Natürlich machen die jungen Leute wieder alles falsch. Spätestens seit dem ersten Teil von "Scream" sollte jedem Teenager klar sein, dass man in Horrorfilmen bestimmte Dinge einfach nicht tun sollte. Sex haben zum Beispiel. Die Treppe hinaufrennen.
Jetzt stellt sich heraus, dass es noch andere Dinge gibt, die man gerade zu Weihnachten tunlichst unterlassen sollte. Allein duschen zum Beispiel. Oder neue iPhones verschenken. Denn Siri, die Spracherkennung des Apple-Telefons, hat böse Absichten. "Das Leben hat keinen Sinn", findet Siri, und früher oder später müssen alle sterben. Mit Betonung auf ALLE und sterben.
Der kleine Filmtrailer, den die auf Web-Videos spezialisierte Produktionsgesellschaft Rooster Teeth (Hahnenzähne) hat herstellen lassen, lässt keinen (Teenie-)Horrorfilm aus: "Final Destination", "Scream", "Blair Witch Project", "The Faculty", irgendwie kommt einem alles ein bisschen bekannt vor. Sogar "Psycho" hat einen Kurzauftritt. Nur, dass der Bösewicht eben kein maskierter Mann im Mantel ist, kein kettensägenschwingender Hinterwäldler und kein harmloser Junggeselle, der Mama ein bisschen zu sehr liebt. Sondern ein Telefon.
"Sorry", sagt Siri zum um Gnade flehenden Menschlein, "I don't understand".
cis
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