Gadgets auf der Ifa Ich druck mir mal 'nen Keks

Auf der Ifa zeigt die Gadget-Branche, welche nützlichen und lustigen Elektronikspielzeuge sie sich ausgedacht hat. Wir haben uns einige Neuheiten angeschaut: vom besonderen iPhone-Objektiv bis zum vernetzten Kühlschrankradio.

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Für Technik-Fans gibt es auf der Ifa immer etwas zu entdecken, zum Beispiel bei den ShowStoppers. Auf dieser Veranstaltung am Vorabend des Messebeginns zeigen viele Hersteller vorab ihre Neuheiten. Natürlich gibt es dort viel Sinnvolles zu sehen, uns haben aber vor allem die weniger bekannten Gadgets interessiert - und natürlich die frisch gedruckten Kekse. Wie die aussehen, erfahren Sie oben im Video. In dem Clip sehen Sie auch das folgende Gadget:

Mikroskop und Teleobjektiv fürs iPhone

Die Aufnahmen des iPhone 6 und des iPhone 6 Plus werden immer wieder gelobt: Die Kameras der Geräte gehören zu den besten, die man in einem Smartphone bekommen kann. Und doch gibt es eine Einschränkung: das Objektiv. Es bietet zwar gute Qualität, aber eben nur einen Modus. Zooms und einige andere Dinge sind nur per Software möglich.

In diese Bresche drängt die Firma Olloclip. Sie bietet verschiedene Aufsatzlinsen an, mit denen man die optischen Möglichkeiten des iPhone-Objektivs erweitern kann. Ganz neu ist ein Makro-Modell, mit dem sich extreme Nahaufnahmen realisieren lassen. Fast wie ein Mikroskop ermöglicht es mit seinen drei Linsen Vergrößerungen um das Sieben-, das 14- und das 21-fache.

Außerdem haben wir die Olloclip Active ausprobiert. Dieser Aufsatz bietet eine Teleobjektiv- und eine Weitwinkelfunktion, die beispielsweise für Gruppen-Selfies nützlich ist. Leider sind die Olloclip-Linsen nicht billig. Im Apple Store kosten sie zwischen 70 und 100 Euro.

Das London-Smartphone

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Auf den ShowStoppers haben wir auch das London-Smartphone von Marshall zum ersten Mal ausprobieren können. Passend zu den Gitarrenverstärkern des britischen Unternehmens steckt das Testmodell in einer geriffelten Lederhülle. Deren samtenes Innenfutter erinnert an professionelle Gitarrenkoffer. Als wir das Handy, so wie es uns ein Marshall-Mitarbeiter gezeigt hat, zu Boden fallen lassen, wird nicht nur klar, dass das Gerät einen solchen Sturz aushalten kann. Es zeigt sich auch, was in ihm steckt.

Der Reifendruck-Checker

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Wer bei einem Neuwagen auf Nummer sicher gehen will, bestellt ihn mit einer Reifendruckkontrolle: Diese zeigt im Cockpit an, wenn in einem der Pneus zu wenig Druck ist oder er gar Luft verliert. Leider ist das Ganze ein teures Extra, das für viele ältere Modelle nicht verfügbar ist.

Die Firma Steel Mate bietet dafür eine Lösung an: Ventilkappen mit Bluetooth-Funk. Sie messen unterwegs den Luftdruck in den Reifen und melden ihn über eine Relaisstation im Zigarettenanzünder ans Smartphone weiter. Merkt das Handy, dass etwas nicht stimmt, schlägt es laut vernehmlich Alarm. So kann man im Zweifel rechtzeitig Luft nachfüllen oder anhalten, wenn ein Plattfuß droht.

199 Dollar kostet der Reifenwächter, der jetzt über einen Händler in Großbritannien auch nach Deutschland kommen soll.

Das vernetzte Kühlschrankradio

Wer heute noch über Post-its am Kühlschrank mit der Familie kommuniziert, ist von gestern. Das denkt man jedenfalls bei Invoxia. Die französische Firma zeigt in Berlin den Triby, einen vernetzten Lautsprecher, der nicht nur Nachrichten empfangen und versenden, sondern auch Musik via Internet abspielen kann. Und bei all dem findet man immer einen Platz für ihn: Mit Magneten in seiner Rückseite lässt sich das Gadget fest an der Metallwand des Kühlschranks fixieren.

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alexanderschulze 04.09.2015
1. Ach Leute...
Ein Reifendruckkontrollsystem ist bei Neuwagen seit 11/14 Pflicht...
tillinski 04.09.2015
2. Track ID
First Track ID please?!
urmedanwalt 05.09.2015
3. so ein Quark
Schon das Reifendruckkontrollsystem ab Werk ist ein totaler Unfug. Generationen haben beim Tanken hin und wieder den Druck kontrolliert oder es auch gelassen. Ich kenne keinen einzigen Fall, wo es deswegen zu einem Unfall gekommen ist. Ein Reifenplatzer oder Ablösen der Lauffläche kann hin und wieder mal passieren, das hatte ich auch schon mal in 40 Jahren (fast) unfallfreier Zeit. Aber das hing mit einer Verletzung der Lauffläche zusammen. Der Reifen hielt Stand und den vorherigen Druck, aber ohne Lauffläche war das trotzdem ein eieriges Vergnügen. Da hätte ein Kontrollsystem ob mit oder ohne Bluetooth auch nix gebracht. Nochmal. So ein Unfug.
svetlana m. 05.09.2015
4. mehr SMART braucht innovative Neutrino-Energy
SMART ist toll - alles wird digital vernetzt und wir sind überall gleichzeitig, nur das braucht STROM ohne Ende. Darum müssen wir jetzt für den gesteigerten Energiebedarf handeln neue Ressourcen / emissonsfreie Energien wie ua. Neutrino-Technologie zu fördern. Dazu müssen die Medien mehr Informationen die Lobbies umgehen und neue Wege frei gemacht werden... Prof.Krause, Wissenschaftler im Team der Berliner Neutrino Inc.erklärte mir - der Prototype zur Wandlung von Neutrino-Energy in Strom wurde 2014 entwickelt und man könne zukünftig Prototypen wie ua. Neutrino-PowerCube=mobile Kleinkraftwerke einsetzen für Haushalte und Mobilität mit einer Car Battery Reichweite bis zu 2.000km. Wer sich nicht für die bereitstehen neuen Technologien engagiert, kann nicht weiter SMART leben und riskiert zudem unsere eine Zukunft - denn der Klimaschutz hat höchste Priorität.
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