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iPad im Test: Apples Atemräuber

Nerds waren skeptisch: Was soll man mit einem iPad anfangen? Es gibt doch Smart-Handys und Netbooks, die alles besser können. Auch SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Marc Pitzke in New York zählte zu den Zweiflern. Bis er am Erstverkaufstag mitspielen durfte.

iPad-Fans im Glück: Was Apple-Jünger verzückt Fotos
AP

Es ist schwerer als erwartet. Mit seinen 680 Gramm liegt einem das iPad ganz schön fest in der Hand. Ein "iPhone on steroids" haben die ersten US-Kritiker den neuen Tablet-Computer genannt, ein gedoptes, aufgepumptes iPhone. Und in der Tat: Auf den ersten Blick kann es wirklich nicht viel mehr als das iPhone auch - abzüglich des Telefonierens.

Doch ein Tag im SPIEGEL-ONLINE-Test zeigt: Das iPad ist viel mehr. Allem Zynismus zum Trotz, allem Widerstand gegen Apples nervige Marketingshow: Das iPad kann (fast) alles, was ein iPhone oder ein iPod Touch auch kann - nur besser, schöner, atemberaubender. Es beschreitet alte Pfade und steuert zugleich ganz neue Ufer an. Es ist völlig überflüssig - doch nach wenigen Minuten will man ohne es nicht mehr leben. Es ist Steve Jobs' "Avatar".

Wie jedes Tech-Wunder der ersten Generation hat das iPad noch viel Raum für Verbesserungen. Es ist ein Nirwana mit Kommerzpotential: ein reines Nutzgerät, ein Wunderapparat zum Konsumieren statt Schaffen. Bei allem ist es jedoch, entgegen allen Unkenrufen, auf Anhieb eine Revolution, eine Zeitenwende - ob man sie will oder nicht.

Das beginnt bereits, wenn der Kunde es aus der schlichten, weißen Pappschachtel nimmt, begleitet vom typischen "new gadget smell", jenem unverwechselbar bitteren Geruch eines neuen Hightech-Spielzeugs. Nichts sonst ist in dem Karton drin. Kein Beipackzettel. Keine Gebrauchsanweisung. Als versichere Apple dem Novizen: Das kannst du schon alleine.

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 462 Beiträge
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1. "...die alles besser können..."
Micky65 04.04.2010
genau das ist eben so nicht richtig. Netbooks haben (meistens) eine niedrigere Auflösung und ein richtig schlechtes Trackpad. Die Tastatur ist auch nicht das Gelbe. Smartphones (selbst das iPhone) sind aufgrund ihrer Displaygröße nur eingeschränkt zum Webbrowsen geeignet. OK, für unterwegs reicht es. Das alles macht das iPad besser. Ich freue mich schon darauf. Es wird bei mir im Wohnzimmer mein MacBook ersetzen. Surfen, Email checken und 1000e Dinge mehr auf der Couch. Das ideale Gerät dafür. Anschalten und 2 Sekunden später bin ich im Web. Bingo.
2. Da wird man mal Bücher drüber schreiben
chagall1985 04.04.2010
Das iPad ist da und die Zielgruppe der lifestyle Konsumenten steht schlange. Im Grunde ist APPLE sowas wie Mediamarkt. Ein Unternehmen das den Zeitgeist nicht nur definiert sondern zelebriert und sublimiert. Nur das Apple eben nicht den Zeitgeist der Unterschicht für sich endeckt hat sondern das Lebensgefühl der (aussterbenden) Mittelschicht junger und junggebliebener. Es ist schon unglaublich wie APPLE das macht! Genauso wie Ich fassunglos gestaunt habe wenn Leute den neuen Mediamarkt gestürmt haben oder wenn tausende von Menschen ausharren um Autogramme von Hartz IV Empfängern zu ergattern. This is APPLE! Congratulation
3. Wir brav SpOn ...
pirxx 04.04.2010
... bei der PR von Apple mitspielt... Ist Ihnen das nicht peinlich? Selbst wenn die Dinger gut sind, irgendwas macht mich hier sehr misstrauisch.
4. Werd den Artikel gar nicht erst lesen...
unwesen, 04.04.2010
Zitat von sysopNerds waren skeptisch: Was soll man mit einem iPad anfangen? Gibt doch Smart-Handys und Netbooks, die alles besser können. Auch SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Marc Pitzke in New York zählte zu den Zweiflern. Bis er am Erstverkaufstag mitspielen durfte. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,687208,00.html
... wenn der mit "Nerds" anfaengt. Da hat der Autor den Begriff nicht verstanden, oder mich gleich mit dem ersten Wort beleidigt: http://images.google.com/images?q=geek+nerd+venn+diagram Beides ein Indiz dafuer, dass der Artikelinhalt mich wahrscheinlich nicht interessieren wird... und die Frage ob ich damit recht habe brauch ich nicht unbedingt aufloesen.
5. Hm,
elwu, 04.04.2010
"....auf dem iPad kommen Filme viel frischer und brillanter daher als bisher, in einer Bildqualität, an die kein iPhone, kein MacBook und auch kein großer Mac herankommt" halte ich für sehr gewagt. Und wenn sie stimmen würde, was sagt denn das über die Bildqualität von MacBook und großen Mac? Das iPad hat laut diesem Artikel für heutige Verhältnisse sehr magere 1024x768 Auflösung, also weitab von jeder HD-Auflösung. Und auch von den anderen technischen Daten wie z.B. Helligkeit und Kontrast dürften die Displays der teureren Geräte über denen des iPad liegen. Und "Der 1GHz-A4-Chip des iPads sorgt dafür, dass hier alles enorm viel schneller flutscht als beim iPhone oder sogar beim MacBook Pro" wage ich auch zu bezweifeln. Die CPU des MacBook pro dürfte einiges leistungsfähiger sein als die des iPads. Wie auch immer, ich habe mich bisher schon erfolgreich vor dem Kauf von Apple-Produkten gedrückt und werde das auch weiterhin so halten - ich *brauche* einen iPad ebensowenig wie das andere Zeug.
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Eckdaten des iPad 1
Name iPad (von Pad = Block)
Gewicht 1,5 Pfund (680 Gramm)
Bildschirm 9,7 Inch (ca. 25 Zentimeter) Durchmesser
Dicke etwa 1,3 Zentimeter
Batterielaufzeit zehn Stunden laut Apple
Standby-Zeit mehr als ein Monat laut Apple
Akku nicht austauschbar
Prozessor Apple-Eigenentwicklung A4, 1 Gigahertz
Speicher 16, 32 oder 64 Gigabyte
Audio Lautsprecher, Mikrofon, Headset
Quelle: Apple
Preis des iPad 1 in Deutschland
16 Giga-
byte
32 Giga-
byte
64 Giga-
byte
nur
W-Lan
379 Euro 479 Euro 579 Euro
W-Lan
und 3G*
499 Euro 599 Euro 699 Euro
*: 3G ist eine mobile schnelle Internet-Anbindung. Stand: 3.3. - Apple hat die Preise für das iPad nach Vorstellung des iPad2 gesenkt

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