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iWatch-Gerüchte: Apple-Uhr soll die Sonne nutzen

Smartwatches: Armbanduhren mit Computer Fotos
imWatch

Angeblich arbeiten hundert Apple-Ingenieure an einer Smartwatch. Jetzt schüren Medienberichte weitere Gerüchte. Demnach soll die Uhr mit dem nächsten iOS verknüpft werden, dem Trend zu Fitness-Apps folgen und auf einem neuen Weg Energie gewinnen.

Die iWatch ist immer noch nicht da. Dabei hätte sie Gerüchten vom vergangenen Jahr zufolge längst auf dem Markt sein sollen. Die Verzögerung erklärten verschiedene Websites mit Problemen bei der Energieversorgung der Uhr, die Apple-Techniker nicht lösen könnten. Jetzt berichtet die "New York Times", sie seien der Lösung des Problems nähergekommen, zumindest ein wenig.

Demnach wird in Apples Uhren-Entwicklungsabteilung derzeit mit verschiedenen Möglichkeiten experimentiert, das Energieproblem der Uhr zu lösen. Eine davon sei die Integration einer drahtlosen Ladefunktion, wie sie von einigen Nokia-Handys und Googles Nexus 5 bekannt ist. Eine solche Technik dient allerdings eher dem Komfort als der Ausdauer. Deshalb gebe es auch Versuche, den Akku durch eine ins Display integrierte Solarzelle oder einfach durch die Armbewegungen ihres Trägers aufzuladen, berichtet das Apple-Blog "9to5mac".

Beide Methoden sind von modernen Armbanduhren hinlänglich bekannt und liefern für herkömmliche Uhren ausreichend Energie. Für den weit höheren Strombedarf einer Smartwatch dürfte die Energieausbeute allerdings kaum ausreichen. Dementsprechend glauben die anonymen Tippgeber von "9to5mac" auch, die Realisierung dieser Methoden könnte "noch Jahre entfernt" sein.

Endlich eine Aufgabe für den M7

Weit realistischer erscheinen Vermutungen, die iWatch solle Teil eines neuen Ökosystems rund um Fitness-Anwendungen werden. Dafür sprechen unter anderem Berichte, wonach sich hochrangige Apple-Manager mit ebensolchen Mitarbeitern der amerikanischen Food and Drug Association (FDA) getroffen haben sollen. Die dem US-Gesundheitsministerium unterstellte FDA kontrolliert die Sicherheit von Nahrungs- und Arzeimitteln sowie Medizinprodukten. Und genau in diesen Bereich will Apple mit seiner iWatch angeblich vordringen.

Die Grundlage dafür soll das kommende iOS 8 legen, das Apple vermutlich auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz im Frühsommer vorstellen wird. Das neue Mobilbetriebssystem soll um eine App erweitert werden, die derzeit als "Healthbook" bezeichnet wird. So wie es schon jetzt mit Fitness-Armbändern und Apps wie "Moves" möglich ist, soll sie messen, wie viele Schritte man getan hat, wie viele Kalorien man dabei verbraucht hat, vielleicht auch, wie viele Kalorien man beim Essen zu sich genommen hat. Eine solche App könnte von den Möglichkeiten des M7-Co-Prozessors profitieren, den Apple mit dem iPhone 5s eingeführt hat. Seine Aufgabe ist es, genau solche Daten stromsparend aufzuzeichnen, während der Hauptprozessor im Ruhezustand ist.

Mehr Fitness mit iOS 8

Vor allem aber, so die Theorie, könnte die Apple-App mit einer iWatch zusammenarbeiten, die ihrerseits mit einer Variante von iOS 8 betrieben würde. Vermutungen, Apples angebliche Smartwatch würde Fitness-Funktionen enthalten, gibt es schon länger. Das ist auch naheliegend, da Fitness-Tracker ein Boom-Thema sind und beispielsweise auf der diesjährigen CES in großer Zahl gezeigt wurden.

So könnte eine Apple-Gesundheits-App grundlegende Fitness-Funktionen bieten, die eine Apple-Smartwatch beispielsweise um Blutdruck- und Pulsmessungen ergänzen könnte. Hard- und Software würden auf diese Weise eng miteinander verzahnt, was eine typische Herangehensweise von Apple ist. Und es wäre ein anderer Ansatz als der von Firmen wie Sony und Samsung, deren Smartwatches in erster Linie zweite Bildschirme für die Smartphones sind, mit denen sie verbunden werden.

Der kalifornische Konzern selbst äußert sich zu solchen Thesen wie immer nicht. Gewissheit wird es daher erst geben, wenn Apple tatsächlich eine iWatch vorstellt - oder eben nicht.

mak

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insgesamt 38 Beiträge
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1.
gorkamorka 03.02.2014
Zitat von sysopimWatchAngeblich arbeiten 100 Apple-Ingenieure an einer Smartwatch. Jetzt schüren Medienberichte weitere Gerüchte. Demnach soll die Uhr mit dem nächsten iOS verknüpft werden, dem Trend zu Fitness-Apps folgen und auf einem neuen Weg Energie gewinnen. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/iwatch-apple-uhr-soll-die-gesundheit-foerdern-und-die-sonne-nutzen-a-950781.html
Neu ist das wohl kaum. Meine olle Casio G-Shock von 1999 oder so macht das auch. Die Zauberei nennt sich "Solarzelle" oder im Fachjargon photovoltaisches Element.
2. Haha
derfriemel 03.02.2014
Unter dem ersten Bild steht "Wegen des ähnlich klingenden namens glaubten manche Beobachter, Apples-Smartwatch schon auf der Cebit 20163 entdeckt zu haben" Sind ja nur noch ein paar Jährchen bis 20163 :-)
3. Innovativ?
RyuHayabusa 03.02.2014
LoL. Entsprechende Apps gibt es für Android-Smartphones schon seit Ewigkeiten. Wenn das die große Besonderheit der iWatch sein soll, sehe ich schwarz für Apple. Das iPhone 5 samt 5s und 5c waren schon die reinste Enttäuschung und jetzt das.
4. Das haben andere auch schon gemacht.
dansken 03.02.2014
Apple fällt mal wieder nichts Neues ein und kopiert schamlos: Schon die alten Ägypter wussten, wie man sich die Kraft der Sonne zu Nutze macht. Und auch die alten Griechen wussten schon vor vielen Tausend Jahren welchen tollen Effekt Sport auf den Körper haben kann. Schon wieder also kopiert Apple Konzepte anderer und verkauft sie als ihre eigenen Ideen. Und die Apple Käufer fallen schon wieder drauf rein und zahlen viel zu viel für Dinge, die man viel billiger oder umsonst (z.B. Sonne und Sport) haben kann.
5. Für Äppel musst du kerngesund sein!
onkendonk 03.02.2014
Ist das die Aussage? Das die Käufer dieser Marke besonders anfällig sind?
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