Von Ole Reißmann
Bereits seit März ist in den USA das Joojoo erhältlich - ein reines Surf-Tablet, bei dem sich alles im Webbrowser abspielt. Das heißt aber auch: Ohne Internetverbindung ist das ursprünglich Crunchpad getaufte Gerät ungefähr so nützlich wie ein Fernseher ohne Strom. Ins Netz kommt das Joojoo aber vorerst nur über W-Lan, UMTS-Empfang soll in einer späteren Version folgen.
Das Display ist mit zwölf Zoll im 16:9-Format (1366 x 768 Pixel) größer als das vom iPad. Das hat Folgen: Mit 1,1 Kilogramm ist es fast doppelt so schwer und mit 18 Millimeter Tiefe auch nicht besonders schlank. Zwar ist das Joojoo mit Intel-Atom-Prozessor und Nvidia-Grafik mit 359 Euro günstiger als ein iPad - doch dafür bekommt man auch weniger Leistung und ein weniger ausgereiftes Betriebssystem auf Linux-Basis.
Flash-Videos ruckeln in hoher Auflösung bis hin zum Stillstand, der ohnehin nur für fünf Stunden Betrieb ausgelegte Akku leert sich schneller - noch läuft Flash ohne Hardware-Unterstützung auf dem Joojoo. Nur Websurfen mit schlechter Software - das Techblog Engadget empfiehlt stattdessen lieber ein echtes iPad.
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