Von Ole Reißmann
So etwas wollen wir auch. Computerhersteller auf der ganzen Welt arbeiten fieberhaft daran, Apples iPad einen eigenen Tablet-PC entgegenzusetzen. Denn das Original scheint einen Nerv getroffen zu haben: Das iPad, ein einfacher Computer mit langer Akkulaufzeit, hat sich in den 28 Tagen nach Verkaufsstart in den USA bereits eine Million Mal verkauft - bis zum Ende des Jahres könnten es nach konservativen Schätzungen weltweit fünf Millionen sein.
Also schrauben Hardware-Hersteller ebenfalls an einer Mischung aus Smartphone, Netbook und E-Reader. Dabei kommen ganz unterschiedliche Gerät heraus - die allesamt auf eine Tastatur verzichten, mit Touchscreen und Funkverbindung ausgestattet sind. Als Betriebssystem kommt meistens Googles Open-Source-Betriebssystem Android zum Einsatz - auf die mobile Windows-Version setzt zur Zeit kaum ein Tablet-Hersteller.
Die Tablet-Konkurrenz teilt sich grob in zwei Lager: Die einen orientieren sich ganz klar am iPad, setzen auf Displays mit zehn und mehr Zoll; die anderen eher am Formfaktor der Playstation Portable. Vielversprechende iPad-Alternativen haben noch eines gemeinsam: Sie müssen erst noch in die Läden kommen. Die Tablets, die es schon gibt, können hingegen nicht mit dem Original mithalten. Bis es zu Apples Edel-Tablet echte Android-Alternativen gibt, dürfte es Herbst geworden sein.
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