Kopfhörer im Test Wie viel kostet guter Klang?

Kopfhörer - braucht man für schönen Sound ein Premiummodell oder geht es auch billiger? Wir haben elf Exemplare zwischen 100 und 1200 Euro ausprobiert.

Einige der getesteten Kopfhörer
Matthias Kremp

Einige der getesteten Kopfhörer

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Die billigen In-Ohr-Headsets, die vielen Smartphones beiliegen, hat heute jeder. Meist liegen sogar mehrere davon in irgendwelchen Schubladen herum. Zum Musikhören in der U-Bahn mögen sie ausreichen, zum Musikhören mit Genuss taugen nur wenige. Besser klingen sogenannte Auf-dem-Ohr-Kopfhörer, bequemer zu tragen sind sie sowieso.

Elf solche Kopfhörer habe ich getestet und dabei Geräte mit höchst unterschiedlichen Preisen ausprobiert. Der günstigste kostete 100 Euro, der teuerste mindestens 1200 Euro. Wie viel mehr Sound bekommt man wohl für 1100 Euro Aufpreis?

Lesen Sie im Folgenden, was ich beim Test zu hören bekam und welche Kopfhörer wirklich gut sind:

Urbanears Plattan ADV Wireless

Der Urbanears Plattan ADV Wireless ist das günstigste Modell, das ich zum Test antreten ließ. Man kann ihn per Kabel oder Bluetooth benutzen.

Praktisch: Für unterwegs lässt sich der Urbanears zusammenklappen. Eine Transporttasche lag nicht im Paket.

Einschalttaste und USB-Buchse zum Aufladen liegen direkt nebeneinander. Über die Audiobuchse kann man beim Musikhören per Bluetooth einen zweiten Kopfhörer anschließen.

Die Außenflächen der Ohrmuscheln sehen unauffällig aus, doch eine davon ist berührungsempfindlich, kann zur Steuerung der Musikwiedergabe benutzt werden.

Der Klang des Plattan ADV Wireless wirkt ein wenig, als hätte er eine eingebaute Loudness-Schaltung: Bässe und Höhen dominieren die etwas zu schwach ausgeprägten Mitten. Das Resultat ist ein sehr treibender HiFi-Sound, der seine Stärken bei Pop, Hip-Hop, R'n'B und ähnlichen Musikstilen hat. Klassik ist sein Metier ebenso wenig wie gitarrenbetonter Rock.

Zwei Besonderheiten zeichnen dieses Modell aus. Zum einen ist die Miniklinkenbuchse doppelt nutzbar: über sie kann man den Kopfhörer per Kabel an einen Zuspieler anschließen. Nutzt man dagegen den Bluetooth-Modus, kann man einen zweiten Kopfhörer per Kabel anschließen. Die zweite Besonderheit ist der Stoffbezug des Kopfhörerbügels, der sehr leicht abnehmbar und maschinenwaschbar ist. Vorbildlich.

Preis: 99 Euro

JBL Everest 300

Mit ihrem weißen Look sind die JBL Everest 300 ein modisches Statement.

Für den Transport lassen sich die JBL praktisch zusammenklappen, eine Tasche ist nicht dabei.

Die Lage der Bedienelemente sollte man sich gut einprägen, denn sie sind weder besonders gut erfühlbar, noch erkennbar.

Per USB wird der Akku der Everest 300 aufgeladen, das Kabel dient im Bluetooth-Betrieb dazu, ein zweites Paar Kopfhörer anzusteuern.

Auch das Kabel ist passend zum Gesamtkonzept reinweiß gehalten, wirkt nicht sonderlich hochwertig.

Die knallweißen Everest 300 sind ein modisches Statement. Technisch zeichnet sie eine Funktion namens ShareMe 2.0 aus. Die ermöglicht es, die mit dem Kopfhörer gehörte Musik per Bluetooth mit einem weiteren Kopfhörer zu teilen. So kann man zu zweit kabellos dieselben Lieder hören.

Die Ohrmuscheln drücken bei Brillenträgern auf die Bügel der Brille. Das verringert den Tragekomfort. Klanglich spielen die JBL in der Mittelklasse. Weder reichen sie ganz nach unten, in den Basskeller, noch in die Höhen, was zu einem leicht mittenbetonten Sound führt. Für meinen Geschmack wirkt der Klang etwas zu eng, zu komprimiert.

Preis: 149 Euro

Marshall Headphones Major II

Der Major II ist der erste Bluetooth-Kopfhörer von Marshall und setzt beim Design ganz auf die bewährte Marshall-Verstärker-Optik.

Wie bei so vielen Kopfhörern sind auch beim Major II alle Anschlüsse in der rechten Ohrmuschel untergebracht.

Für unterwegs kann man den Major II praktisch zusammenklappen.

Beim Major II setzt Marshall Headphones einmal mehr darauf, die Optik der legendären britischen Gitarrenverstärker zu kopieren: Geriffeltes, weiches Kunstleder, die typischen Schriftzüge und Messingteile zieren den neuen Bluetooth-Kopfhörer. Ein nettes Extra: Hört man Musik per Bluetooth, kann man über das abnehmbare Kabel einen zweiten Kopfhörer anschließen. 30 Stunden Akkulaufzeit gibt der Hersteller an, das Aufladen dauerte im Test allerdings auch mehrere Stunden.

Klanglich hat der Marshall einen sehr eigenen Sound, kann damit aber nicht in der Spitzenklasse mitspielen. Zwar wird er recht laut, wenn man das will. Aber an Klarheit und Druck fehlt es ihm. Für gitarrenlastigen Rock passt das recht gut, aber beispielsweise bei Daft Punk wird der Sound dann doch zu undefiniert.

Preis: 149 Euro

Teufel Airy

Die Teufel Airy haben ein eher technisches, modernes Design, ganz anders als das Gros der getesteten Kopfhörer.

Die Ohrpolster aus Kunstleder sind abnehmbar, darunter dominiert Plastik.

Auf der rechten Seite befinden sich der Audioeingang sowie die USB-Buchse zum Aufladen des Akkus. Die gegenüberliegende Seite enthält einen NFC-Chip.

Die Bedienelemente sind als herkömmliche Tasten ausgeführt. Das macht sie leicht bedienbar, weil man den Druckpunkt gut erfühlen kann.

Reichlich klobig, dafür aber auch sehr robust: Die Transporttasche der Airy hält was aus.

Für mich sind die Airy leider selbst bei voll ausgefahrenen Bügeln einen Tick zu klein. Deshalb würde ich empfehlen, die Kopfhörer zumindest einmal zur Probe aufzusetzen, bevor man sie kauft.

Klanglich kann der Teufel nicht mit den teuren Modellen mithalten, liefert trotzdem einen recht guten Gesamtklang, ist sogar im Bassbereich sehr präsent - wenn er gut aufliegt. Brillenträger werden sich aber auch hier daran stören, dass die Ohrmuscheln auf den Bügeln der Brille aufliegen und drücken.

Mit kompatiblen Geräten kann auch der Airy die aptx-Technik nutzen, um Musik in besserer Qualität zu übertragen als herkömmliche Bluetooth-Kopfhörer. Die mitgelieferte robuste Tragetasche schützt den Airy unterwegs gut, ist aber sehr sperrig.

Preis: 150 Euro

Sony h.ear On

Sonys h.ear On wurde im typischen Sony-Look designed, wirkt sehr technisch und mit seinen glatten Flächen fast aseptisch.

Die Mechanik der h.ear On ist wohldurchdacht. So lassen sich die Kopfhörer sehr klein zusammenklappen.

Die Technik-Betonung der Sony-Kopfhörer spiegelt sich auch bei den Ohrmuscheln wieder. Der Schutzbezug wurde so gewählt, dass man die sogenannten Treiber dahinter gut sehen kann.

Die Form der Flachbandkabel soll ein Verheddern verhindern, wenn man sie in die Jackentasche knüllt.

Angesichts ihres Preises liefern die h.ear On von Sony ein bemerkenswert transparentes Klangbild mit sehr weit nach unten reichenden Bässen, die allerdings einen Hauch mehr Druck vertragen könnten. Insgesamt wirkt der Klang sehr luftig und offen. Die Kopfhörer selbst sind dagegen geschlossen und liegen sehr angenehm weich über den Ohren auf, sodass man sie gerne auch über längere Zeiträume aufbehält.

In diesem Preisbereich auf jeden Fall empfehlenswert.

Preis: 180 Euro

Audio-Technica MSR7

Mit den roten Akzenten und dem braunem Leder sehen die Audio-Technica MSR7 teurer aus, als sie sind.

Manchmal hilfreich, aber keineswegs Standard, sind deutliche Markierungen für linke und rechte Ohrmuschel.

Zwar "Made in China", aber die Verarbeitung der MSR7 lässt nichts zu wünschen übrig.

Die dicken Ohrpolster sorgen dafür, dass die Audio Technica auch bei langen Tragezeiten nicht drücken.

Audio Technica liefert drei Kabel unterschiedlicher Längen mit, von denen eines mit einer Kabelfernbedienung bestückt ist.

Zum MSR7 gehört diese Transporttasche. Nicht sonderlich schön, aber praktisch.

Die mit roten Details versehen Audio-Technica-Kopfhörer machen hinsichtlich Verarbeitung und Materialqualität einen guten Eindruck. Am Kopf liegen sie angenehm an. Die großen, weichen Ohrmuscheln sorgen dafür, dass sie sie auch nach längerem Tragen nicht unangenehm drücken.

Der Klangeindruck ist in erster Linie offen und transparent. Auch feine Details werden gut wiedergegeben. Gerade bei akustischen Instrumenten und trocken aufgenommenem Schlagzeug können sie glänzen. Der Bassbereich ist gut ausgeprägt, könnte aber etwas mehr Druck und Tiefe vertragen.

Preis: 239 Euro

Philips Fidelio M2L

Die Fidelio M2L von Philips sind schlicht, aber edel gestaltet, wirken leicht und sind es auch.

Die Markierungen für links und rechts hätte man schöner machen können, dafür sitzen die Ohrpolster sehr angenehm an den Ohren.

Die rechte Ohrmuschel dient auch als Fernbedienung, ist aufgrund des kreisrunden Lautstärkereglers gut erfühlbar, ohne dass man hinschauen müsste.

Das Besondere am M2L ist, dass er nicht über die Kopfhörerbuchse, sondern an die Ligntning-Buchse von Apple-Geräten angestöpselt wird.

Auch den Transportbeutel der M2L kann man bestenfalls als praktisch bezeichnen.

Diese Kopfhörer sind schon rein technisch eine Besonderheit. Statt des üblichen Miniklinken-Steckers haben sie einen Lightning-Stecker, wie ihn Apple bei iPhones, iPads und iPods verwendet. Das schränkt den Nutzerkreis auf Besitzer solcher Geräte ein. Wer ein Samsung-Handy oder einen Sony-MP3-Player hat, kann den Fidelio vergessen.

Aber der Stecker hat auch Vorteile. Durch die Lightning-Buchse kann der M2L die Audiodaten digital aus den Apple-Geräten abgreifen. Die Umwandlung in ein analoges Signal erfolgt dann im Kopfhörer selbst. Das Resultat ist ganz erstaunlich: Die Bässe gehen ganz weit runter, klingen dabei klar und trocken. Das beschreibt dann auch schon den Grundsound des M2L: klar, trocken, fast klinisch. Schlechte Aufnahmen klingen damit auch so, gute dafür umso besser. Für Apple-Nutzer ist der M2L eine sehr gute Wahl.

Preis: 280 Euro

Blue Microphones Mo-Fi

Da hat man was zum Gucken: Der Mo-Fi von Blue Microphones sieht einfach anders aus als andere Kopfhörer.

Die aufwendige Konstruktion hat Vorteile, ermöglicht eine genaue Anpassung an den jeweiligen Kopf, ist aber auch recht schwer.

Mit einem Drehrad lässt sich der Druck regulieren, mit dem sich die Kopfhörer anschmiegen.

Das kleine Drehrad im Bild ist der Schalter für den eingebauten Analogverstärker, der drei unterschiedliche Modi beherrscht.

In dem mitgelieferten Transportsack bekommt man den Mo-Fi nur mit Mühe hineingestopft.

Die mechanische Konstruktion der Mo-Fi ist sehr aufwendig und sehr ungewöhnlich. Auf den ersten Blick wirkt das alles andere als ergonomisch, aber in der Praxis lassen sich diese Kopfhörer sehr gut dem jeweiligen Kopf anpassen. Sogar die Andruckstärke der Ohrmuscheln ist per Drehrad variierbar, was ich als ausgesprochen angenehm empfinde. Leider macht ihre Konstruktion die Mo-Fi auch vergleichsweise schwer und im ungünstigen Fall drücken Metallteile gegen den Schädel.

Auch was die Klangformung angeht, ist der Mo-Fi anders als andere Kopfhörer. Zum einen kann man ihn ganz normal, also passiv betreiben. Seine Besonderheit ist aber der integrierte analoge Verstärker, der zwei verschiedene Modi hat. Schaltet man ihn ein, wird alles etwa druckvoller, brillanter, dreht man den Einschaltknopf dann in die "On+"-Position, werden die Bässe noch ein wenig stärker betont. Das Ergebnis ist ein recht druckvoller Sound mit schönen, weichen Bässen, die aber nicht ganz tief runter gehen. Außerdem muss man regelmäßig ans Aufladen des Akkus denken, denn schon nach zwölf Stunden Musikhören ist dessen Energie verbraucht.

Preis: 289 Euro

Bowers & Wilkins P5 Wireless

Wer andere Kopfhörer von Bowers & Wilkins kennt, wird auch den P5 Wireless gleich als Produkt dieser Firma erkennen.

Eine USB-Buchse dient auch hier zum Aufladen des Akkus, der Bluetooth-Betrieb wird mit dem kleinen Schiebeschalter aktiviert.

Die Ohrpolster sind mit weichem Schafsleder bezogen.

Sehr praktisch: Die Ohrpolster werden beim P5 Wireless magnetisch gehalten, lassen sich leicht abnehmen, beispielsweise, um ein Audiokabel einzustecken.

Die mitgelieferte Tragetasche trifft sicher nicht jedermanns Geschmack, schützt die Kopfhörer aber zuverlässig.

Eine seiner größten Stärken ist das angenehme Tragegefühl des P5 Wireless. Auch nach langem Hören fühlen sich die aufliegenden Ohrmuscheln kaum störend an. Der Klang ist typisch B&W, sehr unverfälscht und klar. Bässe, Höhen und Mitten sind gleichermaßen gut vertreten. Die gut ausgeprägten Bässe gehen hier aber nicht so weit runter wie etwa beim Edition M. Im Bluetooth-Betrieb trumpft der B&W mit der Aptx-Technik auf, die klanglich bessere Übertragungen ermöglicht als Standard-Bluetooth, aber leider noch nicht in vielen Smartphones funktioniert.

Preis: 400 Euro

Ultrasone Edition M

Bei den Ultrasone Edition M ist alles nur vom Feinsten: Leder von äthiopischen Schafen, mit Ruthenium beschichtete Ohrmuscheln. Das hat seinen Preis.

Auch mechanisch ist an den Edition M alles bestens. Die Ohrmuscheln beispielsweise schwingen leicht am Tragebügel.

Eine Besonderheit: Jede Ohrmuschel der Edition M hat ihren eigenen Kabelanschluss.

Das mitgelieferte Kabel ist derart beschichtet, dass es kaum dazu neigt, sich zu verheddern.

Für den Transport liefert Ultrasone diese leichte und schöne Filhztasche mit.

Die Edition M sind die günstigen Kopfhörer von Ultrasone, deshalb aber nicht billig. Sie kosten ab 900 Euro. Der Preis wird unter anderem mit teuren Materialien wie Ruthenium und äthiopischem Langhaar-Schafsleder gerechtfertigt. Vor allem aber mit dem Klang.

Und der ist bei den Edition M fast ebenso beeindruckend wie bei den größeren Vorbildern. Musik wird über den gesamten Frequenzbereich sauber und lückenlos wiedergegeben, klingt dabei angenehm weich und warm. Dabei erzeugen die Edition M einen wunderbaren Druck im Tiefbassbereich, der im Basssolo von Daft Punks "Giorgio by Moroder" jede Nuance hören lässt mit der die ungeschliffenen Basssaiten über das Griffbrett gezogen werden.

Das Tragegefühl könnte freilich etwas besser sein. Für meinen Geschmack liegen die Ohrmuscheln etwas zu stark am Kopf an, was relativ schnell zu einem unangenehmen Druckgefühl führt.

Preis: 899 Euro

Ultrasone Edition 8

Wer sich diesen Kopfhörer leisten will, muss tief ins Portemonnaie greifen: Knapp 1200 Euro wird man für den Ultrasone Edition 8 mindestens los.

In der getesteten Version der Edition 8 sind die Ohrmuscheln mit dem Übergangsmetall Palladium beschichtet. Hören kann man das nicht, aber es sieht gut aus.

Die gesamte Mechanik und Verarbeitung der Ultrasone Edition 8 wirkt makellos.

Auch bei den teureren Modellen führt zu jeder Ohrmuschel ein eigenes Kabel. Hier sind sie aber nicht abnehmbar. Man sollte also darauf achten, die Strippen nicht zu beschädigen,

Auch beim Transportbeutel hört der Luxus nicht auf. Französisches Ziegenleder soll die edlen Kopfhörer vor Kratzern schützen.

An diesen Kopfhörern gibt es eigentlich nur einen Kritikpunkt: Schon in der günstigsten Ausführung muss man mehr als tausend Euro für sie bezahlen. Die getestete Version wird im Netz ab knapp 1200 Euro angeboten und ist mit dem Übergangsmetall Palladium beschichtet.

Dafür bekommt man allerdings auch in jeder Hinsicht besondere Klangwandler. Verarbeitung und Materialien sind hervorragend. Das verwendete Leder ist sehr weich, alle Bauteile sind sehr passgenau zusammengefügt. Zudem sind die Ultrasone leicht genug, um auch nach Stunden noch angenehm am Kopf liegen.

Der Klang der Edition 8 ist sehr ausgewogen. Linear ist der Frequenzgang nicht, die Bässe werden spürbar, aber nicht übermäßig betont. Zumindest für meinen Geschmack bekommt man so genau das richtige Bassfundament. Dazu auch noch eines, dass richtig weit runtergeht. Trotzdem fehlt es weder an Mitten noch an Höhen, die präsent sind, aber nicht überbetont. Insgesamt ist der Klang offen und luftig, hat einen eher warmen Charakter.


Preis: 1199 Euro



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insgesamt 131 Beiträge
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Seite 1
dsd303 03.03.2016
1. seltsam
Im Beitrag fangen die Merkwürdigkeiten schon in der Einleitung an. In Ears anhand von beigelegten billig Headsets zu beschreiben, ist eine billige masche, diese zu diskreditieren. Das vergleichsverfahren scheint sich hauptsächlich auf Optik und subjektives probehören des Autors zu beschränken. Technische Daten fehlen komplett. Auch fehlen einige Hersteller wie sennheiser, akg, beyerdynamics usw.. Wäre auch schön wenn in der überschrift bereits erkennbar wäre, dass es sich nur um bt Kopfhörer handelt.
cwule 03.03.2016
2. Sennheiser
Ein Kopfhoerertest ohne Sennheiser???
spassredaktion.de 03.03.2016
3. Es geht preiswerter
Ich habe mir in der letzten Woche den Kopfhörer aus der Lidl-Werbung gekauft für 9,99€. Ich bin absolut zufrieden, reicht für die alltägliche Beschallung völlig aus
weltgedanke 03.03.2016
4.
Was ist ein Kopfhöhrertest wert, der keinen einzigen Beyerdynamic getestet hat? Meines Erachtens nicht viel. Seitdem ich einmal einen Beyerdynamic auf den Ohren hatte, will ich nichts anderes mehr. Den habe ich damals vom Fleck weg gekauft, einfach im Saturn um die Ecke. Ich habe seitdem auch nichts anderes mehr. Diese Klangfülle zu einem wirklich sehr fairen Preis (niedriger als die meisten Kopfhörer hier aus dem Test) hat mich auf ewig überzeugt. Ich verstehe auch die Konkurrenten nicht mehr, z.B. Sennheiser, die für ein im Vergleich flach und in allen Frequenzbereichen schwächer klingendes Modell mehr als den doppelten Preis aufrufen. Insofern wundere ich mich doch sehr über diesen Test. Wenn man schon fragt: "Wie viel kostet guter Klang?" und damit suggeriert, diese Frage zu beantworten, sollte man schon alle Favoriten auch dabei haben, ansonsten steht doch sehr der Verdacht im Raum, dass nur getestet wurde, wer auch gezahlt hat.
lupo1234 03.03.2016
5. Kleiner Geheimtip aus dem Tonstudio
Presonus HD7 für ca. 35€ - ist ein Studiokopfhörer der von DJs benutzt wird, sieht auch so aus, ist klanglich komplett neutral, gibt die Musik genau so wieder wie sie ist, nach ein paar Minuten vergisst man sie vollkommen und hört sich an wie im Tonstudio. Und das zu einem Witzpreis. Einzig die Music Fidelity MF100 für ca. €250 waren denen ebenbürtig, sahen besser aus aber nicht so bequem. Alle anderen, auch die hier getesteten kamen tonlich nicht mit.
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