Spektakuläre Auktion Die Zwei-Millionen-Euro-Kamera

Alte Kameras sind eine gute Wertanlage - die Preise für seltene Exemplare schießen seit Jahren in die Höhe. Einen neuen Bieterrekord erzielte jetzt eine Leica Series 0 von 1923 bei einer Auktion in Wien.

Leica Series 0: Neuer Bieter-Rekord bei einer Auktion in Wien
REUTERS

Leica Series 0: Neuer Bieter-Rekord bei einer Auktion in Wien


Eine 89 Jahre alte Leica-Kamera hat bei einer Auktion den höchsten jemals gezahlten Preis für Fotoapparate erzielt. Ein anonymer Käufer ersteigerte die Kamera aus dem Jahr 1923 am Samstag in Wien für 2,16 Millionen Euro, wie das Auktionshaus Westlicht mitteilte.

Die Kamera war Teil einer Testserie, von der nur etwa 25 Stück hergestellt worden waren. Die Serienproduktion der Kamera begann erst zwei Jahre später. Von dieser sogenannten Leica 0-Serie blieben nur zwölf Stück erhalten. Der Startpreis der Auktion lag bei 300 000 Euro.

Die Preise für seltene Kameras schossen laut dem Auktionshaus in den vergangenen Jahren in die Höhe. Der letzte Rekord wurde vor einem Jahr ebenfalls für eine Leica 0-Serie mit 1,32 Millionen Euro erzielt.

Bestimmte Kameramodelle würden zu begehrten Sammlerobjekten, teilte das Auktionshaus mit. "Vor relativ kurzer Zeit wäre es noch undenkbar gewesen, dass ein Fotoapparat einen Preis von über einer Million Euro erzielen kann."

mhe/dpa



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insgesamt 7 Beiträge
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Seite 1
spargel_tarzan 12.05.2012
1. und das schöne wird sein, man kann damit immer noch fotografieren...
Zitat von sysopREUTERSAlte Kameras sind eine gute Wertanlage - die Preise für seltene Exemplare schießen seit Jahren in die Höhe. Einen neuen Bieter-Rekord erzielte jetzt eine Leica Series 0 von 1923 bei einer Auktion in Wien. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,832843,00.html
und als bekennender analogknipser weiß ich, eine digiknipse der neuzeit wird solche höhenflüge nie erreichen und schon gar nicht funktionierend, bei denen ist das verfallsdatum schon vom hersteller einprogrammiert, damit die umsatzkasse klingelt. ob so ein auktionsergebnis gerechtfertigt ist, egal, für den meistbietenden ist es so und damit knipsen wird er eh nicht, wird er wohl auch nicht in der lage sein, sein schmartfon erledigt es für ihn, sofern der akku genug saft hergibt.
bernb 12.05.2012
2.
Zitat von spargel_tarzanund als bekennender analogknipser weiß ich, eine digiknipse der neuzeit wird solche höhenflüge nie erreichen und schon gar nicht funktionierend, bei denen ist das verfallsdatum schon vom hersteller einprogrammiert, damit die umsatzkasse klingelt. ob so ein auktionsergebnis gerechtfertigt ist, egal, für den meistbietenden ist es so und damit knipsen wird er eh nicht, wird er wohl auch nicht in der lage sein, sein schmartfon erledigt es für ihn, sofern der akku genug saft hergibt.
Knipsen Sie noch oder fotografieren Sie schon?
keksguru 12.05.2012
3. optional
und ich leb in nem Land wo die Leute ungerechnet 5-10.000 Euro für ne Telefonnummer bezahlen weil sie mit 9999 anfängt
BoMoUAE 12.05.2012
4. Crazy
Bei mir zahlen manche 4 Mio Euro fuer eine einstellige Autonummer... vierstellige kosten immer noch 2000.- Euro
sverris 12.05.2012
5.
Möglicherweise ist das nur der Versuch, die Besonderheit als Gegenstand zu kaufen, die man selbst als Mensch nicht hat bzw. meint, haben zu müssen. (Kennt man ja von Leuten mit viel Geld.)
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