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Technik-Lifehacks: Diese zwölf Tipps machen Ihr Leben einfacher

Eine Cornflakes-Schachtel als Lichtschutz, ein Smartphone-Ständer aus einer Kassettenhülle: Das Magazin "t3n" präsentiert zwölf clevere Tipps, die den Alltag erleichtern.

Wenn man alltägliche Dinge zweckentfremdet, kann man viele Probleme lösen - und nicht zuletzt auch einiges an Geld sparen. Sogenannte Lifehacks sind im Netz bereits seit Jahren beliebt - ganze Seiten wie Lifehacker.com und Lifehacks.org bauen darauf auf.

Der Begriff stammt vom Journalisten Danny O'Brien, der ihn 2004 in seinem Vortrag "Technische Geheimnisse überproduktiver Alpha-Geeks" zur Benennung einer Sammlung vieler kleiner Tricks etablierte. Bei seinem Auftritt stellte der Brite die Ideen findiger Bastler vor: Er zeigte beispielsweise, wie Interessierte mit einfachsten Mitteln Kabelbändiger oder Tablet-Ständer bauen können.

Wir haben zwölf Lifehacks gesammelt, per Klick geht es zum jeweils nächsten:

Griffbereite Kabel mit Foldback-Klammer sichern

Nicht selten hängt eine Vielzahl an Kabeln am Laptop – sei es der zusätzliche Bildschirm, das Netzteil, der Kopfhörer oder das Ethernet-Kabel. Wer alles immer schnell griffbereit haben möchte, findet in diesem Lifehack einen echten Helfer. Sogenannte Foldback-Klammern für Dokumente lassen sich an jede Tischkante heften. Die kleinen Ösen am anderen Ende eignen sich perfekt, um die Kabel darin zu verankern.

Kugelschreiber-Feder schützt vor Kabelbruch

Auch dieses Problem dürften viele kennen: Ein Kabelbruch genau am oberen Ende des Netzteilsteckers. Der Grund ist oft der, dass die Steckdose hinter dem Schreibtisch liegt und das Netzkabel im 90-Grad-Winkel in den Laptop eingesteckt wird. Auf Dauer wird das Kabel dadurch genau an der Schnittstelle zum oberen Stecker porös. Hilfe bietet eine Kugelschreiber-Feder, die eben genau an dieser Stelle das Kabel stützen soll.

Screen mit Cornflakes-Schachtel vor Lichteinfall schützen

Auf dem Balkon zu arbeiten ist cool. Blöd ist es nur, wenn die Sonne so stark scheint, dass auf dem Screen nichts mehr zu sehen ist. Eine Lösung bietet eine Cornflakes-Schachtel, die man so zuschneidet und zusammentackert, dass sie die linke, rechte und obere Seite des Screens vor unliebsamen Lichteinfall schützt. Ein Abbild des Schnittmusters findet sich hier.

Smartphone-Ständer aus alter Kassetten-Hülle

Wer einen Smartphone-Ständer braucht und auf die Ladefunktion verzichten kann, sollte auf eine alte Kassettenhülle zurückgreifen. Nicht nur, dass die Lösung um einiges günstiger ist. Im Zweifel wird alter Plastikmüll sogar nutzwertig recycelt. Zudem wiegt sie so gut wie nichts, nimmt wenig Platz weg und ist damit der optimale Begleiter auf Reisen. Eine sehr kreative Idee.

Tablet-Ständer aus alter CD-Spindel

Das Recycling-Prinzip lässt sich natürlich auch auf andere Geräte erweitern: Mithilfe einer CD-Spindel können Interessierte beispielsweise einen Tablet-Ständer bauen. Dazu fügt man ihr einfach mit einer Säge oder einer Feile ein paar Aussparungen am Boden ein. Die Einschnitte halten das untere Ende, der Stab in der Mitte stützt das obere Ende des Tablets.

Tablet-Halterung aus Klebehaken

Auch diese Lösung ist kaum günstiger zu bekommen: Wer eine Tablet-Halterung an der Wand haben möchte, kann auf Klebehaken für Handtücher zurückgreifen. Umso mehr Haken das Tablet halten, desto sicherer ist die Fassung. Der Einsatz empfiehlt sich beispielsweise in der Küche – wenn das mobile Gerät zur Jukebox umfunktioniert werden oder das Tablet als Kochbuch herhalten soll.

Kopfhörer aufwickeln ohne Kabelsalat

Kopfhörer aufwickeln und ab in die Hosentasche – es gleicht fast einem Naturgesetz, dass das Kabel sich löst und verheddert. Es gibt allerdings eine Technik, die nach etwas Übung alle Sorgen in Luft auflöst.

Jetzt heißt es gut aufpassen: Man nimmt die Kopfhörer zwischen den Daumen und Zeigefinger. Dann wickelt man das Kabel in Form einer Acht über den Zeigefinger und kleinen Finger. An der Achse der Acht wickelt man das übrigstehende Kabel mehrfach auf und zieht den Stecker durch das untere Loch am kleinen Finger. Fertig! Das Kabel wird sich in der Tasche nicht verheddern. Der große Vorteil zudem: Zieht man den Stecker wieder heraus, löst sich der Knoten wie von Zauberhand.

Becher als mobiler Schallverstärker für Smartphones

Der Sommer kommt mit großen Schritten und das gemütliche Picknick drängt sich förmlich auf. Wer währenddessen Musik hören möchte, greift in der Regel auf das Smartphone zurück. Doch nicht jedes Mobiltelefon hat kräftige Lautsprecher. Eine Hilfe könnte ein Plastikbecher sein. Einfach das Smartphone in den Becher stellen – er wirkt wie ein kleiner Schallverstärker.

Smartphone-Beatbox aus Papierrolle und Becher

Etwas aufwendiger, aber nicht weniger interessant ist eine weitere Möglichkeit, mehr Sound aus dem Smartphone rauszuholen. Man nimmt eine Papierrolle und schneidet einen Schlitz in die Mitte, in die man das Smartphone reinsteckt. Die Enden der Rolle steckt man jeweils in einen Plastikbecher, an dessen Seite vorher jeweils ein Loch eingeschnitten wurde. Zum Schluss hat man eine selbstgebaute Boombox. Auch hier darf man jedoch keine Höchstleistungen erwarten.

Smartphone-Halter für das Auto

„Kannst du mal das Smartphone halten, damit es uns navigieren kann?" – so etwas hat bestimmt jeder Beifahrer schon einmal gehört. Muss aber gar nicht sein – zumindest, wenn der Fahrzeugführer immer ein Gummiband in der Ablage bereithält. Sobald man das Gummi zwischen die Gitter der Lüftung zurrt und das Smartphone durchsteckt, kann man mit nur einem simplen Handgriff einen kleinen, aber feinen Smartphone-Halter aus der Trickkiste zaubern.

Den linken und rechten Kopfhörer unterscheiden

Das kann manchmal auch nerven: Man holt die Kopfhörer aus der Tasche und guckt, wo das kleine "R" oder "L" steht, um zu wissen, welcher Plug in welches Ohr kommt. Ein extrem einfacher Trick ist es, einfach unter einem der Kopfhörer einen kleinen Knoten zu binden. So spart man sich das Suchen mit zugekniffenen Augen und weiß bereits beim Rauskramen, wo was hineingehört.

Projektor aus Schuhkarton, Lupe und Smartphone

Zugegeben: Dieser Trick ist schon eher für fortgeschrittene Lifehacker. Aus einem Schuhkarton und einem Vergrößerungsglas lässt sich ganz einfach ein Projektor basteln. Dazu schneidet man ein Loch in die kurze Seite des Kartons und befestigt die Lupe darin. Mit undurchsichtigen Klebestreifen sorgt man dafür, dass kein unnötiges Licht in den Karton kommt. In den Karton stellt man sein Smartphone – durch Verschieben des Gerätes könnt ihr die Schärfe einstellen. Eher ein Spaßprojekt, aber es funktioniert.

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Dieser Artikel ist zuerst bei t3n erschienen.

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insgesamt 12 Beiträge
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1.
Mehrleser 31.01.2016
Was heute alles als "LifeHack" aufgebauscht wird. Wahrscheinlich demnächst auch Ratschläge zum Zähneputzen oder zum Gebrauch von Klopapier...
2. Tipps
Matthias N 31.01.2016
In Zeiten vor dem allgemeinen Internet gingen die Tipps und Tricks, wie es man damals nannte, innerhalb des Freundes und Bekannten Kreis um und auch unter. Heute kann jeder von der genialen Idee eines einzelnen profitieren. Leider können halt auch ganz selbstverständliche Dinge wie z. B Bohrer in einer senkrechten Styropor Platte zu sortieren (kürzlich auf Instructables gesehen) als "Life hack" gepriesen werden. Die Grenzen sind fließend..
3.
toby1525 31.01.2016
Sehr gute Tipps! Besonders der Cornflakes-Pappe-Schutz am 1500Euro MacBookPro. So wertet man Produkte von Apple deutlich auf. *Kopfschüttel*
4.
dissidenten 31.01.2016
Einen Knoten in das Kopfhörerkabel machen? Ich weiß ja nicht, ob das dem Kabel lange Freude bereitet...
5. Ins Leben gehackt
umbhaki 31.01.2016
Zitat von dissidentenEinen Knoten in das Kopfhörerkabel machen? Ich weiß ja nicht, ob das dem Kabel lange Freude bereitet...
Da habe ich stattdessen auch nur einen kleinen Streifen farbiges Klebeband an das Kabel für die rechte Seite gepappt. Kommt mir irgendwie nachhaltiger vor als der Knoten im Kabel. Bin ich jetzt auch ein Lifehacker? Biddebidde!
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