Lightroom-Schulung: Diese 16 Profi-Tipps liefern maximale Bildqualität

Von Christian Öser

Bearbeitetes Porträt: Viele Fotografen eliminieren optische Mängel per Software Zur Großansicht
Kanea Fotolia/ DOCMA

Bearbeitetes Porträt: Viele Fotografen eliminieren optische Mängel per Software

Bildrauschen, Unschärfe und objektivbedingte Mängel machen Fotografen das Leben schwer. In Lightroom 5 ist es jedoch so einfach wie nie zuvor, solche Fehler schnell zu beheben. Das Fachmagazin "Docma" zeigt, wie es geht.

Beim Thema Bildqualität gehen die Meinungen auseinander. Während die eine Fotografenfraktion versucht, auch die letzte Unschärfe und durch Kamera sowie Objektiv verursachte Bildfehler zu eliminieren, setzt die andere Gruppe solche optischen Mängel bewusst als Stilmittel ein.

Wer auf maximale Bildqualität Wert legt, bekommt mit Lightroom 5 genügend Funktionen, um ohne großen Aufwand das Bestmögliche aus seinen Fotos herauszuholen. Wenn Sie Fotos im Raw-Format importieren, wendet Lightroom beispielsweise schon automatisch eine leichte Scharfzeichnung an, wie Sie im "Details"-Bedienfeld erkennen können.

Der Grund dafür ist, dass in den meisten Kameras ein Tiefpassfilter vor dem Sensor eingebaut ist, um störende Moiré-Muster zu unterdrücken. Dies geht jedoch zu Lasten der Bildschärfe, die Lightroom auszugleichen versucht. Wie scharf das Foto dann schlussendlich auf dem Bildschirm aussieht, entscheiden Sie selbst mittels kreativer Scharfzeichnung.

Damit Hand in Hand geht die Rauschreduzierung, um das Luminanz- und Farbrauschen in den Griff zu bekommen. Beide Funktionen sind im selben Bedienfeld untergebracht und ermöglichen im Zusammenspiel ausgezeichnete Ergebnisse.

Ein anderes Kapitel sind objektivbedingte Abbildungsfehler wie Vignettierung, chromatische Aberration und Verzerrungen. Es ist geradezu faszinierend, wie schnell und einfach sich solche Probleme per Mausklick im "Objektivkorrekturen"-Bedienfeld beheben lassen. Auf den nächsten Seiten sehen Sie - neben weiteren Bildfehlern - im Detail, wie Sie die Funktionen von Lightroom 5 einsetzen, um schnell eine maximale Qualität zu erzielen.

Alle Tipps zeigt die Fotostrecke.

Fotostrecke

16  Bilder
Lightroom-Akademie: Maximale Bildqualität per Photoshop
Dieser Artikel stammt aus DOCMA, DocBaumanns Magazin für Bildbearbeitung 5/2013.

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insgesamt 3 Beiträge
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1. leider ist LR 5 nicht nutzbar zur zeit...
clemont 08.09.2013
...schwere bugs die adobe nicht schnell beheben will... rauschunterdrückung sowie schärfe wird bei bildern unter einer bestimmten größe nicht beim export auf die bilder angewendet. das beschneiden werkzeug springt nach der auswahl in einen anderen ausschnitt und noch so einige dinge mehr die es unmöglich machen gerade professionell damit zu arbeiten... adobe weigert sich augenscheinlich diese schwerwiegenden fehler schnell zu beheben. fazit sogut wie alle die professionell arbeiten haben wieder auf lightroom 4 runter gewechselt wir sind mal wieder bezahlende beta tester
2. Was ist der Unterschied zwischen
clubzwei 09.09.2013
Lightroom und Photoshop?
3. Vergleich LR vs PS
mina-p 15.09.2013
gute Artikel: http://www.designlovr.net/fotografie/aus-sicht-des-fotografen-photoshop-cs6-vs-lightroom-4/ oder http://nachbelichtet.com/2009/07/13/ich-habe-photoshop-brauche-ich-noch-lightroom-oder-umgekehrt/ oder einfach googeln
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Tipps und Tricks
Schwarzweiß oder Farbe?
Wenn Sie während der Bearbeitung von Hunderten Fotos schnell klären wollen, ob sich ein Bild für die Umwandlung in Schwarzweiß eignet, können Sie sowohl im „Bibliothek“- als auch im „Entwickeln“-Modul einfach die Taste „V“ drücken, um zwischen Farbe und Graustufen hin- und herzuwechseln.
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Fotografieren Sie ausschließlich im JPEG-Format? Falls ja, nutzen Sie den kamerainternen Schwarzweißmodus besser nicht. Die Farben werden dabei komplett gelöscht, und in Lightroom haben Sie anschließend nur noch sehr begrenzte Möglichkeiten, um das Optimum aus dem Foto herauszuholen.
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Für Schwarzweiß eignen sich Fotos mit hohem Grundkontrast am besten. Dieser kann zum einen von vorherrschenden Formen, Flächen und Strukturen, zum anderen von Helligkeitsunterschieden herrühren.

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