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Tipps von IT-Experten: So basteln Sie sich wirklich sichere Passwörter

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Suche nach dem sicheren Passwort: "Niemals speichern"

Vom Facebook-Login bis zur Foren-Anmeldung: Fast jeder Online-Dienst verlangt nach einem Passwort. Wie können Nutzer den Überblick behalten, ohne die Sicherheit zu vernachlässigen? Fünf IT-Experten verraten, wie sie im Alltag mit Passwörtern umgehen.

Klar, Passwörter wie "12345" oder der Name des Ehepartners sind unsicher, und man sollte für jeden Online-Dienst ein anderes nutzen. Trotzdem gibt es nach wie vor viele Computernutzer, die derartige Kennwörter verwenden, meistens aus Bequemlichkeit. "Start1" oder "Ruediger76" lässt sich schließlich leichter merken als eine scheinbar willkürliche Buchstabenfolge wie "idmjsepfsoadedzuzlzmbiei".

Doch gibt es nicht auch Passwörter, die sicher sind und sich gut merken lassen? Wie schützen IT-Experten ihre Privat-Accounts? Hier Alltagstipps von fünf Informatikern.

1. "Im Arbeitsalltag hilft mir ein Passwort-Manager"

Uni Göttingen

Konrad Rieck, Leiter der Forschungsgruppe IT-Sicherheit an der Georg-August-Universität Göttingen

"Es gibt eine Handvoll Passwörter, die ich im Kopf habe und niemals speichere. Davon abgesehen hilft mir im Arbeitsalltag der Passwort-Manager 1Password, den ich auf meinem Rechner und meinem Smartphone nutze. Der Manager unterstützt alle gängigen Webbrowser und nimmt es mir ab, mir die Passwörter für zahlreiche Webseiten merken zu müssen.

In 1Password sind die Passwörter verschlüsselt. Ich benötige daher ein Master-Passwort, um an die Daten zu kommen. Zwischen Rechner und Smartphone synchronisiere ich die Daten lokal per W-Lan, weil es mir wichtig ist, dass die Passwörter nicht in die Cloud gelangen.

Allgemein lasse ich die meisten meiner Passwörter zufällig generieren. Sofern möglich, haben sie eine Länge von 14 Zeichen, inklusive Groß- und Kleinbuchstaben, zwei Ziffern und einem Satzzeichen. Für Linux/Unix kann ich zum Passwort-Generieren das Tool 'apg' empfehlen."

2. "Mein typisches Passwort ist zwölf Zeichen lang"

Fraunhofer Institute AISEC

Claudia Eckert, Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Angewandte und Integrierte Sicherheit

"In meinem Alltag brauche ich nur wenige Passwörter, die ich mir ohne technische Hilfe merken kann. Würde ich einen Passwort-Manager nutzen, dann den MobileSitter, der vor einigen Jahren unter meiner Verantwortung entwickelt wurde.

Von Passwort-Generatoren halte ich nichts, zufällige Symbolanordnungen kann ich mir nicht merken. Die würde ich aufschreiben, was aber ein typischer Fehler im Umgang mit Passwörtern wäre. Wenn ich Passwörter auf dem Rechner ablegen würde, dann nur mit starker Verschlüsselung, etwa mit dem AES-Verfahren und einem ausreichend starken Schlüssel.

Mein typisches Passwort hat zwölf Zeichen, dabei vermischt es Groß- und Kleinschreibung. Namen und Worte oder Wortteile, die sich in Wörterbüchern automatisiert nachschlagen lassen, kommen natürlich nicht vor. Meistens liegt meinen Passwörtern ein längerer Satz zugrunde, von dessen einzelnen Wörtern ich nur die Anfangsbuchstaben verwende. Die Buchstaben kombiniere ich mit Zahlen und Sonderzeichen."

3. "In der Regel schreibe ich alle Buchstaben klein"

Bauhaus-Universität Weimar

Stefan Lucks von der Bauhaus-Universität Weimar, Professur für Mediensicherheit

"Weniger wichtige Passwörter speichere ich mit Hilfe des Firefox-Passwort-Managers. Bei den wichtigen versuche ich, so wenige zusätzliche Lösungen wie möglich zu nutzen. Meistens schreibe ich mir Passwörter auf, bis ich sie so oft verwendet habe, dass ich sie mir gut merken kann. Dann vernichte ich den Zettel.

Bilde ich ein Passwort, denke ich mir zuerst einen Merksatz aus, der aus mindestens 22 Wörtern besteht - 'der', 'die' und 'das' nicht mitgerechnet. Zum Beispiel: 'Ich denke mir jetzt sofort ein Passwort für Spiegel Online aus. Der erste der 22 leicht zu merkenden Buchstaben ist ein I.' Das Passwort bilde ich dann aus den Anfangsbuchstaben der Wörter. In diesem Fall würde es 'idmjsepfsoadedzuzlzmbiei' lauten.

In der Regel schreibe ich alle Buchstaben klein und verzichte auf Sonderzeichen. Mit Sonderzeichen und durch einen Wechsel von Groß- und Kleinschreibung könnte das Passwort zwar etwas kürzer sein, dafür ist das Eingeben auf Smartphones und Tablet-PC lästiger."

4. "Alle paar Monate lerne ich ein bis zwei Passwörter auswendig"

Universität des Saarlands

Michael Backes, Professor an der Universität des Saarlands, Fachgebiet Informationssicherheit und Kryptografie

"Die wirklich wichtigen Passwörter merke ich mir, zum Beispiel das für meinen E-Mail-Account. Habe ich das Gefühl, ein neues Passwort zu brauchen, was ungefähr alle sechs bis neun Monate vorkommt, lasse ich mir von meinem Unix-Betriebssystem zufällige Zeichenfolgen generieren: fünf bis sieben Stück gleichzeitig, mit jeweils zehn bis zwölf Stellen, samt Umlauten, Groß- und Kleinschreibung und so weiter. Diese Zeichenfolgen schaue ich mir an und überlege, welche davon ich mir wohl am ehesten merken kann. Sie wird anschließend auswendig gelernt und mein neues Passwort.

Manchmal ist es natürlich nervig, sich erst eine Merkregel zu einem zufälligen Passwort überlegen zu müssen. Dieser Weg ist aber auf jeden Fall sicherer, als sich Passwörter auf Basis einer Merkregel auszudenken."

5. "Ich setze auf ein eigenes Passwort-System"

Krzystof Pietrzak

Eike Kiltz ist Professor für Kryptografie und lehrt im Studiengang IT-Sicherheit der Ruhr-Universität Bochum

"Zum Bilden von Passwörtern nutze ich ein einfaches und selbstgestricktes System, das sich auf allen Betriebssystemen einsetzen lässt. Es funktioniert so: Ich habe ein relativ sicheres Master-Passwort, nehmen wir der Einfachheit halber 'MASTER' als Beispiel. Daraus und aus dem Namen des Dienstes, für den ich ein Passwort brauche, bilde ich den SHA1-Hashwert. Diesen Hashwert, zunächst noch in einen Binär-String umgewandelt, konvertiere ich dann mittels Base64 in ein praktisch nutzbares Passwort, das aus den Zeichen a-z sowie A-Z und den Ziffern 0-9 besteht.

Als Passwort verwende ich dann die ersten zehn Zeichen der Base64-Codierung. Im Fall des Beispiels würde 'MASTER Spiegel' auf diesem Weg zum Passwort 6b31GV19s4 führen, ausgehend vom Hashwert e9bdf5195d7db3877946df1efcbbbbc74299ad2e im Hexadezimalsystem. Die Sicherheit, die dieses System bei einem guten Master-Passwort bietet, reicht für die meisten Anwendungen absolut aus."

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insgesamt 135 Beiträge
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1. klar,
cabeza_cuadrada 02.01.2014
man sollte immer sehr sichere Passwörter wählen, inklusive Sonderzeichen, Zahlen usw. Und niemals ein Passwort mehrfach verwenden, Passwörter alle 2 Monate wechseln und , ach ja, diese natürlich nirgendwo notieren. Nun hat es sich ja auch etabliert, eine "geheime" Frage zu beantworten - der absolute Witz ist das! Mein 30 stelliges Passwort mit Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen brauch ja gar niemand zu hacken, er muss lediglich den Mädchennamen meiner Mutter oder das Land welches ich zuerst bereist habe raus zu finden. Klingt nach keiner allzu schweren Aufgabe oder? Habe mal bei so einem Anbieter angefragt wie man auf so einen Blödsinn überhaupt kommt. Antwort: Die Kunden wären intelligent genug um bei der Antwort auf die geheime Frage nicht die wahre Antwort anzugeben. Na klasse..... also ein Passwort fürs Passwort an das ich mich gut erinnern kann.
2.
Celegorm 02.01.2014
Zitat von sysopREUTERSVom Facebook-Login bis zur Foren-Anmeldung: Fast jeder Online-Dienst verlangt nach einem Passwort. Wie können Nutzer den Überblick behalten, ohne die Sicherheit zu vernachlässigen? Fünf IT-Experten verraten, wie sie im Alltag mit Passwörtern umgehen. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/logins-mit-diesen-tricks-behalten-it-experten-ihr-passwort-a-937647.html
Wieso eigentlich nicht? Oder anders gefragt: Was spricht eigentlich gegen einen Satz aus vollständigen Wörtern (sofern keine Zeichenbeschränkung vorliegt)? Wörterbuchangriffe und ähnliches sind doch weitgehend wirkungslos sobald nicht einzelne Wörter bzw. simple Kombinationen verwendet werden. Ein beliebiger Satz aus einer ausreichenden Anzahl von Wörtern und allenfalls Zahlen und Sonderzeichen müsste doch faktisch genau so sicher sein wie eine dieser kaum erinnerbaren Ansammlungen beliebiger Zeichen.
3. Viel einfacher
salmo 02.01.2014
...ist es eine beliebige Kombination aus aufeinanderfolgenden Konsonanten und Vokalen zu wählen, zB: hutikiti oder zupulala oder giseratu. Das steht in keinem Wörterbuch und ist erstaunlicherweise extrem einfach zu merken (probieren sie es - ihr derart selbstgebasteltes Passwort werden sie sofort behalten ohne Anstrengung). Wer's noch sicherer will, nimmt Sonderzeichen mit rein, also zB kåt€löta (aus katelota).
4. ...
dreamdancer2 02.01.2014
Mein erster Gedanke nach Lesen: Ach du Sch... mag ja sicher sein, aber ich wär damit komplett überfordert. Nicht nur beim merken können, sondern auch beim eintippen... ich brauch ja schon immer mehrere Versuche, wenn ich nur bei irgendeinem Software-Programm den Registrierungscode eingeben muss. Selbst beim Eintippen meines Pincodes für den Geld-o-maten breche ich regelmäßig in Schweiß aus, den kann ich mir nur merken anhand des Bildes auf dem Tastaturfeld. Sinnlos zusammenhängende Buchstaben- und Zahlenkombinationen, das ist mein persönlicher Gedächtnis- und Eintipp-Alptraum!
5. Ein Login besteht aus Loginname + Passwort
salutdd 02.01.2014
Alle reden immer nur vom Verschlüsseln des Passwortes. Die gleichen Probleme wie beim Merken des Passwortes hat man mit dem Merken des Loginnamens. Ein Passwort auf einem Zettel ist gar nicht so schlimm, wenn niemand den dazu passenden Loginnamen kennt.
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Schad- und Spähsoftware
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Trojaner
Wie das Trojanische Pferd in der griechischen Mythologie verbergen Computer-Trojaner ihre eigentliche Aufgabe (und Schädlichkeit!) hinter einer Verkleidung. Meist treten sie als harmlose Software auf: Bildschirmschoner, Videodatei, Zugangsprogramm. Sie werden zum Beispiel als E-Mail-Anhang verbreitet. Wer das Programm startet, setzt damit immer eine verborgene Schadfunktion ein: Meist besteht diese aus der Öffnung einer sogenannten Backdoor , einer Hintertür, die das Computersystem gegenüber dem Internet öffnet und durch die weitere Schadprogramme nachgeladen werden.
Virus
Computerviren befallen vorhandene Dateien auf den Computern ihrer Opfer. Die Wirtsdateien funktionieren – zumindest eine Zeit lang - weiterhin wie zuvor. Denn Viren sollen nicht entdeckt werden. Sie verbreiten sich nicht selbständig, sondern sind darauf angewiesen, dass Computernutzer infizierte Dateien weitergeben, sie per E-Mail verschicken, auf USB-Sticks kopieren oder in Tauschbörsen einstellen. Von den anderen Schad- und Spähprogrammen unterscheidet sich ein Virus allein durch die Verbreitungsmethode. Welche Schäden er anrichtet, hängt allein vom Willen seiner Schöpfer ab.
Rootkit
Das kleine Kompositum führt die Worte "Wurzel" und "Bausatz" zusammen: "Root" ist bei Unix-Systemen der Benutzer mit den Administratorenrechten, der auch in die Tiefen des Systems eingreifen darf. Ein "Kit" ist eine Zusammenstellung von Werkzeugen. Ein Rootkit ist folglich ein Satz von Programmen, die mit vollem Zugriff auf das System eines Computers ausgestattet sind. Das ermöglicht dem Rootkit weitgehende Manipulationen, ohne dass diese beispielsweise von Virenscannern noch wahrgenommen werden können. Entweder das Rootkit enthält Software, die beispielsweise Sicherheitsscanner deaktiviert, oder es baut eine sogenannte Shell auf, die als eine Art Mini-Betriebssystem im Betriebssystem alle verdächtigen Vorgänge vor dem Rechner verbirgt. Das Gros der im Umlauf befindlichen Rootkits wird genutzt, um Trojaner , Viren und andere zusätzliche Schadsoftware über das Internet nachzuladen. Rootkits gehören zu den am schwersten aufspürbaren Kompromittierungen eines Rechners.
Wurm
Computerwürmer sind in der Praxis die getunte, tiefergelegte Variante der Viren und Trojaner. Im strengen Sinn wird mit dem Begriff nur ein Programm beschrieben, das für seine eigene Verbreitung sorgt - und der Programme, die es transportiert. Würmer enthalten als Kern ein Schadprogramm , das beispielsweise durch Initiierung eines eigenen E-Mail-Programms für die Weiterverbreitung von einem befallenen Rechner aus sorgt. Ihr Hauptverbreitungsweg sind folglich die kommunikativen Wege des Webs: E-Mails, Chats, AIMs , P2P-Börsen und andere. In der Praxis werden sie oft als Vehikel für die Verbreitung verschiedener anderer Schadprogramme genutzt.
Drive-by
Unter einem Drive-by versteht man die Beeinflussung eines Rechners oder sogar die Infizierung des PC durch den bloßen Besuch einer verseuchten Web-Seite. Die Methode liegt seit einigen Jahren sehr im Trend: Unter Ausnutzung aktueller Sicherheitslücken in Browsern und unter Einsatz von Scripten nimmt ein auf einer Web-Seite hinterlegter Schadcode Einfluss auf einen Rechner. So werden zum Beispiel Viren verbreitet, Schnüffelprogramme installiert, Browseranfragen zu Web-Seiten umgelenkt, die dafür bezahlen und anderes. Drive-bys sind besonders perfide, weil sie vom PC-Nutzer keine Aktivität (wie das Öffnen einer E-Mail) verlangen, sondern nur Unvorsichtigkeit. Opfer sind zumeist Nutzer, die ihre Software nicht durch regelmäßige Updates aktuell halten - also potenziell so gut wie jeder.
Botnetz
Botnets sind Netzwerke gekidnappter Rechner - den Bots. Mit Hilfe von Trojaner-Programmen, die sie beispielsweise durch manipulierte Web-Seiten oder fingierte E-Mails auf die Rechner einschleusen, erlangen die Botnet-Betreiber Zugriff auf die fremden PC und können sie via Web steuern. Solche Botnets zu vermieten, kann ein einträgliches Geschäft sein. Die Zombiearmeen werden unter anderem genutzt, um millionenfache Spam-Mails zu versenden, durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen Web-Seiten in die Knie zu zwingen oder in großem Stile Passwörter abzugrasen. (mehr bei SPIEGEL ONLINE)
Fakeware, Ransomware
Das Wort setzt sich aus "Fake", also "Fälschung", und "Ware", der Kurzform für Software zusammen: Es geht also um "falsche Software" . Gemeint sind Programme, die vorgeben, eine bestimmte Leistung zu erbringen, in Wahrheit aber etwas ganz anderes tun. Häufigste Form: angebliche IT-Sicherheitsprogramme oder Virenscanner. In ihrer harmlosesten Variante sind sie nutzlos, aber nervig: Sie warnen ständig vor irgendwelchen nicht existenten Viren und versuchen, den PC-Nutzer zu einem Kauf zu bewegen. Als Adware-Programme belästigen sie den Nutzer mit Werbung.

Die perfideste Form aber ist Ransomware : Sie kidnappt den Rechner regelrecht, macht ihn zur Geisel. Sie behindert oder verhindert das normale Arbeiten, lädt Viren aus dem Netz und stellt Forderungen auf eine "Reinigungsgebühr" oder Freigabegebühr, die nichts anderes ist als ein Lösegeld: Erst, wenn man zahlt, kann man mit dem Rechner wieder arbeiten. War 2006/2007 häufig, ist seitdem aber zurückgegangen.
Zero-Day-Exploits
Ein Zero-Day-Exploit nutzt eine Software-Sicherheitslücke bereits an dem Tag aus, an dem das Risiko überhaupt bemerkt wird. Normalerweise liefern sich Hersteller von Schutzsoftware und die Autoren von Schadprogrammen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Stopfen, Abdichten und Ausnutzen bekanntgewordener Lücken.
Risiko Nummer eins: Nutzer
Das größte Sicherheitsrisiko in der Welt der Computer sitzt vor dem Rechner. Nicht nur mangelnde Disziplin bei nötigen Software-Updates machen den Nutzer gefährlich: Er hat auch eine große Vorliebe für kostenlose Musik aus obskuren Quellen, lustige Datei-Anhänge in E-Mails und eine große Kommunikationsfreude im ach so informellen Plauderraum des Webs. Die meisten Schäden in der IT dürften von Nutzer-Fingern auf Maustasten verursacht werden.
DDoS-Attacken
Sogenannte distribuierte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind Angriffe, bei denen einzelne Server oder Netzwerke mit einer Flut von Anfragen anderer Rechner so lange überlastet werden, bis sie nicht mehr erreichbar sind. Üblicherweise werden für solche verteilten Attacken heutzutage sogenannte Botnetze verwendet, zusammengeschaltete Rechner, oft Tausende oder gar Zehntausende, die von einem Hacker oder einer Organisation ferngesteuert werden.

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