Mac-Betriebssystem Apple startet öffentlichen Betatest von macOS Mojave

Bei Apple hagelt es gerade Betaversionen. Nachdem das Unternehmen gerade den öffentlichen Betatest von iOS 12 und tvOS 12 gestartet hat, folgt jetzt das neue Mac-Betriebssystem.

macOS Mojave
SPIEGEL ONLINE

macOS Mojave


Apple-Nutzer können ab sofort fast ausschließlich mit Vorabsoftware arbeiten, wenn sie mutig sind und ihren Geräten den einen oder anderen Fehler verzeihen. Nachdem das Unternehmen am Montag bereits Betaversionen seinen iPhones-Betriebssystems iOS 12 und des Apple-TV-Systems tvOS 12 veröffentlichte, hat am Dienstagabend auch der öffentliche Betatest von macOS Mojave begonnen.

Genau wie die andere Apple-Betriebssysteme ist auch macOS Mojave auf der Entwicklerkonferenz WWDC Anfang Juni im kalifornischen San José vorgestellt worden.

Das Betriebssystem-Update für Mac-Computer wird einen sogenannten Dark Mode mitbringen. Ist der aktiv, werden Bildschirmhintergründe und Fenster in dunklen Farben dargestellt. Interessant wird das in Kombination mit der Funktion Dynamic Desktop, die die Helligkeit des Bildschirmhintergrunds an die jeweilige Tageszeit anpasst. Das funktioniert freilich nur mit entsprechend vorbereiteten Hintergründen. Bisher gibt es davon nur einen.

Safari bekommt Tracking-Schutz

Für mehr Ordnung auf dem Desktop sollen Stacks sorgen, virtuelle Stapel, auf die man zusammengehörige Dateien "stapelt"; sie klappen auf, sobald man draufklickt. Abzuwarten bleibt, welche Vorteile diese Stapel gegenüber herkömmlichen Ordnern haben.

Der Safari-Browser wird in Mojave um eine Schutzfunktion erweitert. Diese sollen das Tracking über Social-Media-Buttons verhindern. Zudem bringt Apple mit dem Update vier von iOS bekannte Apps auf den Mac: Sprachmemos, News (das in Deutschland noch nicht aktiv ist), Aktien und die Home-App.

Wer macOS Mojave ausprobieren möchte, muss sich dafür auf Apples Website für Betasoftware registrieren und ein kleines Tool herunterladen, das die Installation der Software aus dem App Store ermöglicht. Wer nicht den Verlust seines gesamten Datenbestandes riskieren will, sollte vorher unbedingt ein Back-up machen. Wie jede Betasoftware kann auch die Vorabversion von macOS Mojave noch Fehler enthalten, die beispielsweise zu Abstürzen oder unerwartetem Verhalten des Computers führen können.

mak



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