Sicherheitsrisiko E-Zigarette schleust Computervirus ein

Computernutzer sollten sich gut überlegen, welche Geräte sie per USB an ihren Rechner anschließen. Dem Bericht eines Forennutzers zufolge kann sogar eine E-Zigarette zum Vireneinfallstor werden.

E-Zigarette: Aufladung per USB als Sicherheitsrisiko
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E-Zigarette: Aufladung per USB als Sicherheitsrisiko


Noch finden sich auf E-Zigaretten keine Sätze wie "Diese Zigarette kann beim Aufladen irreparablen Schaden an Ihrem Computer ausrichten". Doch sollte die Geschichte des Reddit-Nutzers Jrockilla stimmen, dann müsste man wenigstens einmal über Schutzhinweise für solche USB-Hardware nachdenken. Denn was er erzählt, klingt plausibel und ist äußerst beunruhigend.

Jrockilla arbeitet eigenen Angaben zufolge in der IT-Abteilung einer großen Firma. Eines Tages meldet einer seiner Chefs eine Infektion mit einem Computervirus, dessen Quelle sich trotz tagelanger Recherche nicht ermitteln lässt. Doch dann wird doch noch klar, wie der Schadcode auf den Dienstrechner kam: über eine E-Zigarette, die man per USB auflädt. Der Virus war fest in die Zigaretten-Hardware einprogrammiert.

"Die Moral von der Geschichte", schreibt Jrockilla: "Hast du dir jemals Gedanken über die Legitimität des 5-Dollar-Ebay-Made-in-China-USB-Geräts gemacht, das du gerade in deinen Computer gesteckt hast?"

Tatsächlich müssten eigentlich alle USB-Geräte so eine Hardware-Gesundheitswarnung tragen. Immer wieder taucht USB-Hardware auf - zum Beispiel der mittlerweile berühmte Virenbilderrahmen -, die mit Malware verseucht ist. Das kann unabsichtlich geschehen, etwa durch schlecht gepflegte Computer in den Fertigungsstätten, oder mit Absicht.

Wie schlecht es um die Sicherheit von USB-Geräten steht, demonstrierten im Juli Mitarbeiter von Security Research Labs (SRLabs) aus Berlin: Sie programmierten die Steuersoftware der USB-Schnittstelle in beliebiger USB-Hardware um. Einen Schutz dagegen gibt es praktisch nicht, glauben die Sicherheitsforscher, alle USB-Geräte seien anfällig. Das Besondere an den Angriffen der Berliner soll die Art der Infektion sein. "Es gibt keine verseuchte Datei, die ein Anti-Viren-Programm finden könnte, der Stick kann komplett leer sein", sagte SRLabs-Leiter Karsten Nohl bei "Zeit Online".

Noch ist aber nicht alles in der USB-Welt verloren. Zumindest ein Hilfsmittel bietet Schutz gegen Angriffe wie den mit der E-Zigarette: ein sogenanntes USB-Kondom, mit dem man sein USB-Gerät jederzeit sicher aufladen kann.

fko



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insgesamt 12 Beiträge
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Seite 1
oxy 24.11.2014
1. Click Baiting
Reisserische Headline, darunter eine dürre Geschichte, die auf eigenen Angaben einer Person beruhen, von der man nicht einmal festgestellt hat ob sie überhaupt in der Firma arbeitet, in der dies vorgeblich passiert ist. Und das nicht nur hier. Und heute. Sondern täglich. Seit Monaten. Danke, SPON!
marthaimschnee 24.11.2014
2.
Wozu braucht ein Gerät, das man lediglich am USB Port aufladen kann, eine Firmware?
lemmy 24.11.2014
3. Alter Hut
Schon lange bekannt das Problem mit den USB-Sticks. Das ist echt nichts neues. Die Dinger haben die Viren schon bei der Produktion intus. Also: Kondome müssen her ;-)
herbst 24.11.2014
4. Hirnriss
Ehrlich gesagt weiß ich auch gar nicht, warum man einen PC oder Notebook als Ladegerät mißbrauchen sollte. Eine E-Zigarette hat am USB-Port eines Computers auch gar nichts verloren. Vielleicht wird man später mal am PC per iPhone-App den nächsten Nikotinschuss in seinem Verlauf programmieren können. Noch sind wir aber da noch nicht. Zum Laden von Geräten mit USB-Kabel gibt es Ladegeräte, auch solche die mehrere USB-Schnittstellen anbieten.
fort-perfect 24.11.2014
5.
Zitat von marthaimschneeWozu braucht ein Gerät, das man lediglich am USB Port aufladen kann, eine Firmware?
Damit man dieses Gerät per USB aufladen kann!
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