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MEEM-Kabel: Dieses Ladekabel soll Smartphone-Daten sichern

MEEM-Kabel: Dieses Ladekabel sichert Smartphone-Daten Fotos
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Sein Handy aufladen und gleichzeitig Fotos, Videos und Apps speichern: Entwickler arbeiten an einem Kabel, das diese Dinge können soll. Klingt praktisch, aber mindestens einen Haken gibt es noch.

Fotos, Videos, Musik, Kontakte: Auf einem Smartphone tragen Nutzer mittlerweile einiges an persönlichen Daten mit sich herum. Dass Apples und Googles mobile Plattformen mittlerweile Back-ups von Apps und anderen Daten in der Cloud ablegen, ist sicherlich vielen bekannt. Wer der Cloud aber nicht traut, kann stattdessen - oder zusätzlich - wohl bald zu MEEM greifen.

Bei MEEM handelt es sich um ein Kabel, das mit einer zusätzlichen Elektronik ausgestattet ist, untergebracht in einem kleinen Kunststoffgehäuse am Kabel. In diesem Gehäuse steckt ein Chip mitsamt Flash-Speicher mit 16 Gigabyte oder wahlweise 32 Gigabyte Kapazität.

Verbindet man sein Smartphone - egal ob iPhone oder Android - mit MEEM und einer Energiequelle, wird beim ersten Kontakt die erforderliche App aus dem Play- oder App-Store heruntergeladen. In dieser stellt der Nutzer ein, welche Bestandteile des Systems gesichert werden sollen. Auf Android-Geräten besteht die Möglichkeit, Fotos, Videos, Kontakte, Kalendereinträge, Nachrichten und Musik auf dem MEEM-Speicher abzulegen. Unter iOS ist nur ein Back-up der Kontakte, Kalendereinträge, Fotos und Videos möglich.

Noch ist der Preis ganz schön happig

Beim ersten Back-up werden alle gewählten Einträge auf den Speicher gezogen, die anschließenden Sicherungen enthalten nur die neuen Änderungen. Die Größe eines Back-ups beträgt laut MEEM bei Android-Geräten etwa 1,94 Gigabyte, bei Apple-Geräten ungefähr 7,7 Gigabyte. Bei Vielnutzern, vor allen bei jenen, die viele Fotos und Videos schießen oder unterwegs auf dem Smartphone gespeicherte Musik hören, sollte das Ganze etwas anders aussehen.

Das Kabel kann nicht nur zur Sicherung, sondern auch zum Einspielen der eigenen Daten benutzt werden. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Wiederherstellung aller Daten oder nur ausgewählter Teile handelt. Außerdem ist es möglich, ein neues Gerät mit seinen alten Daten zu versehen.

Derzeit suchen die Entwickler noch Unterstützer auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter. Für ein 16-Gigabyte-MEEM-Kabel fallen 50 britische Pfund (circa 64 Euro) inklusive Porto an, für die 32-Gigabyte-Version müssen 61 britische Pfund (circa 78 Euro) investiert werden, das ist ganz schön happig. Ab dem 25. März soll die Auslieferung beginnen, so die Entwickler.


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Dieser Artikel ist zuerst bei t3n erschienen.

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Von "t3n"-Autor Andreas Floemer

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insgesamt 31 Beiträge
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1. Überflüssig
sametime 06.03.2016
Beim iPhone kann man eine Komplettsicherung mit Hilfe von iTunes auf einem PC machen. Vorteil: Es wird sofern die Sicherung verschlüsselt wird, das komplette Gerät auf dem Rechner gesichert, so dass man beim Neukauf diese Sicherung auf das neue iPhone kopieren kann. Warum soll ich viel Geld für ein Backupkabel ausgeben, wenn ich nicht mal alles sichern kann und die normale Sicherung kostenlos ist?
2.
kumi-ori 06.03.2016
Bei ganz normalen PCs gibt es etwas Wunderbares, das nennt sich USB-Schnittstelle. Damit kann ich alle Files von A nach B und auch auf Speicher transferieren und muss mir keine Gedanken machen, welches Dateiformat ich habe. Vor ca. einem Jahr wurden Privatfotos von den Smartphones irgendwelcher Filmsternchen veröffentlicht. Daraus kann man lernen, dass die Cloudspeicher für jedermann einsehbar sind. Für dieses Klientel mag das o. k. sein, aber für sensible Daten bevorzuge ich dann doch ein stationäres System. Und wenn ich dann doch mal ein Smartphone-Foto abspeichern muss, dann schicke ich es mir per E-Mail auf den Rechner. Aber das sind dann wirklich nur unerhebliche Schnappschüsse. Wichtige Fotos mache ich mit einer klassischen Kamera.
3. @ 1
benpda 06.03.2016
Weil Sie sich dann nicht mehr aktiv um Ihre Datensicherung bemühen müssen. Die Backups entstehen jede Nacht von alleine, wenn das Gerät ohnehin aufgeladen werden muss.
4. Warum kostet so etwas so viel? Ein USB Client ist doch kein Hexenwerk?
sikasuu 06.03.2016
Einen Ladestecker zu bauen der einen Einschub, eienen Stecker für eine 32-64GB Speicherkarte, -stick hat ist doch wohl nicht so komplex. . Wenn ich ein Smartphone über den USB, "was auch immer" Anschluss lade der USB-Funtionalität enthält, kann dabei doch auch die Datenleitung genutz werden. . Für den Fall, dass das Smartphone nur ein USB-Client ist,... . ... auch ein USB Master-Chip kostet heute Pfennige ähm Cent:-) . Btw. Smartphones die als USB-Clients an Rechner angeschlossen werden könne, lassen sich auch schon darauf sichern. Die Daten dann auf eine o.a. Karte, einen Stick geschrieben..... . Wo ist denn der "Neuigkeitsefekt"?
5.
MaxNichtmustermann 06.03.2016
Zitat von kumi-oriBei ganz normalen PCs gibt es etwas Wunderbares, das nennt sich USB-Schnittstelle. Damit kann ich alle Files von A nach B und auch auf Speicher transferieren und muss mir keine Gedanken machen, welches Dateiformat ich habe. Vor ca. einem Jahr wurden Privatfotos von den Smartphones irgendwelcher Filmsternchen veröffentlicht. Daraus kann man lernen, dass die Cloudspeicher für jedermann einsehbar sind. Für dieses Klientel mag das o. k. sein, aber für sensible Daten bevorzuge ich dann doch ein stationäres System. Und wenn ich dann doch mal ein Smartphone-Foto abspeichern muss, dann schicke ich es mir per E-Mail auf den Rechner. Aber das sind dann wirklich nur unerhebliche Schnappschüsse. Wichtige Fotos mache ich mit einer klassischen Kamera.
AMEN! Sorry, aber das Ding ist Technik, die kein Mensch braucht... obwohl, sowohl Sie als auch ich konnten wohl schon Computer bedienen, als die ersten "handys" wirklich nur telephonieren und SMS schicken konnten... viele jüngere Menschen haben wohl gar kein z.B. notebook mehr, und für die mag das u.U. eine Lösung sein...
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