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Raum für Verbesserungen: Die Service-Dienstleitungen der MobilfunkanbieterZur Großansicht
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Raum für Verbesserungen: Die Service-Dienstleitungen der Mobilfunkanbieter

5. Teil: Tarife & Konditionen - einer war viermal teurer als der billigste

Die Tarife der getesteten Anbieter ließ das DISQ von teltarif.de überprüfen, erstellte dafür vier unterschiedliche Nutzerprofile: Wenig-, Normal- und Vielnutzer sowie SMS-Vielnutzer. Das Ergebnis dieses Vergleiches förderte ausgesprochen krasse Unterschiede zutage. Zwischen dem jeweils billigsten und teuersten Anbieter gab es Differenzen von bis zu 150 Euro pro Monat. Das Negativbeispiel auch hier: Victorvox, dessen Tarife in allen vier Musterfällen die teuersten waren.

In zwei der vier Kategorien berechneten die Tester viele Male höhere Kosten als man sie beim jeweils billigsten Anbieter erwarten muss. So zahlen Vieltelefonierer bei Victorvox für 500 Gesprächsminuten und 60 SMS mehr als 200 Euro pro Monat, kommen dagegen bei maxxim mit einer Rechnung von knapp 50 Euro davon. Ohnehin sicherte sich maxxim im Gesamtvergleich den Spitzenplatz, war in drei Kategorien am billigsten, belegt im Bereich SMS-Vielnutzer einen guten zweiten Rang.

Hinsichtlich der Vertragkonditionen setzt sich simyo an die Spitze. Der Discounter verlangt weder einen Mindestumsatz, noch eine Mindestlaufzeit von seinen Kunden, lässt Kündigungen jederzeit zu und verlangt vergleichsweise niedrige Anmeldegebühren. Das steht im krassen Gegensatz zu anderen Anbietern, die bis zu 20 Euro als Minimalumsatz verlangen. Positiv ist allerdings zu vermelden, dass sich mittlerweile zwei Drittel der Unternehmen von diesem Konzept gelöst haben und nur die Telefonzeit in Rechnung stellen - sei es noch so wenig.

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insgesamt 31 Beiträge
blue0711 05.10.2009
Bei den großen Anbietern darf man nicht vergessen, dass gute Kunden in einem Statusranking landen, wodurch sie bevorzugt behandelt werden. Daher kann ich über meinen Anbieter Vodafone nicht im geringsten klagen: Schnell, [...]
Bei den großen Anbietern darf man nicht vergessen, dass gute Kunden in einem Statusranking landen, wodurch sie bevorzugt behandelt werden. Daher kann ich über meinen Anbieter Vodafone nicht im geringsten klagen: Schnell, kompetent und ehrlich. Die Berater merken auch schnell, wenn sie einen kompetenten Gesprächspartner haben. Ich lass mir nämlich nicht gerne ne Story erzählen, wenn ich die selber schon besser kann. Letzteres war vor Jahren der Grund, warum ich T-Mobile den Rücken gekehrt hatte, neben regionalen Netzabdeckungsproblemen. Kam mir desöfteren wie ein Kind behandelt vor. Umso mehr wundert es mich jetzt, dass T-Mobile so gut abschneidet. Hat man wohl dazu gelernt?
hiphop 05.10.2009
Service ist wichtig. Doch was nutzt der beste Service, wenn die Netzabdeckung schlechter ist und man sich nicht einloggen kann. So ist die Netzabdeckung von Simyo/e-plus deutlich schlechter, so dass man häufiger noch nicht einmal [...]
Service ist wichtig. Doch was nutzt der beste Service, wenn die Netzabdeckung schlechter ist und man sich nicht einloggen kann. So ist die Netzabdeckung von Simyo/e-plus deutlich schlechter, so dass man häufiger noch nicht einmal einen Netzzugang bekommt. Leider geht dies hier völlig unter!
Mad Mace 05.10.2009
'Service' ist ein interessantes Wort, gerade in diesem Dienstleistungsbereich. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt hier auf der Formulierung 'doing something _for_ the customers', denn das ist genau der Gegensatz zur [...]
Zitat von sysopWelche Erfahrungen haben Sie mit den Serviceangeboten von Mobilfunkanbietern gemacht?
'Service' ist ein interessantes Wort, gerade in diesem Dienstleistungsbereich. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt hier auf der Formulierung 'doing something _for_ the customers', denn das ist genau der Gegensatz zur Wirklichkeit. Wer einmal die nervenzerfetzende Erfahrung gemacht hat, wegen eines Problems bei der Servicerufnummer eines solchen Unternehmens anrufen zu müssen, der bekommt einen Eindruck davon was einen friedlichen Menschen dazu veranlasst plötzlich Amok zu laufen. Schon die ersten Minuten in der Warteschleife des Telefoncomputers testen die Leidensfähigkeit des Kunden. Unsägliches Gedudel, immer wieder unterbrochen von der penetrant-fröhlichen Wiederholung ein- und desselben Werbeslogans, der vermutlich eindringlich sein soll, in Wirklichkeit aber nur die Frage aufwirft wieso die Werbebranche fälschlicherweise als 'kreativ' geadelt wird und warum man einen solchen Unfug studieren kann. Doch mit der Zeit verwandelt sich das Gehirn des Anrufers durch diese aktiv intelligenzmindernde Beschallung in einen dumpfen Brei, der das Denken wie in Zeitlupe ablaufen lässt. An sich wäre der Anrufer jetzt genau in der richtigen geistigen Verfassung um sich mit einem der primatenhaften Kretins im Callcenter zu unterhalten - wenn die unverfrorene Verschwendung von Lebenszeit nicht mittlerweile den Adrenalinspiegel im Blut des Anrufers in so rekordverdächtige Höhen getrieben hätte, dass man damit, in Ampullen abgefüllt, die Reanimationsräume in den Kliniken einer ganzen Großstadt versorgen könnte. Wenn dann, nach 20 - 40 Minuten psychischer Folter, endlich eine Stimme am anderen Ende der Telefonleitung sich erdreistet einem auch noch einen 'Guten Tag' zu wünschen, dann ist man an sich schon versucht dem Callcenter-Kretin lautstark und nachdrücklich eine vererbbare, therapieresistente Krankheit an den Leib zu wünschen die zu so einem grauenvollen Tod führt, dass diesem ein Aufenthalt in einem Todescamp der Roten Khmer als Wellnessurlaub erscheint. Aber: wir wollen zivilisiert sein. Folglich reisst man sich zusammen, erwidert genauso verlogen die Begrüssung und schildert das vorliegende Problem. Kaum ist man damit fertig, dann fragt der Callcenter-Kretin weitere Daten ab. Hat man ihm diese mitgeteilt, als ob er nicht auch gleich danach hätte fragen können, muss man ihm das Problem erneut schildern. Dann stellt er eine Reihe von Fragen, die darauf abzielen das Problem ein drittes mal, wenn auch fragmentiert, zu erläutern. "Da kann ich ihnen leider nicht helfen!" ist dann die Standardantwort. In Ordnung - das hätte ich auch gekonnt. Mir bei diesem Problem nicht helfen, meine ich. (1/2)
Mad Mace 05.10.2009
Aber, da muss man mal ehrlich sein, sind wir ja selbst Schuld: damit uns irgendwelche kroatischen Versicherungsunternehmen auch Nachts um 03:00 Uhr von der Qualität ihrer Produkte überzeugen können, oder Marktforschungsinstitute [...]
Aber, da muss man mal ehrlich sein, sind wir ja selbst Schuld: damit uns irgendwelche kroatischen Versicherungsunternehmen auch Nachts um 03:00 Uhr von der Qualität ihrer Produkte überzeugen können, oder Marktforschungsinstitute zwischendurch anfragen ob wir nicht "eben mal so 45 Minuten Zeit" hätten, sind wir mit den lächerlichen 59,- Euro im Monat gut dabei. Dumm nur, dass wir die 59,- Euro nicht etwa bekommen, sondern bezahlen müssen! Dafür bekommen wir dann wirklich gute Angebote - so weiss unser Mobilfunkprovider uns immer zu erreichen, um uns mitzuteilen wie wir noch mehr telefonieren können und dabei noch mehr Geld sparen - eigentlich komisch, dass die Rechnung nach einem solchen tollen Sparangebot höher ausfällt. Wenn wir dagegen nachfragen wollen, ob der Provider uns bei seinem "Spar"angebot vielleicht eine Kleinigkeit mitzuteilen vergessen habe, dann steht und erneut die Verschwendung von Lebenszeit in der Warteschleife und das fruchtlose Gespräch mit dem Callcenter-Kretin bevor. Helfen kann er uns dann natürlich wie immer nicht, aber wenigstens kann er uns mitteilen dass das tolle Sparangebot eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten habe, die sich automisch um weitere 24 Monate verlängerten wenn wir nicht 6 monate vor Vertragsablauf kündigten, und nein, eine mündliche oder wenigstens elektronische Kündigung sei nicht möglich. Komisch, wo doch auch ein mündlicher Vertragsabschluss möglich war... Beispiele wie diese gibt es mit Sicherheit zuhauf. Etwas _für_ den Kunden zu tun liegt dabei natürlich gar nicht im Interesse des Providers, es geht diesem ausschliesslich darum etwas für sich selbst zu tun. Das geht insofern in Ordnung, als dass ein Mobilfunkprovider ein gewinnorientiertes Unternehmen ist. Nur die Benutzung des Wortes 'Service' sollte man diesen Unternehmen gerichtlich untersagen. Oder den Eintrag im Oxford Dictionary ändern: "a business to gain additional profit aside from the main income, without providing anything at all;"
blue0711 05.10.2009
Kann ich nicht bestätigen. Mir wurde der Vertrag sogar rückwirkend in eine günstigere Variante gewandelt, weil ich mich im Datendurchsatz etwas vertan hatte. Die Angebote kommen mir als Vieltelefonierer jedenfalls sehr [...]
Kann ich nicht bestätigen. Mir wurde der Vertrag sogar rückwirkend in eine günstigere Variante gewandelt, weil ich mich im Datendurchsatz etwas vertan hatte. Die Angebote kommen mir als Vieltelefonierer jedenfalls sehr entgegen. Mit den Verträgen, die ich vor 5-6 Jahren hatte, würde ich heute 400 Eur monatlich zahlen. Und meine durchschnittliche Wartezeit beim Kundenservice liegt bei 40-50 sec. Nur die Shops sind unterirdisch. Da muss man wirklich aufpassen, dass man auch mit dem rauskommt, was man eigentlich wollte. Da das aber wohl nach dem Franchise-Prinzip läuft, nicht weiter verwunderlich.
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