Von Matthias Kremp
Die Tarife der getesteten Anbieter ließ das DISQ von teltarif.de überprüfen, erstellte dafür vier unterschiedliche Nutzerprofile: Wenig-, Normal- und Vielnutzer sowie SMS-Vielnutzer. Das Ergebnis dieses Vergleiches förderte ausgesprochen krasse Unterschiede zutage. Zwischen dem jeweils billigsten und teuersten Anbieter gab es Differenzen von bis zu 150 Euro pro Monat. Das Negativbeispiel auch hier: Victorvox, dessen Tarife in allen vier Musterfällen die teuersten waren.
In zwei der vier Kategorien berechneten die Tester viele Male höhere Kosten als man sie beim jeweils billigsten Anbieter erwarten muss. So zahlen Vieltelefonierer bei Victorvox für 500 Gesprächsminuten und 60 SMS mehr als 200 Euro pro Monat, kommen dagegen bei maxxim mit einer Rechnung von knapp 50 Euro davon. Ohnehin sicherte sich maxxim im Gesamtvergleich den Spitzenplatz, war in drei Kategorien am billigsten, belegt im Bereich SMS-Vielnutzer einen guten zweiten Rang.
Hinsichtlich der Vertragkonditionen setzt sich simyo an die Spitze. Der Discounter verlangt weder einen Mindestumsatz, noch eine Mindestlaufzeit von seinen Kunden, lässt Kündigungen jederzeit zu und verlangt vergleichsweise niedrige Anmeldegebühren. Das steht im krassen Gegensatz zu anderen Anbietern, die bis zu 20 Euro als Minimalumsatz verlangen. Positiv ist allerdings zu vermelden, dass sich mittlerweile zwei Drittel der Unternehmen von diesem Konzept gelöst haben und nur die Telefonzeit in Rechnung stellen - sei es noch so wenig.
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