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Neue Gadgets: Dieser Toaster verkrümelt sich einfach

Länger nicht getoastet? Dann kann es passieren, dass sich Küchengerät Brad einen neuen Besitzer sucht. Außerdem in der Gadget-Schau von neuerdings.com: ein leuchtendes Rennrad und ein Ladedock für den Auto-Becherhalter.

Screenshot aus dem Werbeclip: Toaster Brad fühlt sich schon mal allein Zur Großansicht
Vimeo

Screenshot aus dem Werbeclip: Toaster Brad fühlt sich schon mal allein

Der italienische Produktdesigner Simone Rebaudengo hat einen smarten Toaster erfunden - doch das Gerät ist auf andere Art intelligent, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Der sogenannte Addicted Toaster ist zwar mit dem Internet verbunden, aber nicht dafür, dass man ihn vom Bett aus mit dem Smartphone bedienen kann. Vielmehr stellt der Toaster namens Brad übers Internet fest, ob er oft genug benutzt wird - und wenn nicht, sucht er online nach einem neuen Besitzer.

Brad, bislang mehr Konzept als fertiges Produkt, reagiert mit Gefühlsbekundungen auf seine Datenabrufe. Der Toaster kann je nach Situation traurig oder fröhlich werden und sogar mit einem Streicheln zufrieden sein, wenn er schon nicht benutzt wird. Wie der Designer in einem Vimeo-Video hervorhebt, kann man einen Addicted Toaster nicht kaufen, man kann ihn nur hosten. Behalten darf man ihn so lange, wie man ihn regelmäßig nutzt. Sollte man ihn zu sehr vernachlässigen, kommt er in die Obhut eines anderen Gastgebers.

Laut der Website zum Projekt sind derzeit fünf Addicted Toaster in Amsterdam im Einsatz. Mehr Geräte stehen erst einmal nicht zur Verfügung, auch die Warteliste ist geschlossen. Ohnehin geht es Rebaudengo um mehr als um den Toaster. Er will die Idee verbreiten, dass es sinnvoller ist, Geräte gebraucht zu kaufen oder mit anderen zu teilen, als immer etwas Neues zu erwerben. (Jürgen Vielmeier)

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Rennrad Lumen: Auffallen im Nachtverkehr

Bild aus dem Lumen-Präsentationsvideo: Reflektierender Rahmen Zur Großansicht

Bild aus dem Lumen-Präsentationsvideo: Reflektierender Rahmen

Das Lumen ist bei Tag ein ganz normales, schmuckes Rennrad. Nachts jedoch spielt es eine Besonderheit aus: Der Rahmen reflektiert auftreffendes Licht - keine lästigen Aufkleber oder Speichenreflektoren wären mehr notwendig. Entwickelt wurde das Rad von der Mission Bicycle Company aus San Francisco, die ihre Erfindung nun auf Kickstarter anbietet - und ihr Spendenziel bereits erreicht hat.

Das Prinzip der Beleuchtung ist eigentlich einfach: Der Lack wird mit Abertausenden reflektierenden Kügelchen beschichtet, die das Licht per Retroreflektion direkt zurückwerfen. Wie das praktisch aussieht, zeigt ein Werbevideo.

Die Lumen-Räder werden von Hand zusammengeschraubt und es gibt sie in drei Ausführungen: für umgerechnet 905 Euro (ohne Schaltung), für 1160 Euro (mit 8-Gang-Schaltung) und für 1800 Euro (Luxus-Version mit 8-Gang-Schaltung und qualitativ hochwertigen Bauteilen). Für den Versand ins US-Ausland verlangt Mission Bicycle noch einmal knapp 90 Euro extra. Die Kickstarter-Aktion läuft noch bis zum 17. April.

Interessenten sollten sich allerdings bewusst sein, dass der Einsatz des beim Lumen verwendeten Lacks in Deutschlands für Privatnutzer bislang nicht erlaubt ist. (Jürgen Vielmeier)

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EverDock Go: Ladedock für alle Smartphones

Das EverDock Go ist ein Hilfsmittel für alle Fälle. Lightning-, 30-Pin- oder Micro-USB-Anschluss, das ist diesem Ladedock fürs Auto ganz egal. Wie sein Vorgänger EverDock kann auch das EverDock Go mit Originalkabeln von Apple oder dem mitgelieferten Micro-USB-Kabel verwendet werden. Dadurch ist das EverDock Go vergleichsweise zukunftssicher und universell einsetzbar.

Optimiert ist das Ladedock für den Einsatz im Becherhalter. Die Macher gehen wohl zu Recht davon aus, dass heutzutage eigentlich jeder Wagen mit einem gut erreichbaren Halter ausgestattet ist. Ein Kickstarter-Video stellt das EverDock Go genauer vor.

Dank verschiedener Adapter soll sich das EverDock Go mit den unterschiedlichsten Smartphone-Hüllen nutzen lassen. Um zum Beispiel ein iPhone 5s nicht nur laden, sondern auch an die Autoanlage anschließen zu können, liefert Fuz Designs ein 3,5-mm-Kabel mit, das sich ebenfalls ins EverDock Go integrieren lässt.

Das zylindrische Gehäuse der Halterung ist aus Kunststoff, der Deckel aus Aluminium. Das Dock wird mit einem Kabeladapter, einem Audio- und einem Micro-USB-Kabel geliefert sowie mit zwei scheibenförmigen Halterungselementen, die in den Boden von zwei Becherhalterungen geklebt werden können.

Auf Kickstarter kann man sich noch bis zum 16. Mai 2014 sein EverDock Go sichern, für umgerechnet rund 28 Euro plus circa 11 Euro für den Versand nach Europa. Im September 2014 sollen die ersten Docks an die Unterstützer verschickt werden. (Frank Müller)

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insgesamt 7 Beiträge
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1. Lack am Rennrad...
CobCom 05.04.2014
... nicht alleine für die STVO ausreicht oder nicht erlaubt? Was sollte die Grundlage für Letzteres sein?
2. erst wenn alles VERBOTEN
gandalfthegreen 05.04.2014
aber daher werden erfindungen auch nicht mehr in deutschland getätigt. verboten, nicht möglich, kein interesse.
3. Sprachliche Irrungen...
Newspeak 05.04.2014
"Retroreflektion" Bitte, was soll das? In Reflektion steckt schon die passende Silbe, die illustriert, das etwas zurück geworfen wird. Und Retro passt wohl auch kaum, weil es sich nicht um die Neuauflage von irgendetwas schon mal Gewesenen handelt.
4.
7eggert 05.04.2014
Zitat von CobCom... nicht alleine für die STVO ausreicht oder nicht erlaubt? Was sollte die Grundlage für Letzteres sein?
Es dürfen nur die zulässigen Leuchtmittel angebracht sein. Die genaue Formulierung muß ich nachlesen.
5.
chua 06.04.2014
für einen Rückstrahler: Eine Anordnung, die Licht in dieselbe Richtung zurücklenkt, aus der es gekommen ist. Das geht mit kleinen Spiegelpyramiden oder Glaskugeln.
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