Neue Gadgets Brot schneiden auf dem Space Invader

Space Invaders! Pong! Auf einem Schneidebrett! In der Schweiz fertigt ein Erfinder Küchenbrettchen für Nerds. Außerdem in der Gadget-Schau von neuerdings.com: ein Lenkrad mit Bremse und die Android-Spielkonsole zum Aufstecken.


Bitboard hat ein Herz für kochende Nerds und fertigt Schneidbretter mit Motiven in einer Auflösung von 13 mal 10 Pixeln (Holzklötzchen). Es gibt viele vorgefertigte Pixelkonfigurationen mit Motive von Pong bis zu Space Invaders. Nun kann man auch eigene Motive gestalten.

Die Schneidebrettchen sind 32,5 mal 25 Zentimeter groß und 2,5 Zentimeter dick, das entspricht circa einem 13-Zoll-Laptop. Sie sind aus hellem Ahorn und dunklem Nussbaumholz zusammengesetzt, das aus der Schweiz und dem süddeutschen Raum stammt. Die Bitboards werden von den sozialen Einrichtungen und Betrieben (Holzverarbeitung) der Stadt Zürich verarbeitet und rund zwei Wochen nach Bestellung geliefert.

Ursprünglich wollte Samuel Raymann nur ein Schneidebrett mit Space Invaders-Muster für sich selbst, das im Internet aber ausverkauft war. Er stellte fest, dass er da nicht der einzige war, und dass sich mit 13 mal 10 Pixeln und zwei Farben noch mehr interessante Muster herstellen lassen. Immerhin ergeben sich bei der Auflösung rein mathematisch 1'361'129'467'683'753'853'853'498'429'727'072'845'824 Möglichkeiten, wasWolfram Alpha netterweise vorrechnet.

Ein individuelles Bitboard kostet 70 Schweizer Franken (umgerechnet knapp 57 Euro). Nach der Beta-Phase mit ihren speziellen Konditionen wird es eher noch etwas teurer. Leider liefert Bitboard momentan nur innerhalb der Schweiz und nach Liechtenstein. Nächstes Jahr sollen Deutschland und weitere Staaten folgen.

(Frank Müller)

Mehr Fotos des Schneidebretts gibt es auf neuerdings.com.



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insgesamt 6 Beiträge
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Zauberlehrling 04.12.2011
1. Einspruch! ABER WIE!
Der Autor schreibt über Dinge, die er wohl selbst noch nie richtig ausprobiert hat. Das Gegenteil ist wahr: Speziell Racer auf iPhone/iPad bieten ein prickelndes und noch nie dagewesenes Spielerlebnis. Die Steuerung ist hochpräzise. Und das Tollste: Lokale Multiplayer-Racerschlachten auf mehreren Geräten, die via Bluetooth verbunden sind! Die Piloten sitzen bequem auf der Couch Schulter an Schulter, jeder hat sein iPhone oder iPad, und alle sind im gleichen Rennen: Die Rempelei findet alsbald und garantiert nicht nur auf dem Bildschirm statt! Wir – ein paar Kumpels und ich – haben damit mehr Spaß denn je mit einem Videospiel, und wir sind schon ein paar Jahrzehnte "in der Branche". In Nullkommanix konfiguriert – ganz einfach und äußerst stabil über viele Stunden. Man braucht nicht mal WLAN, das funktioniert auch auf hoher See im Hausboot oder auf der Alm. Mein absoluter Favorit: 'Asphalt 6: Adrenaline'. Extremes Speed-Feeling, extreme Strecken, extreme Supercars. Geheime Abkürzungen und tolle Sprünge in das Schlammloch. Grafisch top-notch. Alle Wetter! Getestet am iPad 1, iPad 2, iPhone 3GS, iPhone 4, iPhone 4S und iPod touch 4. Gen. Sogar ein Mac kann in die Veranstaltung mit eingebunden werden! Die Verbindung klappt mit allen diesen iDevices simultan im gleichen Spiel, und auch, wenn sie über unterschiedliche iOS-Versionen verfügen. DAS ist genau die Stärke von iOS! Spiegel/Müller schrieb: "Schuld haben allein Gyroskop und Touchscreen des iPhone 4S. Diese sind, so fein sie auch reagieren mögen, schlicht nicht geeignet, um virtuelle Boliden präzise um Rundkurse zu jagen. …Wer leidenschaftlich gerne spielt, weiß denn auch längst: Games, bei denen präzise Eingaben über Sieg oder Niederlage entscheiden, bereiten auf aktuellen Smartphones mäßig Freude." Ich weiß gar nicht, wieviel Tage und Wochen wir regelmäßig die iPad-Akkus geleert haben. Von "mäßig Freude" kann absolut keine Rede sein. Keine andere Konsole bietet dieses außerordentliche Spielvergnügen. Wir hatten nicht EINE Sekunde Langeweile, oder haben uns jemals über auch nur eine einzige Unzulänglichkeit von Hard- oder Software geärgert. Also: Erst mal richtig ausprobieren, dann große Reden schwingen. Und wer mit der äußerst akkuraten und intuitiven Gyro-Steuerung (iGerät = "Lenkrad mit idealer Sicht") nicht klarkommt (eher selten), kann in JEDEM Racer auch auf Touch-Bedienung umstellen. Und jetzt sofort wieder zurück zum Nitro-Sammeln und Adrenalin-Ausschütten…
charles&charles 04.12.2011
2. iPhone Monstertruck
Zitat: "Der Autor schreibt über Dinge, die er wohl selbst noch nie richtig ausprobiert hat. Das Gegenteil ist wahr: Speziell Racer auf iPhone/iPad bieten ein prickelndes und noch nie dagewesenes Spielerlebnis. Die Steuerung ist hochpräzise." Da kann ich mich nur anschließen. Rennspiele am iPhone funktionieren großartig. Passt sehr gut zu den vorgestellten Gadgets und ist echt lustig - der iPhone gesteuerte Monstertruck! http://www.newsgrape.com/a/iphone-monstertruck-aus-dem-handgelenk/ Die Steuerung funktioniert auch über den Drei-Achsen-Beschleunigungssensor und geht erstaunlich gut. Für verhältnismässig wenig Geld (69€) ein witziges und cooles Gadget für langweilige Stunden.
felisconcolor 04.12.2011
3. Gelächter, aber grosses
you made my day ---Zitat--- Die Schneidebrettchen sind 32,5 mal 25 Zentimeter groß und 2,5 Zentimeter dick, das entspricht circa einem 13-Zoll-Laptop ---Zitatende--- Ja soweit ist es schon gekommen, das der werte Schreiber dieses Artikels niemandem mehr zutraut zu wissen wieviel 1 geschweige denn 32,5 Zentimeter ist. Und den vielleicht noch etwas Klügeren den Gebrauch eines Zentimetermasses abspricht. Es werden jetzt Maßeinheiten neu definiert. Man spricht in Teilen oder Vielfachen oder Teilen von Vielfachen von 13" Laptops. Jetzt hat die gute alte englische Masseinheit Zoll doch noch gewonnen. In der Gestalt von Vielfachen im Korpus eines Laptops. Klasse das bringt mich durch den Abend.
forenuser 04.12.2011
4. >.>
Schlimm genug das der Autor in einen Artikel ueber Android Peripheriegeraete unbedingt ein Eiphone einbauen muss. Aber das dann auch noch die Applejuenger aus ihren dunklen Lochern gekrochen kommen und ihre Lobpreisungen ueber saemtliche Apple Geraete ablassen koennen, das stoert dann schon. Ein Rennspiel laesst sich nur ueber Lenkrad oder Gamepad vernuenftig steuern, das ist schon seit Ridge Racer und The Need for Speed so. Also dreht und wendet eure Displays wie ihr wollt, aber hoert auf so nen Unsinn von tollem Spielgefuehl zu propagieren.
Tony 05.12.2011
5. Doch nicht für Rennspiele !!
Ein Gerät wie das Gametel ist ideal für C64, Amiga und Konsolen Emulationen. Darauf warte ich schon lange ! Hoffentlich ist es präzise und gut verarbeitet.
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