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Neue Gadgets: Jetzt geht auch das Fahrrad online

Mit einem neuen Fahrradpedal landen Standort, Geschwindigkeit und Routen direkt in der Cloud. Außerdem im Gadget-Überblick von neuerdings.com: ein besonderes Steuergerät und eine App, die Smartphone und Rauchmelder verbindet.

Connected Cycle: Fahrradpedal als Alarmanlage und Fitness-Tracker Zur Großansicht
Connected Cycle

Connected Cycle: Fahrradpedal als Alarmanlage und Fitness-Tracker

Das Fahrradpedal "Connected Pedal" des französischen Start-ups Connected Cycle zeichnet die Durchschnittgeschwindigkeit, die gefahrenen Routen und die zurückgelegten Höhenmeter auf. Alle Daten werden in der Cloud des Herstellers gesammelt, zu der man beim Kauf des Pedals eine zweijährige Verbindung bekommt. Wie hoch der Preis für den Zugriff danach sein wird, ist bislang unbekannt.

Das Pedal verfügt über ein eigenes GPS-Modul und ein GPRS-Modem. Bluetooth ist für die Nutzung dieses Modells nicht erforderlich. Das Fahrrad hat mit diesem Gadget über eine Soft-Sim eine permanente Verbindung zum Internet. Deshalb kann der Besitzer sein Fahrrad nicht nur jederzeit orten, sondern auch einen Alarm auslösen, sollte das Rad nicht an seinem Platz sein.

Das "Connected Pedal" versorgt sich selbst mit Energie, der integrierte Akku lädt sich beim Fahren auf. Eine halbe Stunde radeln bringt bis zu zwei Tage Energie für eine Internetverbindung.

Eine Schwierigkeit in der Konstruktion soll es unter anderem sein, die Antennen im Pedal so auszurichten, dass sie auch Signale empfangen, wenn der Fuß des Radlers auf dem Pedal steht.

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Kabelloses Eingabegerät für berührungslose Gesten

Senic Flow: Ein Drehrad zur Steuerung des Rechners Zur Großansicht
Senic Flow

Senic Flow: Ein Drehrad zur Steuerung des Rechners

Flow ist ein neues und kabelloses Eingabegerät, das aussieht wie ein großer Drehknopf. Es soll über Bluetooth Low Energy die präzise Steuerung des Rechners mit Gesten ermöglichen. Das Berliner Start-up Senic lässt Flow in Deutschland fertigen.

Mit Flow lässt sich zum Beispiel die Größe von Photoshop-Pinseln über eine Drehung am Rad präzise und intuitiv verändern. Ebenso kann man die Lautstärke von Musik durch Heben oder Senken der Hand anpassen.

Neben vielen bereits programmierten Gesten und Kürzeln für die meisten Programme soll Flow durch ein intuitives Web-Interface beliebig anpassbar sein. Entwickler können zudem eigene Programme für Flow schreiben.

Der Durchmesser des Steuergeräts beträgt 70 Millimeter, der Drehknopf ist 15 Millimeter hoch. Damit lässt sich das Gerät gut mitnehmen. Die austauschbare Batterie soll länger als vier Monate halten. Flow kostet rund 90 Euro, ist ab Juli lieferbar und mit allen Geräten kompatibel, die Bluetooth Low Energy unterstützen.

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Feueralarm im Haus sofort aufs Smartphone

Roost Smart Battery: Die Batterie für Rauchmelder hat eine Internetverbindung Zur Großansicht
Roost

Roost Smart Battery: Die Batterie für Rauchmelder hat eine Internetverbindung

Die Roost Smart Battery ist speziell für den Einsatz in Rauchmeldern gedacht. Sie sieht von außen aus wie eine normale 9-Volt-Blockbatterie, enthält aber neben der Batterie noch eine W-Lan-Einheit, die einen Alarm an das Smartphone sendet, wenn der Rauchmelder Alarm schlägt oder die Energie zur Neige geht.

Man lädt die kostenlose Rauchmelder-App auf sein Smartphone, wählt eine der angezeigten Roost-Batterien aus, gibt ihr einen aussagekräftigen Namen wie "Kinderzimmer 1. Stock" und verbindet sie mit dem heimischen W-Lan. Dann kommt die Batterie in den Rauchmelder.

Ausgeliefert werden soll das Gadget im Juni 2015. Eine einzelne Roost Battery soll rund 33 Euro kosten.

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1.
Paul Panda 10.01.2015
Schöne Spielerei, diese Elektronik im Fahrradpedal, aber mit diesen ganzen Elektronik-Überwachungs-Gadgets (Armband für Puls und Blutdruck, Sensor im Babyschnuller, Kühlschrank im Internet usw.) "ballern" wir uns dermaßen zu, dass wir irgendwann vor lauter Wischen, Tippen und Klicken keine Zeit mehr zum wirklichen Leben haben werden. Das ist ja heute schon bei Smartphone-Intensivnutzern zu beobachten. Mir kommt sowas nicht ins Haus.
2.
SpitzensteuersatzZahler 10.01.2015
Zitat von Paul PandaSchöne Spielerei, diese Elektronik im Fahrradpedal, aber mit diesen ganzen Elektronik-Überwachungs-Gadgets (Armband für Puls und Blutdruck, Sensor im Babyschnuller, Kühlschrank im Internet usw.) "ballern" wir uns dermaßen zu, dass wir irgendwann vor lauter Wischen, Tippen und Klicken keine Zeit mehr zum wirklichen Leben haben werden. Das ist ja heute schon bei Smartphone-Intensivnutzern zu beobachten. Mir kommt sowas nicht ins Haus.
Ist ja Ihre freie Entscheidung sowas anzuschaffen. Ein paar Generationen früher wäre Jagen, Angeln und Tischlern richtiges Leben gewesen und man würde Ihren Lebensstil für degeneriert halten. Kann doch jeder so leben, wie er möchte, oder? Wenn diese Produkte Arbeitsplätze schaffen und vielleicht den ein oder anderen wieder an das Fahrrad heranführen, ist das doch zu begrüßen...
3. Nur zu!
Paul Panda 10.01.2015
Zitat von SpitzensteuersatzZahlerIst ja Ihre freie Entscheidung sowas anzuschaffen. Ein paar Generationen früher wäre Jagen, Angeln und Tischlern richtiges Leben gewesen und man würde Ihren Lebensstil für degeneriert halten. Kann doch jeder so leben, wie er möchte, oder? Wenn diese Produkte Arbeitsplätze schaffen und vielleicht den ein oder anderen wieder an das Fahrrad heranführen, ist das doch zu begrüßen...
Natürlich kann jeder so leben wie er möchte. Wer sich zum ferngesteuerten Sklaven von eine paar Chips machen (lassen) möchte: Nur zu! Woher kennen Sie übrigens meinen Lebensstil? Ich darf Ihnen anvertrauen, dass unter anderem gerade das von Ihnen erwähnte Tischlern (als Hobby) zu meinem, wenn Sie das so nennen mögen, "Lebensstil" gehört. Diese Tätigkeit ist auch heute noch Teil des "richtigen Lebens" und wird von anderen keineswegs für degeneriert gehalten, sondern eher positiv bewertet. Dass dieser Kinderkram nur ganz wenige Arbeitsplätze erzeugt, können Sie an den wie Pilze aus dem Boden schießenden High-Tech-Firmen in unseren Technologie-Zentren beobachten: Da sitzen höchstens noch ein paar "Software-Entwickler" (wie es heute so schön heißt) an ihren Schreibtischen - und der Rest wird in China von Robotern fabriziert.
4.
billibumbler 10.01.2015
...wenigstens mein WC ist noch offline.
5. Was bei den Gadgets
w.diverso 10.01.2015
wie dem Funkpedal oder dem Rauchmelder immer vergessen wird, ist, dass man dafür immer einen Zugang auf den Firmenserver des Herstellers braucht. Das gilt immer dann, wenn man außerhalb des eigenen WLANs darauf zugreifen können sollte. Dass man da nicht nur seine Daten den Firmen zur Verfügung stellt, sondern auch nach den ersten Jahren (meistens zwei) dafür bezahlen muss, das stört schon sehr. Wenn die dann den Zugang teurer machen, hat man dann nur, wenn einem das zu teuer ist, die Möglichkeit das Produkt stillzulegen. Dieser zu bezahlende Server-Zugang ist natürlich auch bei den ganzen Heizungssteuerungen die mit Internet arbeiten notwendig.
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