Der Röhrenwecker Ramos gibt Schlafmützen keine Chance. Er eliminiert die Gefahr zu verschlafen weil er nicht am Gerät selbst entschärft wird, sondern an einem gerahmten Zahlenfeld, das man sich am besten gleich ins Bad hängt. Denn wer schon vor dem Waschbecken steht, wankt wohl kaum ins Schlafzimmer zurück, um sich wieder hinzulegen. Beim Ramos hilft es auch nicht, den Stecker zu ziehen. Gegen solche Stromausfälle ist eine Reservebatterie eingebaut, die diverse Stunden Saft liefert.
Wer unbedingt will, kann auch eine Schlummer-Funktion nutzen und sich noch einmal ein paar Minuten Zeit geben. Ganz Hartgesottene dagegen wählen den Lockdown-Modus, bei dem sich ab 30 Minuten vor der Weckzeit nichts mehr an der Alarmeinstellung ändern lässt. In einem weiteren Modus klingelt der Ramos-Wecker erst einmal für nur zehn 10 Sekunden. So hat man Zeit den Alarm zu deaktivieren, bevor er richtig loslegt.
Zum Entschärfen muss man wiederum einen vierstelligen Code in das separate Zahlenfeld eingeben. Der kann entweder das aktuelle Datum oder eine wechselnde Zahlenkombination sein, die man allmorgendlich vom Ramos-Display ablesen muss, bevor man sie eintippen kann.
Ramos wird es in einer Version mit gewöhnlichen LED-Ziffern für 220 Dollar (166 Euro) geben sowie in einer Version mit sehr schicken, aber teuren Nixie-Röhren für die Anzeige. Diese Version soll dann schon stolze 350 Dollar (265 Euro) kosten. Ab 800 Dollar (605 Euro) erhält man ein handgefertigtes und signiertes Exemplar.
(Frank Müller via Technabob)
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