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Neue Gadgets: Dieses Kissen lädt Ihr Smartphone auf

Schöne Muster, weiche Kissen und mittendrin ein dicker Akku: So soll man sein Tablet auf dem Sofa laden. Andere merkwürdige Prototypen in der Technikschau von neuerdings.com : Ein Westentaschen-Windows und ein Snowboard als Rhythmussteuerung.

Ladekissen: Sieht schön aus und lädt Akkus in Smartphone und Tablet Zur Großansicht
Lisa Sutt

Ladekissen: Sieht schön aus und lädt Akkus in Smartphone und Tablet

Die Idee ist so naheliegend: Tablets werden auf der Couch genutzt. Mal ein bisschen abschalten, etwas spielen, gucken oder lesen. Nur ist es mit der Akkulaufzeit vieler Geräte nicht weit her. Das gilt erst recht bei Smartphones, das manche als Tablet-Ersatz mit aufs Sofa nehmen. Eine Steckdose ist aber nicht gerade immer in Sofanähe, und wenn, dann ist das Ladekabel meist zu kurz.

Also warum nicht eine Ladestation direkt im Sofakissen unterbringen? Das wollen die kanadischen Erfinder des Power Pillow, das man derzeit auf Kickstarter fördern kann.

Es ist nicht mehr als ein hübsches Designerkissen mit bunten Motiven, in dem ein Akkupack untergebracht ist. Das hat eine recht stolze Kapazität von 12.000 mAh und kann die Akkus zweier Geräte gleichzeitig aufladen, wenn auch mit unterschiedlichen Stromstärken von 2,1 und 1 Ampere.

Die Kickstarter-Angebote für das bereits erfolgreich finanzierte Akku-Kissen sind ein wenig verwirrend. Das Kissen samt Akkupack gibt es für umgerechnet 53 Euro inklusive Versand in die USA oder Kanada. Europäische Förderer zahlen rund 14 Euro mehr. Die preisgünstigeren Angebote erhalten nur den Akku und kein Kissen. In allen Fällen kann man den Akku natürlich aus dem Kissen herausnehmen, weil man ihn ja regelmäßig wiederaufladen muss.

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Windows-Rechner für die Westentasche

Mini-Computer: Der Windows-8-Rechner ist so klein wie ein Smartphone Zur Großansicht
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Mini-Computer: Der Windows-8-Rechner ist so klein wie ein Smartphone

Das Startup ICE aus Cupertino im Silicon Valley sammelt derzeit über Crowdfunding Geld für die erste Version des xPC ein. Auf dem Mini-Rechner läuft Windows 8, er ist aber nur etwas größer und schwerer als ein Smartphone und lässt sich in der Jackentasche verstauen. Der xPC kann über ein Dock mit einem Bildschirm verbunden, aber auch in ein spezielles Tablet eingeschoben werden.

Ähnliche modulare Konzepte (ein Rechenkern für viele Gerätehüllen) blieben bislang allerdings stets erfolglos - das Asus Padfone (Smartphone im Tablet), hat sich trotz der Marketingmacht eines großen Anbieters nicht durchgesetzt,

Der Westentaschen-PC würde im ersten Schritt ordentlich ausgestattet sein: Ein Prozessor von Intels energiesparender BayTrail-Serie ("Atom") wäre darin zu finden, 4 GB RAM und 64 GB SSD-Speicher. Eine Kamera, die HD-Videos (720p) aufzeichnen kann, ist ebenso vorgesehen wie Beschleunigungssensoren und ein Gyroskop (zur Verwendung im Tablet). Kabellose Verbindungen sind WLAN (b/g/n) und eine nicht näher bestimmte Bluetooth-Version.

Die finale Version des PCs soll noch etwas dünner sein als der im Video vorgestellte Prototyp: 8,8 mm bei weniger als 100 Gramm Gewicht. Kosten soll der PC als solches umgerechnet 190 Euro ohne und 270 Euro mit einem vorinstallierten Windows 8. Rund 22 Euro für den internationalen Versand kommen noch obendrauf.

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Fahrbewegung bestimmt den Beat

Jalapeno Beat: Der Bewegungssensor am Snowboard steuert die Musik Zur Großansicht

Jalapeno Beat: Der Bewegungssensor am Snowboard steuert die Musik

Ein Snow- oder auch ein Skateboard soll mit dem Jalapeno zum Instrument werden. Der Sensor wird am Board befestigt, überwacht die Bewegungen und funkt die Daten an ein Smartphone. Dort spielt eine passenden App Musik ab, mit der Fahrtrichtung ändern sich der abgespielte Song, mit der Geschwindigkeit der Rhythmus. Springt man über eine Schanze, setzt die Musik kurz aus.

Das Ziel der drei jungen Gründer eines Startups namens Beat Farm aus Philadelphia in den USA ist ein natürlicheres, fast spielerisches Snowboardfahren. Der Nutzer kann die Musik am heimischen Mixer selbst erstellen und editieren, mehrere Spuren hinzufügen, die bei veränderten Bewegungen ertönen sollen.

Der Jalapeno erhielt seinen Namen von der ähnlich aussehenden feurigen Paprika-Schote, mit der man seinem Leben etwas mehr Würze verleihen kann. Der Tracker soll sich übrigens nicht nur für Boards eignen, sondern sich im Prinzip auch an Autos, am Fahrrad, am Körper festschnallen lassen.

Welche Elektronik im Inneren des kleinen Gehäuses steckt, verrät Beat Farm leider nicht. Wir tippen mal auf einen Mikroprozessor mit den üblichen Beschleunigungs- und Neigungssensoren. Das wirft natürlich die Frage auf, warum man unbedingt ein Extra-Gadget kaufen soll, wenn doch im Prinzip jedes Smartphone über die gleichen Sensoren verfügt. Zumal man dieses ohnehin mit sich führen muss, um es mit dem Jalapeno zu verbinden und die Musik abzuspielen.

Das ist wohl auch der Hauptgrund, warum die Kickstarter-Aktion der Jungs bisher eher schleppend verläuft. Zudem ist der Jalapeno teuer: Umgerechnet fast 150 Euro soll man auf Kickstarter dafür vorstrecken. Später soll der Tracker, der natürlich mit einer kostenlosen App daherkommt, sogar rund 175 Euro kosten. Man fragt sich schon, warum.

200 Dollar für ein paar Bewegungssensoren?

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1. Ladeakku und Kissen bevorzuge ich separat
Gluehweintrinker 26.01.2014
Man könnte auch eine Handtasche mit eingebautem Milchaufschäumer erfinden - oder Zahnbürsten mit integriertem Kugelschreiber, weil manchen Menschen wohl beim Zähneputzen die tollsten Einfälle kommen - und wenn es auch nur der Einkaufszettel sein soll, auf dem der Nachschub für die fast leere Zahncremetube vermerkt wird. Das sind keine Erfindungen, es handelt sich bloß um beliebige Verknüpfungen bereits existierender Dinge - toll! Schmeiße ich das Kissen dann weg, wenn der Akku ausgelutscht ist oder ist das Kissen dann Elektroschrott? Solcher Schwachsinn macht nur die Entsorgung schwieriger, sonst gar nichts.
2.
boeseHelene 26.01.2014
Zitat von sysopLisa SuttSchöne Muster, weiche Kissen und mittendrin ein dicker Akku: So soll man sein Tablet auf dem Sofa laden. Andere merkwürdige Prototypen in der Technikschau von neuerdings.com: Ein Westentaschen-Windows und ein Snowboard als Rhythmussteuerung. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/neue-gadgets-dieses-kissen-laedt-ihr-smartphone-auf-a-945191.html
ich finde die Idee gut, ich surfe so manches mal liegend auf der Couch entweder mit dem iPhone oder dem iPad da ist so eine Ladestation schon ppraktisch.
3. Macht Sinn
Der Wind 26.01.2014
Zitat von GluehweintrinkerMan könnte auch eine Handtasche mit eingebautem Milchaufschäumer erfinden - oder Zahnbürsten mit integriertem Kugelschreiber, weil manchen Menschen wohl beim Zähneputzen die tollsten Einfälle kommen - und wenn es auch nur der Einkaufszettel sein soll, auf dem der Nachschub für die fast leere Zahncremetube vermerkt wird. Das sind keine Erfindungen, es handelt sich bloß um beliebige Verknüpfungen bereits existierender Dinge - toll! Schmeiße ich das Kissen dann weg, wenn der Akku ausgelutscht ist oder ist das Kissen dann Elektroschrott? Solcher Schwachsinn macht nur die Entsorgung schwieriger, sonst gar nichts.
Handtasche und Milchaufschaemer?? Nicht wirklich sinnvoll. Ein Kissen mit integriertem Abkku? Macht Sinn. Selbst wenn es nur eine Kombination aus Kissen und Akku ist... Uebrigens kann der Akku aus dem Kissen genommen werden. Somit muss bei einem Defekt nicht das Kissen entsorgt werden.
4. sehe ich ähnlich
max.gresch 26.01.2014
Was für ein Unsinn, man kann sich auch einfach ein langes Micro USB Kabel kaufen, kostet maximal ein Zehntel dessen... Steckdosen hat doch jeder genug zuhause
5. ...
c_lemke 26.01.2014
das ist nur was für Apple-Nutzer. Kaufen alles für jeden Preis. Gibt es bestimmt auch mit Logo.
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