Das Embrace+ ist ein leuchtendes Armband. Als Nutzer kann man festlegen, in welchen Farben es leuchten und in welchem Rhythmus es blinken soll, sobald das damit verbundene Smartphone bestimmte Ereignisse meldet. Für ganz dringende Benachrichtigungen kann es sogar vibrieren.
In der ersten Version funktioniert Embrace+ mit Android-Handys und iPhones. Es kann auf folgende Ereignisse reagieren: Anrufe, SMS, E-Mail, Instagram, Twitter, Tumblr, Facebook, LinkedIn, Skype, Kalender-Erinnerungen, Alarme und wenn der Akku fast leer oder das Handy nicht mehr in der Nähe ist. Die Macher erklären, dass sie auch mit Diensten wie WhatsApp oder Vine zusammenarbeiten möchten.
Die Einstellungen nimmt man über die kostenlose App auf seinem Smartphone vor. Der Akku des Embrace+ soll zehn Tage durchalten, wenn man mit hundert Benachrichtigungen am Tag von je sechs Sekunden Länge rechnet. Schon nach zehn Minuten sei das Armband dann via USB wieder voll aufgeladen.
Nach Einschätzung der Macher wird das Embrace+ ab Juni 2013 ausgeliefert. Im Moment suchen sie auf Kickstarter nach Unterstützern. Ein Armband inklusive Versand bekommt man für umgerechnet rund 45 Euro. (Jan Tißler)
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Ego Smartmouse: Die Alleskönnermaus aus Italien
Die Ego Smartmouse sei ein "revolutionary interaction device", heißt es auf der Kickstarter-Projektseite. Und tatsächlich muss die Produktkategorie erst erfunden werden, in die dieses Gerät passt. Von außen unterscheidet sie sich dabei nicht sonderlich von einer handelsüblichen Computermaus. Sie auf dem Tisch herumzuschieben, um damit den Pfeil auf dem Bildschirm zu steuern, ist aber eben nur eine Möglichkeit unter vielen. Eine weitere ist es beispielsweise, sie ähnlich wie die Fernbedienung der Spielkonsole Wii als "Airmouse" zu benutzen.
Sie über verfügt über einen internen Speicher von bis zu 8 GB, über den man Dateien von Rechner zu Rechner mitnehmen kann - ähnlich einem USB-Stick. Sie erscheinen auf dem Rechner als Ordner. Das Unternehmen hinter der Maus bietet auch einen Cloud-Speicher an, der ebenfalls als Ordner erscheint. Beides verschwindet, sobald man die Maus vom Rechner trennt.
Ist die Smartmouse mit einem Rechner verbunden, kann man mit einer Mausgeste Dateien transferieren. Zudem kann sich die Maus bestimmte Einstellungen wie Lieblings-Websites, Lesezeichen und Logins merken. Die Software der Smartmouse zeigt diese als Icons an. Ein Klick genügt, und man ist eingeloggt - deshalb ist die Maus mit einem PIN-Code geschützt und kann über die Website auch gesperrt werden. Ein weiteres Feature: Man kann sich über neue E-Mails und anstehende Termine per Vibration der Maus informieren lassen.
Für all das werkelt im Innern ein mit 400 MHz getakteter ARM9-Microcontroller, der mit einem angepassten Linux läuft. Diverse Sensoren stehen ihm zur Seite: Beschleunigungsmessung, Gyroskop, Kompass und natürlich der Sensor für die optische Maus an sich. Die Verbindung zu anderen Geräten läuft über Bluetooth. Der Akku wird via Micro-USB wieder aufgeladen.
Es soll die Maus in den Speichergrößen 2 GB, 4 GB und 8 GB und bis zu fünf Farben geben. Wer das Projekt unterstützen möchte, reserviert sich für umgerechnet 82 Euro ein 2-GB-Modell in Schwarz oder Weiß. Später beginnt der Preis bei umgerechnet 116 Euro inklusive Versand. Die Auslieferung soll im Juni 2013 beginnen.
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The Soccket ist ein Gadget, das mit Füßen getreten werden will. Was aussieht wie ein normaler Fußball, ist viel mehr als das: ein Generator, der mit einer halben Stunde kicken genug Strom erzeugt, um die dazugehörige LED-Lampe drei Stunden leuchten zu lassen. Im Inneren des Soccket wandelt ein Pendelmechanismus die kinetische Energie über einen Generator in Strom um. Dieser wird in einem Akku gespeichert, der sich ebenfalls im Soccket befindet.
Trotz dieses Innenlebens soll der Soccket nur knapp 30 Gramm mehr wiegen als ein normaler Fußball. Die Konstruktion ist natürlich eine andere. Soccket wird nicht aufgepumpt und kann keine Luft verlieren. Die Hülle besteht aus einem wasserdichten EVA-Kunststoff, der weich und gleichzeitig robust sein soll.
Das hört sich alles sehr durchdacht an. Allerdings sieht man den Ball im Kickstarter-Video nie wirklich in Aktion, bekommt also kein Gefühl dafür, wie er springt oder ob der Pendelmechanismus die Flugbahn beeinflusst.
Ein Soccket mit LED-Lampe kostet 99 Dollar, der Versand (wahrscheinlich im August 2013) noch einmal 20 Dollar. (Frank Müller)
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