Neue Gadgets Elektronische Experimente mit "Minecraft"

Ein neuer Baukasten soll Kinder für Elektronik begeistern. Außerdem im Gadget-Überblick von neuerdings.com: ein Smartphone für Senioren und eine smarte Uhr in ungewöhnlichem Design.

Elektronikbaukasten Piper: Mit dem selbstgebauten Controller steuern
Piper

Elektronikbaukasten Piper: Mit dem selbstgebauten Controller steuern


Der Elektronikbaukasten Piper ist in erster Linie für Kinder gedacht, die nicht nur gern experimentieren, sondern auch das Videospiel "Minecraft" mögen. Piper besteht aus diversen LEDs, einem sieben Zoll großen Bildschirm, Sensoren, Schaltern und Kabeln. Mit dem so hergestellten Stromkreis lässt sich der Mini-Rechner Raspberry Pi 2 verbinden.

Der Rechner ist das eigentliche Herzstück, weil auf ihm "Minecraft" läuft. Dank spezieller Software-Modifikationen und Levels erläutert das Spiel auf interaktive, spielerische Art und Weise elektronische Zusammenhänge. So steuert man zum Beispiel einen Roboter im Spiel, der mit einem selbst gebauten Controller bewegt wird. Die Aktionen werden im typischen Pixel-Stil des Spiels auf dem Display präsentiert.

Noch ist Piper nicht auf dem Markt, die Erfinder wollen bei Kickstarter 50.000 Dollar einsammeln, um ihre Idee umzusetzen. Kosten soll der Baukasten rund 150 Dollar. (Sven Wernicke)

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Emporia Smart: Ein Smartphone für Senioren

Emporia Smart: Smartphone und Handy in einem
Emporia

Emporia Smart: Smartphone und Handy in einem

Das Emporia Smart ist im Kern ein gewöhnliches Smartphone: Es hat ein 4,5 Zoll großes Display mit einem Touchscreen und läuft mit Android. Im Gehäuse stecken ein Quadcore-Prozessor mit 1,2 GHz, 1 GB RAM und 4 GB interner Speicher.

Das Telefon steckt allerdings in einer Hülle mit großen, fühlbaren Tasten. Die Hülle verdeckt zirka 60 Prozent des Displays, sodass eine eingetippte Telefonnummer noch erkennbar ist. Der Nutzer kann die Hülle wegklappen und das Mobilgerät wie ein ganz normales Smartphone benutzen. Auf dem Display liegen große Symbole für einen schnellen Zugriff auf Nachrichten oder Bilder.

Außerdem gibt es hier eine Notruffunktion, der bis zu fünf wichtige Nummern zugeordnet werden können. Notrufe können auch über eine Taste auf der Rückseite des Senioren-Smartphones abgesetzt werden.

Der Google Play Store ist vorhanden, doch ein Emporia-eigener App-Shop soll den Nutzern eine spezielle Auswahl an Apps geben.

Wie alle gängigen Smartphones bietet das Gerät zwei Kameras. Eine mit acht Megapixeln auf der Rückseite und eine auf der Vorderseite für Videotelefonie oder Selfies. Wie hoch hier die Auflösung ist, verriet der Hersteller bislang nicht. Das Emporia Smart wird Ende März für knapp 300 Euro erhältlich sein. (Jürgen Kroder)

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Runcible: Smarte Taschenuhr als Smartphone-Alternative

Runcible: Ungewöhnlich und entschleunigend
Monohm

Runcible: Ungewöhnlich und entschleunigend

Runcible ist eine Smartphone-ähnliche Taschenuhr. Sie läuft mit dem Betriebssystem Firefox OS und verfügt über einen hochauflösenden Bildschirm, eine Kamera, LTE, WIFI, NFC und Bluetooth. Der Nutzer kann sogar telefonieren. Es heißt allerdings, Runcible soll keine Möglichkeit besitzen, weitere Apps zu installieren.

Genau dieser Ansatz, sich vom Grundgedanken des Smartphones zu entfernen, macht Runcible interessant. Es gibt keine unzähligen Funktionen, keine Informations-Überflutung durch ständige Benachtigungen und vor allem ein einzigartiges Design. Drei Tüftler arbeiteten zehn Monate nicht nur an der Software, sondern vor allem an dem eigenwilligen Design. Ende des Jahres soll die Uhr auf den Markt kommen, der Preis ist noch unbekannt. (Sven Wernicke)

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