Neue Gadgets Diesen Lautsprecher tragen Sie am Handgelenk

Musikbeschallung für unterwegs: Ein neuer drahtloser Lautsprecher erinnert an eine Kinderuhr. Außerdem in der Gadget-Übersicht von neuerdings.com: Jacken, die das Smartphone laden, und ein Puzzlespiel mit LED-Beleuchtung.


Jambanz: Buntes Gadget im Smartwatch-Stil
Jambanz

Jambanz: Buntes Gadget im Smartwatch-Stil

Der Trend hin zu Wearables führt zu seltsamen Entwicklungen, wie nun auch Jambanz zeigt. Dieses neue Gadget erinnert optisch an eine kunterbunte Armbanduhr für Kinder. Innen befindet sich allerdings aktuelle Technik in Form eines kleines Lautsprechers, eines Akkus und eines Bluetooth-Moduls.

Smartphones oder Tablets mit Android oder iOS können drahtlos Verbindung zum Jambanz aufnehmen. Auf diese Weise verwandelt sich das rund 24 Euro teure Gadget in einen drahtlosen Lautsprecher, der über den Akku mit Energie versorgt wird. Zwischen zwei und vier Stunden klappt das, über ein mitgeliefertes USB-Kabel lässt sich der Akku aufladen.

Durch das flexible Armband kann man den Lautsprecher am Handgelenk, aber auch an anderen Orten befestigen, zum Beispiel am Rucksack. Und dank Bluetooth 3.0 werden bei Bedarf auch andere Audiogeräte unterstützt. Eine Audio-Steuerung mit Erklärungen und ein farbiger LED-Ring helfen bei der Bedienung des Gadgets.

Schade ist, dass sich die Macher nicht weitere Funktionen für dieses Wearable-Spielzeug überlegt haben. Eine Uhr wäre schon sinnvoll gewesen. Immerhin kann man die Armbänder wechseln und sich ein individuelles Jambanz zusammenstellen. (Sven Wernicke)

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Solar-Panel-Jacken: Unterwegs das Smartphone laden

Solar-Panel-Jacke von Tommy Hilfiger: Optisch eine Geschmacksfrage
Tommy Hilfiger

Solar-Panel-Jacke von Tommy Hilfiger: Optisch eine Geschmacksfrage

Wenn auf Reisen der Handy-Akku schlapp macht, könnten bald die Jacken von Tommy Hilfiger eine Lösung sein. Die neue "Solar Panel"-Reihe des Modeherstellers bietet das, wonach es klingt: Auf der Rückseite der Jacken sind biegsame Solarzellen angebracht, welche vom US-Hersteller Pvilion entwickelt wurden. Aufgabe der Zellen ist es, Sonnenenergie einzufangen, um damit mobile Geräte zu laden.

In die Jacken sind zwei USB-Anschlüsse eingenäht, mit denen man parallel etwa Smartphones, Tablets oder E-Book-Reader laden kann. Laut Pvilion erzeugen die Solarzellen bei vollem Sonnenlicht so viel Strom, dass man damit typische 1500-mAh-Geräte bis zu vier Mal laden kann.

Von den Jacken gibt es zwei Modelle: einen Parka für die Frau, einen Mantel für den Mann. Im deutschen Online-Shop findet man die Modelle zu Preisen ab 349 Euro.

Leider krankt die gute Idee an der Umsetzung. Da wäre zum einen die Frage nach der Alltagstauglichkeit: Wie gut werden die Geräte wirklich geladen? Denn gerade in den Herbst- und Wintermonaten, in denen man derlei Kleidungsstücke trägt, ist kaum Sonnenlicht zu sehen.

Außerdem sind die Jacken laut Angaben des Herstellers weder waschbar noch für den Trockner geeignet. Von einer chemischen Reinigung sowie einem Bleichen ist eh abzusehen. Somit dürfte sich die Wäsche, gerade bei tiefen Flecken, als umständlich erweisen. (Jürgen Kroder)

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Twiink: Modernes Puzzlespiel mit LED-Beleuchtung

Puzzlespiel Twiink: Der Zauberwürfel kann einpacken
Twiink

Puzzlespiel Twiink: Der Zauberwürfel kann einpacken

Wer sich mit dem guten alten Zauberwürfel mittlerweile langweilt, könnte mit Twiink eine reizvolle Alternative erhalten. Twiink besteht aus mindestens sechs und maximal 24 Blöcken, die durch magnetische Flächen miteinander verbunden sind und jederzeit neu angeordnet werden können. Zusätzlich befinden sich in jedem Puzzleteil farbige LEDs, die abhängig vom gewählten Einsatz leuchten. Via Bluetooth nimmt Twiink Verbindung zu einem Smartphone oder Tablet auf.

Farbige Blöcke, die nach Belieben aneinandergeheftet werden können - das zusammen soll zu zahllosen Puzzle-Herausforderungen führen. Einsteiger wählen ein Beginner-Paket mit sechs Bausteinen, Experten entscheiden sich für die Fassung mit 24 Komponenten. Das dürfte dann womöglich auch etwas anstrengender sein, denn zumindest in der aktuellen Version wirkt Twiink noch recht groß und klobig.

Abgesehen von vielen Spielmodi versprechen die Macher noch einige Besonderheiten, etwa Einsatzgebiete abseits des Spielens: Wie wäre es, sich visuell über den Eingang von Nachrichten informieren zu lassen? Alternativ ist Twiink eine hübsche, flexible Lampe fürs Wohnzimmer, die sich nach eigenen Vorstellungen zusammenbauen lässt. Und wer möchte, verwandelt die Steine in ein Gefäß oder in einen Smartphone-Ständer.

Bislang sieht der Gadget-Prototyp leider noch nicht besonders attraktiv aus. Aber das könnte sich ändern, wenn die Macher bei Kickstarter ihre anvisierten 50.000 US-Dollar einsammeln. Regulär soll Twiink mit sechs Blöcken 90 US-Dollar (rund 75 Euro) kosten, für die 24-Block-Fassung werden 200 US-Dollar (160 Euro) verlangt. Das ist für ein Knobelspiel doch recht happig. Wenn es mit der Finanzierung klappt, sollen die ersten Exemplare im Juni 2015 ausgeliefert werden. (Sven Wernicke)

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insgesamt 8 Beiträge
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verspiegelt24 20.12.2014
1. Musikbeschallung für unterwegs
naja... Die Menschen drum herum empfinden dies meist als Musikbelästigung unterwegs.
Holperik 20.12.2014
2. Lautsprecher am Handgelenk?
Die Mitmenschen werden sich bedanken!
zorga 20.12.2014
3. Kommt super so in Bus und Bahn, vor allem wenn es mehrere sind :-D
Musik wird als störend oft empfunden, da diese mit Geräusch verbunden.
Roter_Milan 20.12.2014
4.
Musik wird oft als laut empfunden, weil sie mit Geräusch verbunden. Wilhelm Busch Den Entwicklern dieses Gadgets wünsche ich eine Überlandfahrt im Bus mit 56 Teenagern, die dieses Teil hipp finden. ;)
Namen werden überbewertet 20.12.2014
5. Darauf hat die Welt gewartet
Hoffentlich wird es in öffentlichen Verkehrsmitteln verboten. Und schlecht abgeschirmte Kopfhörer am besten gleich mit.
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