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Neue Gadgets: Dieser Wecker kocht frischen Kaffee

Geweckt werden mit einem frisch gebrühten Kaffee - The Barisieur soll das morgendliche Aufwachen ein bisschen schöner machen. Außerdem in der Gadget-Schau von neuerdings.com: ein Heads-up-Display fürs Auto und ein tragbarer Kühlschrank.

Wecker The Barisieur: Mit Kaffee stilvoll geweckt werden Zur Großansicht
Josh Renour

Wecker The Barisieur: Mit Kaffee stilvoll geweckt werden

Es soll ja Leute geben, die morgens ohne Kaffee gar nicht erst aus dem Bett kommen. Für sie ist eine Kombination aus Wecker und Kaffeemaschine ideal. Im Prinzip ist das kein teures Hexenwerk: einfach eine 20-Euro-Maschine an eine Schaltzeituhr hängen, abends mit Wasser und Pulver auffüllen und dann schlafen gehen.

Viel schöner und eleganter ist das Ganze allerdings mit The Barisieur von Josh Renouf. Hier kommt keine 08/15-Supermarkt-Maschine auf den Nachttisch, sondern ein moderner Kaffee-Siphon, kombiniert mit einem Tablett aus edlem Holz und einer Aromaschublade für den gemahlenen Kaffee.

Technisch funktioniert das Gadget so: Die Weckerfunktion gibt den Impuls an das integrierte Induktionskochfeld. Metallkugeln im Wassertank werden über die Induktion erhitzt und bringen das Wasser auf die notwendige Temperatur. Das heiße Wasser strömt über einen Ausguss in einen Filter, in dem sich der Kaffee befindet. Unten kommt das frisch gebrühte Getränk heraus.

Zwei Wermutstropfen gibt es jedoch: Der digitale Radiowecker unter dem Kocher wirkt wie aus den Neunzigerjahren und ist im Vergleich zum mahagonifarbenen Tablett weniger schön. Außerdem ist The Barisieur bislang noch nicht mehr als ein Prototyp. (Jürgen Vielmeier)

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Navdy: Ein Display über dem Lenkrad

Heads-up-Display: So soll Navdy in Aktion aussehen Zur Großansicht
Navdy

Heads-up-Display: So soll Navdy in Aktion aussehen

Die Firma hinter Navdy will etwas in Autos bringen, das ansonsten vor allem Piloten kennen: ein Heads-up-Display. Konkreter gesagt ist es ein transparentes Display, das man direkt vor sich zwischen Lenkrad und Windschutzscheibe platziert.

Navdy verbindet man über den OBD-Port mit dem Bordcomputer. Den findet man seit inzwischen fast 20 Jahren in jedem Neuwagen. Auf diesem Weg bekommt das System Daten über das Auto, wie die momentane Geschwindigkeit.

Zugleich verbindet sich Navdy per W-Lan oder Bluetooth LE mit einem Android-Smartphone oder einem iPhone. Auf diese Weise kann man beispielsweise seine Google-Maps-Navigation anzeigen lassen und wird über eingehende Nachrichten und Anrufe informiert. Mit Handgesten gibt man dabei Befehle - zum Beispiel "Daumen hoch", um ein Gespräch anzunehmen. Darüber hinaus funktioniert das System auch als Freisprecheinrichtung und kann so auf die Sprachsteuerung des Smartphones zugreifen.

In erstem Test überzeugt

Die Macher versprechen, dass das Display jederzeit perfekt ablesbar sein soll. The Next Web konnte bereits einen Prototyp ausprobieren und bestätigt dies. Auch Vibrationen auf unebenen Straßen seien kein Problem gewesen.

Wer das System spannend findet, kann es jetzt zu einem reduzierten Preis vorbestellen - bezahlt wird sofort, geliefert dann laut offizieller Angaben Anfang 2015. Umgerechnet gut 245 Euro soll Navdy inklusive internationalem Versand kosten. Zunächst ist es nur auf Englisch erhältlich. (Jan Tißler)

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Anywhere Fridge: Ein Kühlschrank für unterwegs

Anywhere Fridge: Nicht schön, aber praktisch Zur Großansicht
Anywhere Fridge

Anywhere Fridge: Nicht schön, aber praktisch

Der Anywhere Fridge will ein Kühlschrank zum Mitnehmen sein. Solarzellen dienen als Energiequelle, alternativ hilft auch Ladestrom aus dem Auto.

Das Gerät wird über eine Lithium-Ionen-Batterie angetrieben, die idealerweise immer aufgeladen ist, damit der Kühlschrank unterwegs funktioniert. Clever ist, zusätzlich Solarzellen als sekundäre Energiequelle zu verwenden: Je mehr die Sonne scheint und die Getränke und Speisen ansonsten aufwärmen würde, desto mehr Energie steht dem Anywhere Fridge zum Kühlen zur Verfügung.

Auch gut: Braucht man ihn gerade nicht, lässt sich der Anywhere Fridge wie eine Einkaufskiste leicht zusammenfalten und dann platzsparend verstauen. Ein kleiner Anywhere Fridge soll umgerechnet 186 Euro samt Transport kosten (Early-Bird-Special), der reguläre Preis soll später 261 Euro betragen. Die große Version kostet für Frühkäufer 410 Euro.

So praktisch das Gerät ist, es gibt auch Anlass für Kritik: Da ist zum einen das extrem hässliche Design gepaart mit einem Verkaufsvideo, das aussieht, als wäre es aus den Achtzigerjahren herübergebeamt worden.

Anderseits ist die aktuelle Crowdfunding-Aktion auf Indiegogo mit einer Fördersumme von lediglich 1000 Dollar angelegt und schließt sich direkt an eine bereits erfolgreich finanzierte Kampagne an. Die wiederum folgte auf eine gefloppte Kampagne, die nicht einmal 1000 Dollar einbrachte. Förderobjekt jedes Mal: derselbe Anywhere Fridge, der in den beiden ersten Kampagnen zusätzlich noch mit einer Wärmefunktion beworben wurde. Besonders seriös wirkt das nicht. (Jürgen Vielmeier)

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1.
e-hugo 09.08.2014
Zitat von sysopJosh RenourGeweckt werden mit einem frisch gebrühten Kaffee - "The Barisieur" soll das morgendliche Aufwachen ein bisschen schöner machen. Außerdem in der Gadget-Schau von neuerdings.com: ein Heads-Up-Display fürs Auto und ein tragbarer Kühlschrank. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/neue-gadgets-kaffeewecker-the-barisieur-navdy-anywhere-fridge-a-984961.html
Sehr schönes Gerät, aber jetzt muss noch erklärt werden, wie der Kaffee in den Filter kommt. Kaffee und Zucker sind nämlich in einer Schublade im Wecker. Und den Kaffee über Nacht in dem offenen Filter zu lassen ist nicht gerade das Wahre. Also, man wird geweckt, füllt den Kaffee ein und wartet bis der Kaffee fertig ist. In der Zeit, kann ich auch mit den Kaffee den die Zeitschaltuhr-Kaffeemaschine fertig hat aus der Küche holen. Es ist also nur die witzige Methode das Wasser zu erhitzen und die edlen Materialien, die diese Maschine zu etwas Besonderem machen. Außerdem, was macht Mann bei Damenbesuch? Schaut man zu, wie sie den Kaffee trinkt? charmant.... Der Unterbau selbst erinnert mich nicht so sehr an einen Wecker aus den Neunzigern, sondern an einen Mac Mini. Und der gilt als Stilikone
2. Braun-Design
560SEC 09.08.2014
Ich kann mich da e-hugo nur anschließen! Wenn ich mir die ersten Bilder zum Barisieur per Googlebildsuche anschaue - erinnert mich das ganze eher an die guten alten BRAUN Hifigeräte - eine sehr funktionale Gestaltung - wie man sie heute z.B. bei Apple Produkten findet, mir gefällt's. Abgesehen davon, haben die 90iger Jahre, nicht nur schlechtes oder gar langweiliges Design hervorgebracht... Wenn Verarbeitung und Haptik stimmen, sicherlich ein sehr schönes Gadget für den ein oder anderen Kaffeejunkie - bei mir ist es eher Tee ;-)
3. magere Ausbeute diese Woche...
whocaresbutyou 09.08.2014
Zitat von e-hugoSehr schönes Gerät, aber jetzt muss noch erklärt werden, wie der Kaffee in den Filter kommt. Kaffee und Zucker sind nämlich in einer Schublade im Wecker. Und den Kaffee über Nacht in dem offenen Filter zu lassen ist nicht gerade das Wahre. Also, man wird geweckt, füllt den Kaffee ein und wartet bis der Kaffee fertig ist. In der Zeit, kann ich auch mit den Kaffee den die Zeitschaltuhr-Kaffeemaschine fertig hat aus der Küche holen. Es ist also nur die witzige Methode das Wasser zu erhitzen und die edlen Materialien, die diese Maschine zu etwas Besonderem machen. Außerdem, was macht Mann bei Damenbesuch? Schaut man zu, wie sie den Kaffee trinkt? charmant.... Der Unterbau selbst erinnert mich nicht so sehr an einen Wecker aus den Neunzigern, sondern an einen Mac Mini. Und der gilt als Stilikone
In der Tat... Bei dem Gedanken, den Kaffee über Nacht offen im Filter liegen zu lassen dreht sich jedem echten Kaffeeliebhaber augenblicklich der Magen um. Irgendwo muss ja auch das Wasser herkommen und irgendwo muss der Kaffeesatz anschließend hin. Hin und wieder will man sicher auch mal den Filter spülen... Davon mal abgesehen würde mir hier die Milch fehlen und solange das Ding nicht wenigstens zwei Tassen ausspuckt ist es eh nur ein Single-Gadget. für 250 Euro könnte ich mir das Ding als Eyecatcher im Schlafzimmer vorstellen, aber Kaffee würde ich mir damit sicher niemals kochen.
4. Head(s?) up Display...
whocaresbutyou 09.08.2014
Zitat von sysopJosh RenourGeweckt werden mit einem frisch gebrühten Kaffee - "The Barisieur" soll das morgendliche Aufwachen ein bisschen schöner machen. Außerdem in der Gadget-Schau von neuerdings.com: ein Heads-Up-Display fürs Auto und ein tragbarer Kühlschrank. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/neue-gadgets-kaffeewecker-the-barisieur-navdy-anywhere-fridge-a-984961.html
Das Foto des HUD ist bestenfalls ein Wunschtraum. Das Dumme an dieser Art Display ist, dass es eine Projektionsfläche nutzt, die eigentlich genau das Gegenteil von dem tut, was man zur Projektion benötigt. Sie ist in beide Richtungen extrem lichtdurchlässig und ggf. auch noch entspiegelt. Der größte Teil der Projektion geht unkontrolliert nach vorne durch die Scheibe. Daraus ergibt sich außerdem, dass projizierte Bilder innen niemals dunkler sein können als das von außen einfallenden Licht. Nachts ist das kein großes Problem, aber tagsüber, speziell im Sommer werden sie mit diesem Nachrüst-HUD keine große Freude haben. Bei serienmäßigen Systemen ist hier meist eine Beschichtung im Spiel, die allerdings zulassungspflichtig ist. Nachrüstfolien aus dem Internet könnten beim TÜV Stirnrunzeln verursachen. Eine Möglichkeit zur Verbesserung der Sichtbarkeit wäre die Projektionsleistung zu erhöhen, allerdings wird ihnen da irgendwann die StVO einen Strich durch die Rechnung machen, da sie mit ihrem Beamer auf dem Armaturenbrett den Gegenverkehr blenden könnten.
5.
zoozanne 09.08.2014
"Neu" ist die weckende Kaffeemaschine keineswegs. In Italien in den Siebzigern äusserst beliebt, einfach mal caffettiera Tata googeln.. Und die war auch nicht das erste Modell..
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