Neue Gadgets Diese Minikamera lässt sich überall festkleben

Eine neue Schnappschuss-Kamera kann auch Zeitrafferaufnahmen machen. Außerdem im Gadget-Überblick von neuerdings.com: ein Pfannkuchen-Drucker und ein schlauer Spielball, der weckt und vibriert.


Kamera Podo: Ein vergleichsweise kleines Gerät
podo

Kamera Podo: Ein vergleichsweise kleines Gerät

Die Schnappschuss-Kamera Podo haftet über einen Saugnapf an fast jeder Oberfläche. Podo wird per Bluetooth mit dem Smartphone über eine App für iOS oder Android bedient. Das Smartphone dient als Sucher und Auslöser. Die Kamera schießt Bilder mit acht Megapixeln Auflösung, hat einen LED-Blitz und dreht auch Videos. Außerdem sind Zeitrafferaufnahmen möglich, ebenso Selbstauslöser-Bilder mit einigen Sekunden Vorlauf und Doppelbelichtung.

So kann man die Podo-Kamera zum Beispiel bei einer Party in einer Ecke platzieren und sie alle paar Minuten ein Foto schießen lassen. Mit dem Zeitraffer-Modus entsteht auf Wunsch ein interessanter Erinnerungsfilm.

Der Akku soll für zwei Stunden Videoaufnahmen reichen, ein interner Speicher von vier Gigabyte nimmt Fotos und Videos auf. Da die Kamera zwischen den Aufnahmen in einen Ruhemodus wechselt, reicht der Akku im Auto-Modus, um innerhalb einer Woche Hunderte Fotos zu schießen.

Die Kickstarter-Kampagne läuft noch bis zum 21. April. Eine Podo-Kamera gibt es für rund 80 Euro. Weitere Infos inklusive YouTube-Videos, die Podo genau erklären, stehen auf der Website von Podo. (Frank Müller)

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PancakeBot: Pfannkuchen aus dem Drucker

Teig statt Tinte: Der Drucker spritzt Formen in die Pfanne
Kickstarter

Teig statt Tinte: Der Drucker spritzt Formen in die Pfanne

Statt Tinte verwendet der PancakeBot Pfannkuchenteig, den er so auf eine heiße Platte spritzt, wie es ihm die dazugehörige Software vorgibt. Dazu importiert man ein Bild in die Software am Rechner, zieht zunächst die Konturen nach und füllt sie dann aus. Die fertigen Kreationen können auf einer SD-Karte gespeichert werden, um sie immer wieder ausdrucken zu können.

Wie ein Plotter druckt der PancakeBot zunächst die Konturen in die heiße Pfanne. Die maximale Druckfläche beträgt ordentliche 430 mal 210 Millimeter. Da die Konturen zuerst aufgebracht werden, backen sie etwas länger und sind dadurch etwas dunkler als die ausgefüllten Flächen.

Die Kickstarter-Finanzierung läuft noch bis zum 10. April, aber schon jetzt ist mehr als das Dreifache der benötigten Summe zusammengekommen. Ein PancakeBot soll umgerechnet rund 165 Euro kosten, der spätere Ladenpreis soll rund 276 Euro betragen. Weitere Infos über den Pfannkuchen-Drucker PancakeBot gibt es auf der Projektseite bei Kickstarter. (Frank Müller)

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Hackaball: Der intelligente Ball für Kinder

Der Hackaball ist Spielzeug, Wecker und Sportgerät in einem
Hackaball

Der Hackaball ist Spielzeug, Wecker und Sportgerät in einem

Neun LEDs, ein Vibrationsmotor, ein Bluetooth-Modul, ein Gyroskop, ein Beschleunigungsmesser, Lautsprecher und ein Akku. Das alles ist im Hackaball verbaut. Bisher wird der Ball nur vom iPad unterstützt, später sollen Apps für iPhone und Android folgen.

Der Ball stellt fest, ob man ihn gerade schüttelt, wirft, berührt oder tritt. Er ist wasserabweisend, leuchtet und vibriert. Er kann ein Wecker sein, aber auch ein Zählgerät für den Sport.

Zielgruppe der Macher sind Kinder zwischen sechs und zehn Jahren. Der Ball soll ab Dezember erhältlich sein und rund 60 Euro kosten, wenn die Kickstarter-Finanzierung von 100.000 Dollar klappt. Weitere Details finden sich bei Kickstarter und auf der offiziellen Website. (Sven Wernicke)

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insgesamt 6 Beiträge
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Seite 1
max-holzdorf 22.03.2015
1. Da freut sich BND/NSA...
[zitat]Das Smartphone dient als Sucher und Auslöser.[/zitat] Google die Passwörter im KLARTEXT weiter an die NSA vom Router und damit WLan zum Handy. :p
spiegelleser987 22.03.2015
2.
Die Kamera ist nicht gerade gut. Die kann doch jeder sofort erkennen. Jeanstypisches Farbe wäre viel besser. Aber wozu so ein Aufwand. Es gibt schon lange Kugelschreiber mit eingebauter Kamera. Die erkennt bestimmt niemand. ;-))))
ClausWunderlich 22.03.2015
3.
Die Kamera ist aber teuer zu dem was sie kann. Da gibt es viel günstigere Alternativen zu.
w.diverso 22.03.2015
4.
Bei der Kamera fehlt der Zusatz "glatt" bei der Oberflächenbeschreibung an der ihr Saugnapf hält. Zu dem Drucker kann man nur sagen, wieder eine sinnlose Anwendung mehr. Irgendwie kommt mir vor, dass fast immer nur sinnlose Produkte über eine Kickstarter-Finanzierung gestartet werden sollen.
NWOBasher 22.03.2015
5. ahhh ja
Würde ja bedeuten man macht das heimlich. Was wird das hier? Wir alle "spielen" Geheimdienst/Stasi oder was?! Denkt mal jemand mit wofür (für wen-gegen wen) das ist? *sic*
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