Betrunken? Einfach mal das Smartphone fragen
Ein Bierchen am Abend - warum nicht? Nur was, wenn es dann doch mehr wird? Dann noch mit dem Auto nach Hause? Der Breathometervon der gleichnamigen Breathometer Inc. soll eine einfache Möglichkeit darstellen, selbst herauszufinden, wie hoch der eigene Promillewert ausfällt. Das kleine Gerät wird an den Kopfhörereingang eines Smartphones gesteckt - unabhängig ob iOS (ab iOS 5) oder Android (ab Version 2.3). Schon kann der eigene Alkoholgehalt über den Atem analysiert werden. Geprüft wird nach dem bewährten BAC-Verfahren, der so den Blutalkohol-Wert feststellt.
Im Gegensatz zu anderen Tests soll der Breathometer besonders klein und simpel zu bedienen sein. Dank der dazugehörigen App kann man aktuelle Ergebnisse speichern, wenn man sie tatsächlich mit vergangenen Sauftouren vergleichen will. Oder vielleicht auch nur, um das eigene Konsumverhalten im Auge zu behalten. Letztlich dient der Breathometer dazu, die richtige Entscheidung zu treffen: Auto stehen lassen und besser mit dem Taxi nach Hause fahren? Am Schluss gibt das Gadget aber natürlich nur eine Empfehlung basierend auf dem Resultat.
Bereits im Juli 2013 soll Breathometer ausgeliefert werden. Das könnte klappen, denn bei dem Crowdfunding-Portal Indiegogo wurden die erforderlichen 25.000 Dollar längst eingesammelt. So ein Gerät wird wohl unter 50 Dollar kosten, die ersten 1000 Exemplare wurden bei Indiegogo sogar für 20 Dollar angeboten. (Sven Wernicke)
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Mit dem Objektfinder die eigenen Sachen beieinanderhalten
Ich kenne einen jungen Mann, der hat am ersten Urlaubstag einmal seine Geldbörse mit dem gesamten Urlaubsgeld im Taxi liegen gelassen. Genau solche Katastrophen soll der Objekt-Finder InRange von Philips verhindern helfen. Auch Taschendieben soll InRange das Leben schwerer machen. Die 60 x 40 x3,8 mm kleine Bluetooth-Karte passt in jede Geldbörse und lässt sich auch am Schlüsselbund oder der Handtasche befestigen.
Die kostenlose App soll mit den neuesten iGeräten kompatibel sein: iPod touch ab 5. Generation, iPhone 4S und neuer sowie ab iPad 3 und iPad mini. Allerdings gibt es bei den Bewertungen einige Nutzer, die sich über Koppelungs-Probleme beschweren. Vermisst man sein Telefon, reicht ein Druck auf den InRange-Knopf, und es meldet sich mit einem deutlichen Ton. Auch umgekehrt funktioniert das, wenn man zum Beispiel seinen Wagenschlüssel mit dem InRange-Anhänger innerhalb der erlaubten Zone verlegt hat.
Im Online-Handel kostet ein Gerät etwas unter 50 Euro. Ein vergessenes iPhone oder eine liegen gelassene Brieftasche kommen mit Sicherheit teurer. (Frank Müller)
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Gedankensteuerung: Kopfhörer spielt Musik zur eigenen Stimmungslage
Schwierigkeiten, die passende Playlist zum eigenen Gemütszustand zu finden? Spätestens durch Dienste wie Spotify ist Musik aller Art heute praktisch jederzeit verfügbar. Das Problem ist nicht mehr, die passende Musik zu haben. Das Problem ist, die passende Musik zu finden. So mancher löst das mit Playlisten für alle Gelegenheiten: Musik zum Tanzen, Musik zum Entspannen oder Musik für jene langen, dunklen Abende.
Die "Mico"-Kopfhörer von Neurowear sollen einem das alles abnehmen. Auf den ersten Blick sehen sie aus wie ganz normale Kopfhörer - mehr oder weniger. Sie sind ziemlich groß geraten und dann gibt es da noch diesen seltsamen Bügel, den man sich offenbar an die Stirn setzen soll. Über den werden Gehirnströme gemessen und vom Kopfhörer ausgewertet. Im Zusammenspiel mit einer iPhone-App soll er dann die passende Musik heraussuchen. Damit die Umgebung Bescheid weiß, wird die aktuelle Verfassung des Kopfhörer-Nutzers auch noch per Leuchtdioden visualisiert.
Neurowear hat schon durch allerlei andere Produkte rund um Gedankensteuerung auf sich aufmerksam gemacht. Dazu gehört beispielsweise ein künstlicher Schwanz, der je nach Stimmungslage passend wedelt. Insofern könnte man sagen: Die Kopfhörer sind verglichen damit doch eine durchaus sinnvolle Idee.
Jetzt müssen sie natürlich nur noch funktionieren. Denn zum einen ist bekannt, wie individuell die Hirnströme von Menschen ausfallen können. Und zum anderen: Wer sagt denn, was ich wirklich hören will, wenn ich genervt bin? Einen Veröffentlichungstermin oder einen Preis gibt es für die "gedankenlesenden Kopfhörer" auch noch nicht. (Jan Tißler)
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