Neue Gadgets Der Todesstern unter den Lautsprechern

Ein neuer Lautsprecher garantiert staunende Blicke - mithilfe von Magnetismus schwebt er über seiner Basisstation. Außerdem in der Gadget-Übersicht von neuerdings.com: ein Bluetooth-Vorhängeschloss und eine per Lichtschalter dimmbare LED-Birne.


Lautsprecher Om/One: Erinnert ein wenig an "Star Wars"
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Lautsprecher Om/One: Erinnert ein wenig an "Star Wars"

Dieses Gadget ist etwas fürs Ohr und fürs Auge: Der Lautsprecher Om/One ist kugelförmig und schwebt dank der Hilfe von Magnetismus über seiner Basisstation. Die Form erinnert dabei an den Todesstern aus den "Star Wars"-Filmen.

Doch neben dieser optischen Spielerei braucht sich der Om/One auch von den technischen Eigenschaften her nicht zu verstecken: Er verbindet sich via Bluetooth 4.0 LE kabellos mit einem Computer, Smartphone oder Tablet und verbraucht so wenig, dass der Akku Energie für 15 Stunden bieten soll. Auf Wunsch lässt sich der Om/One auch problemlos mitnehmen, er schwebt dann nur nicht.

Ob der Sound des Geräts überzeugt, ist bislang offen. Stutzig macht allerdings ein Hinweis auf "Stereo Sound". Dieser kommt bei näherer Betrachtung nämlich nur zustande, wenn man sich zwei Om/Ones kauft und diese zusammenschaltet. Ein kleiner Werbetrick.

Schade ist außerdem, dass der Hersteller Om Audio die Möglichkeit des Schwebens so nah an einer Energiequelle nicht nutzt, um die Kugel kabellos wieder aufzuladen. Der Abstand und die Rotation stellen für die Induktionsladung wohl ein zu großes Hindernis dar - so muss doch ein Ladekabel zum Einsatz kommen. Dafür bietet die Anlage zumindest ein Mikrofon.

Um die schwebende Kugel zu finanzieren und bekannt zu machen, hat Om Audio eine Crowdfunding-Kampagne auf der eigenen Website gestartet. Die 100.000 gewünschten US-Dollar hat man bereits eingenommen, die Aktion läuft noch bis Ende September. Im Dezember sollen die runden Lautsprecher dann verschickt werden. Kostenpunkt samt Lieferung nach Europa: knapp 150 Euro, dazu kommt eventuell noch Mehrwertsteuer. (Jürgen Vielmeier)

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FUZ Designs Noke: Dieses Vorhängeschloss öffnet man per Bluetooth

Vorhängeschloss Noke: Gesteuert mit einer App
Noke

Vorhängeschloss Noke: Gesteuert mit einer App

Was es mit dem Noke von FUZ Designs auf sich hat, deutet schon der Name an: Noke ist eine Zusammenziehung und Verkürzung der beiden Wörter "No" und "Key", der Begriff steht für ein Vorhängeschloss, das sich via Bluetooth per App öffnen lässt. Eine Fahrradhalterung und ein Sicherungskabel sind auch mit dabei.

Fuz Designs ist ein kleines amerikanisches Unternehmen, das auf Kickstarter bisher zwei Finanzierungskampagnen für ihre Everdock-Ladedocks erfolgreich beendet hat. Der Firma zufolge soll Noke nun das erste Vorhängeschloss sein, das als Schlüssel kostenlose Android- und iOS-Apps verwendet. Gegenüber herkömmlichen Vorhängeschlössern soll dies eine Menge Vorteile mit sich bringen.

Zum einen kann man den Zugang zu allem, was durch das Noke gesichert ist, mit jedem teilen, der über ein Smartphone verfügt. Der Zugang lässt sich dabei auf bestimmte Zeiten beschränken oder auf Wunsch auch ganz widerrufen. Außerdem lässt sich per App nachvollziehen, wer wann Noke geöffnet hat.

Die Noke-Batterie soll rund ein Jahr halten. Geht die Energie zur Neige, erhält man rechtzeitig eine Nachricht per App, um für Ersatz zu sorgen. Falls man sich damit zu lange Zeit lässt und die Batterie inzwischen komplett den Geist aufgegeben hat, kann man das Batteriefach auf der Rückseite mit einer Nadel öffnen und eine neue einlegen.

Kickstarter-Unterstützer können sich ihr Noke derzeit zum reduzierten Preis sichern. Das Bluetooth-Schloss mit Fahrrad-Erweiterung kostet inklusive Versand umgerechnet rund 70 Euro, für das Schloss allein zahlt man alles in allem circa 55 Euro. Ist die Kampagne erfolgreich, sollen die Bluetooth-Schlösser im Februar 2015 versandfertig sein.

Weitere Infos gibt es auf der Kickstarter-Projektseite. (Frank Müller)

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Nanoleaf Bloom: Per Lichtschalter dimmbare LED-Birne

Nanoleaf Bloom: LED mit 33 Einzel-Leuchten
Nanoleaf

Nanoleaf Bloom: LED mit 33 Einzel-Leuchten

Warum wollen die Hersteller eigentlich, dass man alles per Smartphone steuert? Den Fernseher, die Glühbirne, die Heizung, die Klimaanlage? Ja, natürlich: Das bietet in vielen Fällen Zusatzfunktionen. Notwendig ist das aber nicht immer - wie die Nanoleaf Bloom beweist.

Die 33 Einzel-LEDs dieser Birne lassen sich ganz einfach über den bereits in die Wand integrierten Lichtschalter steuern. Für die Schaltung sorgt ein Mikroprozessor im Inneren des Gadgets. Dabei handelt es sich um eine LED mit 33 Einzel-Leuchten. 10 Watt verbraucht sie im Regelbetrieb. Gedimmt bei 50 Prozent Leistung sollen es nur noch 2,5 Watt sein.

Sobald man den Schalter betätigt, schaltet sich der Dimmer ein. Durch ein weiteres Betätigen stoppt man das Dimmen an einer Stelle nach Wahl.

Von dieser Funktion abgesehen, sieht die Nanoleaf Bloom sehr urig und ungewöhnlich aus. Kostenpunkt auf Kickstarter, bei angeblich kostenloser Lieferung bis Dezember: 30 Euro. Nicht billig, aber elegant.

Weitere Informationen finden Sie auf der Kickstarter-Projektseite. (Jürgen Vielmeier)

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insgesamt 14 Beiträge
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Seite 1
Stefan_G 23.08.2014
1. Werter Herr Vielmeier
Speziell bei diesem Om/One: Ihr Beitrag verdeutlicht auch und vor allem dass Sie sich Zeit ihres Lebens nicht ernsthaft mit Physik beschäftigt haben. Sonst wären uns Gedanken wie "Hersteller verheimlicht dass man für Stereo 2 Lautsprecher braucht" und "Warum überträgt man mit einem zeitlich etwa konstanten Magnetfeld keine Energie?" erspart geblieben.
Friedrich Hattendorf 23.08.2014
2. Neue Mathematik
so so, 50 % von 10 Watt sind also 2,5 Wat5
wiebkedunker 23.08.2014
3. dimmbare LED-Birne
Es gibt kein Obst, das glüht.
kaaarl 23.08.2014
4. ein schloss, das man hacken kann?!?
dann muss sich der Dieb nicht mal als solcher zu erkennen geben - er kann sich auch mit seinem laptop etwas entfernt setzen und dann, wenn er das schloss geknackt/gehackt hat, muss er es nur noch öffnen. Immerhin hatte bisher noch so ziemlich jedes system irgendwelche Schwachstellen...
meinungs_macher 23.08.2014
5.
Ich hasse Dummsabbler und Rechtschreibverbesserer
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