Neue Gadgets Armband soll Basketballern beim Treffen helfen

Ein elektronisches Messgerät soll beim Basketballtraining helfen - es vermisst die Korbwürfe. Außerdem in der Gadget-Schau von neuerdings.com: ein Gürtel als Reserve-Akku und ein Roboter, der mit Wasserfarben malt.


ShotTracker: Ein Sensor kommt an den Wurfarm, ein anderer an den Korb
ShotTracker

ShotTracker: Ein Sensor kommt an den Wurfarm, ein anderer an den Korb

Übung macht den Meister, das gilt auch für Korbwürfe beim Basketball. ShotTracker soll jetzt Basketballern das Üben von Korbwürfen erleichtern. Statt noch nebenbei im Kopf eine Erfolgsstatistik führen zu müssen, können sich Sportler jetzt ganz auf ihre Korbwürfe konzentrieren und nachher auf der Statistik nachsehen, wie viel Prozent ihrer Würfe erfolgreich waren.

Das Set besteht aus einem Ärmel- oder Wristband, unter den ein Sechsachsen-Sensor gesteckt wird, der jeden Wurfversuch registriert. Ein zweiter Sensor wird am Netz befestigt. Beide Sensoren senden ihre Daten kabellos an die dazugehörige App auf dem Android- oder iOS-Gerät.

ShotTracker liegt voll im Trend der Selbstvermessung, den die Wearables eingeleitet haben. Es gibt eine spezielle App für Trainer und eine für Spieler. Die Ergebnisse können mit Trainern und Teamkameraden geteilt werden, Trainer können ihren Spielern Übungspläne zusammenstellen, die dann mit dem ShotTracker abgearbeitet werden. Man kann auch verfolgen, aus welcher Position man die höchste Trefferquote erzielt. (Frank Müller)

Mehr auf neuerdings.com.


Xoo by Nifty: Der Gürtel als Reserve-Akku

Xoo by Nifty: Ein Akku im Gürtel
Nifty

Xoo by Nifty: Ein Akku im Gürtel

Xoo ist auf den ersten Blick nur ein schicker Gürtel. Hinter der schlichten Gürtelschnalle verbirgt sich jedoch mehr: ein flexibler Akku mit 2.100 Miliamperestunden Kapazität und verborgenem Kabel, mit dem man das Smartphone nebenbei in der Hosentasche laden kann.

Nifty wendet sich mit dem Gürtel namens Xoo an die Smartphone-Besitzer, die mit einer Akkuladung über den Tag nicht auskommen - also an so gut wie alle.

Zwischen den Lederschichten steckt unsichtbar ein flexibler Akku mit einer Kapazität von 1.300 Miliamperestunden. Laut den Entwicklern besteht er aus Lithium-Keramik-Polymer, das nicht reagiert, selbst wenn man es zerschneidet oder ansticht. Man soll ihn also bedenkenlos am Körper tragen können. Zu den 1.300 Miliamperestunden im Gürtel kommen noch 800 Miliamperestunden in der austauschbaren Gürtelschnalle. Auch in dieser verbirgt sich ein Akku.

Alles sehr durchdacht und praktisch. Ein kurzes Micro-USB-auf-USB-Kabel wird mitgeliefert. Mit einem kleinen Adapter für ein paar Euro kann man Xoo auch mit iPhone und iPod verwenden. Das Kabel hält magnetisch auf der Rückseite des Gürtels und wird bei Bedarf einfach hervorgezogen, um das Smartphone in der vorderen Hosentasche laden zu können, ohne den Gürtel öffnen oder abnehmen zu müssen.

Das Kabel dient auch dazu, den Akku von Gürtel und Gürtelschnalle aufzuladen. Am besten macht man das natürlich abends zu Hause. Sieht doch ein bisschen komisch aus, wenn man morgens im Büro erst einmal den Gürtel ablegt, um ihn neben dem Rechner zum Aufladen auf den Schreibtisch zu platzieren. (Frank Müller)

Mehr auf neuerdings.com .


WaterColorBot 2.0: Dieser Roboter malt für Sie

WaterColorBot 2.0: Dieser Mal-Roboter pinselt zum Beispiel schnell ein Duplikat
Evil Mad Scientist/ WaterColorBot.com

WaterColorBot 2.0: Dieser Mal-Roboter pinselt zum Beispiel schnell ein Duplikat

Wenn man über Roboter spricht, dann denken die meisten Menschen spontan an Science-Fiction-Filme, wo die treuen Begleiter der Menschen spannende Abenteuer bestehen. Oder man denkt an gegenwärtige Industriehallen, wo Roboter im Akkord beispielsweise Autos montieren. Im Falle des WaterColorBot handelt es sich weder um das eine noch das andere.

Eigentlich ist der WaterColorBot eine Art Plotter. Er malt am Computer erstellte Werke auf Papier. Mit dem großen Unterschied, dass der WaterColorBot Wasserfarben verwendet, was zu faszinierenden Ergebnissen führt. Und dass der Bot aus einem Tisch-großen Holzrahmen, sowie aus Schrauben, Schnüren und etwas Elektronik besteht. Das kühle, blecherne Design, das man sonst mit Robotern verbindet, gibt es hier nicht.

Um die Wasserfarbengemälde pinseln zu können, muss man den Roboter mit einer Vektor-Datei "füttern". Die erstellt man mit einem Malprogramm am Computer. Die Anforderungen hierfür sind recht gering. Laut den Angaben der Hersteller reicht ein fünf Jahre alter Windows-PC oder Mac. Sogar die meisten Linux-Systeme werden unterstützt.

Mit der Software malt man mit der Maus seine Werke am Monitor und überträgt sie via USB an den Roboter. So ist es einfach möglich, mehrere Duplikate zu erstellen: Hat zum Beispiel das Töchterlein etwas Schönes gemalt, können schnell Kopien für die ganze Verwandtschaft erstellt werden. Oder man reproduziert mit wenigen Klicks die Werke anderer (Hobby-)Künstler. (Jürgen Kroder)

Mehr auf neuerdings.com.

Mehr zum Thema
Newsletter
Games und Gadgets: Die Welt digital


Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 7 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
nec 06.12.2014
1. Nifty? Die kenn ich doch...
... sind das nicht die Jungs vom Nifty MiniDrive? Gott, was für ein Schrott. Völlig überteuert, mieseste Qualität. Wenn das beim Gürtel auch so wird, gute Nacht.
hschmitter 06.12.2014
2.
Ich stelle mir mal die Frage, wieviel Prozent der Basketballkorb-Werfer überhaupt in der Lage sind, das "Gadget" ohne Hilfsmittel am Netz zu befestigen. Abgesehen davon sind die Teaserpoeten offensichtlich mal wieder in einen unkontrollierten Selbstlauf übergegangen - das Ganze vereinfacht nur das Erstellen einer Statistik und hilft nicht beim eigentlichen "Treffen".
El_Matador 06.12.2014
3. Hört endlich auf
mit englischen Begriffen. Wristband, wearables? Wirklich?
hschmitter 06.12.2014
4.
Im Normalfall hat man ja so einen Basketballkorb nicht allein für sich - was passiert, wenn mehrere Spieler dieses Spielzeug am Korb befestigen: gibt es unterschiedliche Sendefrequenzen? Woran können die Spieler hinterher erkennen, daß sie ihren Teil des Spielzeuges vom Korb entfernt haben und nicht das einen anderen?
hschmitter 06.12.2014
5.
Zumal man sich ja nicht mal sicher sein kann, ob diese englischen Begriffe in der Muttersprache wirklich existieren oder die Bedeutung haben, die man ihnen hier unterstellt. Für gadget gibt es wahrscheinlich als treffendste Übersetzung den Begriff "Dingsbums" - irgendwas, von dem keine so richtig weiß, was es ist und wie es wirklich heißt.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.