Neue Gadgets Diese Badewanne spielt Musik

Der Zubehörsatz Soundwave macht Badewannen zum Resonanzkörper für Musik, die per Bluetooth vom Smartphone kommt. Außerdem in der Gadget-Schau von neuerdings.com: der Zweitschlüssel aus dem 3-D-Drucker und Möbel, die von Magneten zusammengehalten werden.


Kaldewei Soundwave: Die Badewanne als Bluetooth-Lautsprecher
Kaldewei

Kaldewei Soundwave: Die Badewanne als Bluetooth-Lautsprecher

In dieser Badewanne sind unter der Abdeckung Körperschallwandler, Akustikplatten und ein Bluetooth-Empfänger versteckt. Die Wanne spielt Musik - direkt vom Smartphone, Tablet oder Rechner. Laut Hersteller Kaldewei liefert die Wanne als Resonanzkörper einen "angenehmen Klang von höchster Qualität".

Das Bad-Audio-System Soundwave soll etwa 650 Euro Aufpreis kosten - zusätzlich zum Preis der Badewanne selbst, die nicht ganz billig sein wird. Bluetooth dürfte eine einigermaßen zukunftssichere Technik sein. Schließlich unterstützt heutzutage ja so ziemlich jedes Smartphone, Tablet, Laptop, und auch mancher MP3-Player die Technik und kann als Klangquelle genutzt werden. (Frank Müller)

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KeyMe

Zweitschlüssel aus dem 3-D-Drucker

In den USA will das Unternehmen KeyMe Zweitschlüssel einfach ausdrucken und überteuerten Schlüsseldiensten Konkurrenz machen.

Kunden sollen Vorlagen personalisierter Zweitschlüssel in der Cloud speichern und per 3-D-Druck bestellen. Zu hause ausdrucken lassen sich die Schlüssel bislang nicht, aber der New Yorker Dienst liefert sie per Post, am Automaten oder per Kurier - im Notfall binnen einer Stunde.

Um den Service zu starten, greift KeyMe auf die Technik des 3-D-Druck-Anbieters Shapeways zurück. In Manhattan hat das Start-up bereits sieben Automaten aufgestellt, an denen sich jeder einen Zeitschlüssel anfertigen kann. Mit der passenden Smartphone-App kann allerdings auch jeder zu Hause einen Scan seines Schlüssels erstellen. Für 10 US-Dollar plus Versand stellt KeyMe diesen dann per Post zu.

Sollte man sich wirklich ausgesperrt haben, stellt KeyMe den Ersatzschlüssel per Kurier zu. Der Vorteil: Der Kunde speichert seine Schlüssel-Scans in der Cloud - KeyMe kann dann sofort einen neuen Schlüssel ausdrucken. Hat man keinen Scan hinterlegt, kann ein Verwandter oder ein Bekannter, der einen Zweitschlüssel hat, schnell per App einen Scan anfertigen. Der Nachteil ist in diesem Fall identisch mit dem Vorteil: Der Kunde speichert die Scans in der Cloud - ein Anreiz für Kriminelle, die KeyMe-Datenbank zu hacken. (Jürgen Vielmeier)

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Benjamin Vermeulen

"Mag Furniture" hält Möbel mit Magneten zusammen

Der niederländische Designer Benjamin Vermeulen hat ein Möbelset vorgestellt, das mit Magneten statt Schrauben oder Dübeln zusammenhält. Die Linie "Mag Furniture" braucht kein Werkzeug mehr. Die Bauteile werden einfach ineinandergesteckt und halten mit starken Magneten zusammen.

Die Bauteile sind passgenau aufeinander abgestimmt. Das Set umfasst einen Stuhl, eine Kommode und einen Tisch. Im Video zeigt Vermeulen, wie die Möbel aufgebaut werden:

Bisher ist "Mag Furniture" nur ein Konzept, aber es funktioniert. Ob und wann man es kaufen kann, ist noch nicht sicher. (Jürgen Vielmeier)

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insgesamt 2 Beiträge
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Student-Inf 04.01.2014
1. Schlüssel in der Cloud
Niemals würde ich einen Schlüssel in der Cloud ablegen, NSA lässt grüßen. Dann doch lieber den klassischen Schlüsseldienst... Aber by the way: Jeder DE-Mail Nutzer hat quasi seinen Briefastenschlüssel bereits in der Cloud.
ernie68 05.01.2014
2.
mit Musik ist nun ein alter Hut. Das haben auch andere Badewannenhersteller im Angebot und ist kein Alleinstellungsmerkmal der oben beworbenen Firma.
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