Neue Gadgets: Dieser Computer schenkt Ihnen ein
Ein automatischer Barkeeper mischt Cocktails, die man per Smartphone bei ihm bestellt. Weitere Frühlings-Gadgets im Überblick von neuerdings.com: Eine energiesparende Lichtfalle für den Garten und ein Außenthermometer für das Smartphone und ein per Raspberry Pi steuerbarer Cocktailmix-Automat.
Wir wissen noch nicht, ob und wann Maschinen die Herrschaft übernehmen, aber bis es soweit ist, können sie uns noch ein paar Cocktails mixen. So ähnlich war vielleicht die Überlegung, als Robert "Mayhem" Kaye und Pierre Michael ihr Faible für hochprozentige Mixgetränke und ihr technologisches Wissen zusammenbrachten. Nach einiger Entwicklungszeit und selbstlosen Testreihen ist nun ein partytaugliches Gerät auf Kickstarter gelandet: der Cocktail-Mixautomat Bartendro.
Das Hirn des Bartendro stellt der bekannte Mini-Computer Raspberry Pi. Der Cocktailmix-Automat baut für die Steuerung ein lokales WLAN auf, in das man sich beispielsweise mit Smartphone oder Tablet einklinkt. Man ruft den Browser auf und landet auf der Benutzeroberfläche des Bartendro, um sich seinen Drink auszusuchen.
Im Zuge des Kickstarter-Projekts können Interessierte verschiedene Versionen vorbestellen, auch für Bastler ist etwas dabei. Und vor allem: Das gute Stück ist Open Source. Jeder kann die Pläne nehmen und seine eigenen Ideen daraus entwickeln. Bisher gibt es zum Beispiel ein Pumpenmodul ("Dispenser") für knapp 90 Euro inklusive Versand. Der "Shotbot" für eine einzelne Flasche schlägt mit gut 210 Euro zu Buche. Und der kleinste Bartendro für drei Flaschen kostet mit allem drum und dran dann immerhin 430 Euro. Die größeren Modelle sind entsprechend teurer, ausgeliefert wird laut Plan ab Juni 2013.
Vielleicht kann der Bartendro in einer künftigen Version ja bald schon mehr. Denn noch beherrscht der Automat längst nicht alles, was ein echter Barkeeper kann. Von Eis oder Schütteln zum Beispiel ist nirgends die Rede. (Jan Tißler)
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Trap Light: Energiesparende Lichtfalle aus Murano-Glas
Die Lampe namens Trap Light fängt tatsächlich das Licht, das sie selbst erzeugt und leuchtet noch Stunden, nachdem der Strom abgestellt wurde. Ihr Geheimnis sind phosphoreszierende Partikel, die in die Glashülle der Lampe eingearbeitet werden. Schon eine halbe Stunde LED-Betrieb soll ausreichen, um diese Glashülle bis zu acht Stunden nachleuchten zu lassen.
Die Designer Mike Thompson und Gionata Gatto haben Trap Light schon 2011 vorgestellt, es handelt sich also um keine ganz neue Idee - aber eine sehr schöne. Jedes Glasgehäuse wird auf traditionelle Weise mundgeblasen, die phosphoreszierenden Partikel werden dabei zwischen zwei Schichten eingebettet.
Die Lampe wird mit einer LED ausgerüstet, die ein konventionelles, helles Licht liefert und gleichzeitig die Leuchtpartikel im Glasgehäuse auflädt. Die Hightech-Partikel gehen eine ideale Verbindung mit jahrhundertealter Glasbläserkunst ein. Entgegen einem weit verbreiteten Gerücht strahlen diese Partikel übrigens nicht radioaktiv. Sie sind ungiftig und nicht umweltschädlich. Wenn alles nach Plan läuft, möchten die Designer die Lampen noch im Jahr 2013 produzieren lassen. (Frank Müller)
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Thermodo: Außenthermometer für das Smartphone
Moderne Smartphones haben kristallklare Displays, Kompasse, Gyroskope und können unsere Bewegungen protokollieren. Nur eins können sie nicht: uns die Umgebungstemperatur mitteilen. DasKickstarter-Projekt Thermodo will das jetzt ändern - mit einem kleinen Thermometer für den Kopfhöreranschluss.
Hersteller Robocat nennt die Thermodos mobile Wetterstationen. Die Idee kam den App-Entwicklern nach bösen Reviews ihrer bisherigen Wetter-Apps. Es kam immer wieder zu Verwirrung, weil es an den Telefonen nun einmal keinen Temperatursensor gibt, um etwa die aktuelle Temperatur - auch drinnen - zu messen.
Das soll sich jetzt ändern: Der simple Stecker wird einfach in die Kopfhörerbuchse eines Smartphones (oder Tablets, Notebooks) gesteckt und schickt seine Daten über ein Audiosignal an das jeweilige Gerät. Kein Bluetooth oder WLAN nötig. Auf dem Gerät selbst lassen sich die Daten mit verschiedenen Apps auswerten. Robocat will ein Software Development Kit veröffentlichen und Thermodo damit als offene Plattform positionieren.
Die Sensoren können eine Temperatur zwischen -20 und +50 Grad Celsius messen - allerdings spielen die meisten Smartphones und Tablets bei solchen Extremen schon nicht mehr mit. Der Thermodo-Stecker, den es in Weiß und Schwarz geben wird, kostet 25 Dollar plus 10 Dollar Versand außerhalb der USA. Obwohl Robocat in Dänemark sitzt, werden die Geräte im Ausland gefertigt, und die Abwicklung erfolgt von den USA aus. (Jürgen Vielmeier)
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- Samstag, 16.03.2013 – 09:33 Uhr
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