Neue Gadgets: Diese Lego-Maschine macht, was sie will

Eine solche Maschine kann man nur einschalten, wenn sie sich nicht wehrt: Mal zieht sie den Knopf ein, mal flieht sie und schaltet sich selbst ab. Dieses verrückte Gadget und weitere gibt es in der Technikschau von neuerdings.com.

Unnütze Maschine: Manchmal gibt sie dem Nutzer das Gefühl, er habe sie besiegt Zur Großansicht

Unnütze Maschine: Manchmal gibt sie dem Nutzer das Gefühl, er habe sie besiegt

Die "Unnütze Maschine" von Jason Allemann kann man einschalten - nur damit sie sich selbst wieder ausschaltet. Die Idee ist eine Abwandlung einer Maschine von Claude Shannon, die dieser 1952 wiederum auf eine Anregung von Marvin Minsky hin gebaut hatte. Es war eine Art Schatulle mit einem Schalter. Betätigte man ihn, setzte ein Rattern ein, der Deckel öffnete sich, eine mechanische Hand kam heraus und legte den Schalter wieder um, der Deckel schloss sich und der Spuk war vorbei.

Jason Allemanns moderne Version heißt LuuMa EV3, funktioniert ähnlich - und hat paar lustige Tricks drauf: Betätigt man den Schalter, kommt eine Vorrichtung heraus, die den Schalter wieder umlegt. Man kann sich mit der Maschine duellieren, wenn man will, und manchmal tut sie so, als habe man sie besiegt - nur um sich etwas später doch abzuschalten.

Außerdem sind in Allemanns Maschine ein Motor, Räder und ein Annäherungssensor integriert. Sie sorgen dafür, dass das Gerät gelegentlich davonfährt, wenn man versucht, es einzuschalten. Wenn es sein muss, kann die Maschine den Einschaltknopf auch einfach einziehen, was ganz lustig sein kann, wie dieses Video zeigt:

Um den Blödsinn noch zu steigern, kann sich die "Unnütze Maschine" selbst trollen und den Schalter wegziehen, bevor ihre eigene Vorrichtung ihn umlegen kann. Das alles hat Jason Allemann mit einem Lego Mindstorms EV3 Baukasten umgesetzt. Auf seiner Webseite gibt es dazu eine Anleitung, eine Teileliste und das Mindstorms Project File für die Programmierung. (Jan Tißler)

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Elektrisierender Rucksack für stromhungrige Gadgets

Soot Electropack: Tragen und Laden Zur Großansicht
soot

Soot Electropack: Tragen und Laden

Das Kickstarter-Werbevideo zum Soot Electropack löst maximalen Hipsteralarm aus. Wer Apple-Geräte nicht mag, hat allerdings dreieinhalb fürchterliche Minuten vor sich. Aber man muss nicht bärtig sein oder einen bestimmten Hersteller von Alltagselektronik bevorzugen, um Gefallen an diesem Rucksack zu finden. Er ist schlicht, wird als widerstandsfähig und haltbar versprochen, kommt in diversen Farben daher und will vor allem eins sein: praktisch.

Er besteht aus einem "Mini Messenger" mit zehn Litern Fassungsvermögen und dem "The Commuter" mit 24 Litern. Beide lassen sich per Reißverschluss kombinieren.

Der Mini Messenger ist für den alltäglichen Kleinkram wie Smartphone und Tablet gedacht und lässt sich auch als Fototasche nutzen. Der Commuter wiederum ist groß genug, um einen 15-Zoll-Laptop aufzunehmen.

Bis zu viermal Strom gleichzeitig

Vor allem aber ist der Soot Electropack wegen der namensgebenden Stromversorgung interessant: In beiden Rucksäcken ist je ein Platz für einen speziellen, besonders flachen Akku mit 10.000 mAh Kapazität vorgesehen, der sich auch herausnehmen lässt. Seine beiden USB-Anschlüsse lassen sich so positionieren, dass sie nach außen zeigen. Man kann also sein Smartphone aufladen und dabei benutzen. Es ist auch möglich, die Geräte geschützt im Innern aufladen zu lassen.

Ein iPhone soll sich damit bis zu siebenmal voll aufladen lassen, das entspräche etwa einer Woche Stromversorgung. Da der Akku 5,1 Volt und 2,1 Ampere liefert, lädt er zum Beispiel ein iPad genauso schnell auf, als würde man das Netzteil an einer Steckdose nutzen. Laptops lassen sich wegen ihres wesentlich größeren Stromhungers nicht damit aufladen.

Momentan suchen die Macher auf Kickstarter nach Unterstützern, um die Produktion der ersten Serie anschieben zu können. Für einen Mini Messenger soll man 79 Dollar vorschießen, 40 Dollar für den Versand kommen noch hinzu, was sich auf umgerechnet rund 88 Euro summiert. Beim Commuter sind es 103 Euro. Die Akkus sind im Preis nicht enthalten. Will man einen gleich dazu, erhöhen sich die Preise auf 133 Euro (Mini Messenger) und 147 Euro (Commuter). Die ersten Rucksäcke sollen im Dezember 2013 ausgeliefert werden. (Jan Tißler)

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Größer, edler, teurer

P7: Edles Design, gutes Material Zur Großansicht
B&W Group

P7: Edles Design, gutes Material

Bowers & Wilkins haben mit den neuen P7 Kopfhörern ihre bisher größten, edelsten und teuersten Kopfhörer auf den Markt gebracht. Er passt vom Design hervorragend zu den Schwestermodellen P3 und P5.

Wie seine Vorgänger verfügt auch der P7 Over-Ear-Kopfhörer über rechteckige Ohrmuscheln, die über leicht gebogene Edelstahldrähte mit dem gepolsterten Kopfbügel verbunden sind. Außer Edelstahl verwendet der Hersteller gebürstetes Aluminium und schwarzes Leder für Kopfbügel und Ohrpolster.

Letztere sollen sich durch ihren Doppelkammeraufbau perfekt an jeden Träger anpassen, wodurch ein gleichbleibendes Luftvolumen und ein definierter Abstand zwischen Chassis und Ohren entstehen soll. Laut Firmenangaben erhöhen die Ohrpolster so nicht nur den Tragekomfort, sondern verbessern auch den Stereoklang.

Auch die Kopfhörerchassis wurden neu entwickelt. Sie sollen eher wie das Chassis eines High-End-Lautsprechers funktionieren, wobei ein Chassiskorb mit gedämpfter Ventilation für eine gleichmäßige, nahezu perfekte Membranbewegung sorgen soll - und damit für Klangqualität auf Studioniveau.

Der P7 wird mit einem Lederetui für den Transport, zwei Kabeln und einem Adapter geliefert. Das zertifizierte Made-for-iPhone (MFI) Kabel mit Fernbedienung und Mikrofon ist für Nutzer gedacht, die den Kopfhörer auch als Headset nutzen wollen. Das zweite Kabel ist ein reines Audiokabel mit 3,5-mm-Klinkenstecker. Über den dazugehörigen 6,35-mm-Adapter lassen sich die P7 auch an die heimische Stereoanlage anschließen.

Bei Amazon ist der neue Over-Ear-Kopfhörer P7 zum Preis von 399 Euro vorbestellbar. (Frank Müller)

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1. Der Kopfhörer
schüler.aus.bremen 28.09.2013
Der köpfhörer klingt gut, werd ihn mir vorbestellen
2. Der Rucksack ist relativ witzlos
olaf_olafson 28.09.2013
Ich habe ein Akku-Pack mit 11.200 mAh und 2 Anschlüssen. Das kann ich in den Rucksack packen (der ein paar mehr Fächer hat), und kann es auch rausholen und in eine andere Tasche stecken. Nette Idee aber für mich zu eingeschränkt.
3. Sinnlos? Ob iPhone oder Nihilit...
soylent.green 28.09.2013
Zitat von sysopEine solche Maschine kann man nur einschalten, wenn sie sich nicht wehrt: Mal zieht sie den Knopf ein, mal flieht sie und schaltet sich selbst ab. Dieses verrückte Gadget und weitere gibt es in der Technikschau von neuerdings.com. Neue Gadgets: Unnütze Maschine Soot Elektropack und P7 - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/neue-gadgets-unnuetze-maschine-soot-elektropack-und-p7-a-924764.html)
zu sinnlosigkeit von produkten - ich empfehle kurt kusenbergs kurzgeschichte nihilit. witzig, wie da auch schon die schaffung von nicht-bedürfnissen aufs korn genommen wird...heute ist es kein kleber, dessen duft betören kann, sondern schlicht der billlige iPhone-Dreck, pardon, -Kult. gesendet von einem smartphone ;-)
4. Die
spon-1203783564503 28.09.2013
mit den identischen Funktionen und machte bereits letzte Jahr die Runde im Netz... http://www.youtube.com/watch?v=Yql6m7_u-E0
5. optional
brainwayne 28.09.2013
Lol, der Rucksack. Ich dachte zuerst, da würde man einen Akku aufladen indem man sich bewegt oder sonstwie energie damit erzeugt, aber es ist echt nur ein Rucksack mit nem Akku drin, welcher dann andere (kleinere) Akkus aufladen kann.... was ein uninnovativer schwachfug. Ausserdem ist sowas schon seit jahren mit gewöhnlichen laptops möglich, da diese heutzutage einen usb-energy-port haben (oder wie auch immer das ding heisst). Damit kann man USB Geräte auch mit ausgeschaltetem Laptop laden.
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