Neue Gadgets: Die Zeit dreht sich im Kreis

Wieder einmal hat sich ein Designer des Themas Zeitmesser angenommen, mit erstaunlichem Ergebnis. Außerdem zeigt neuerdings.com diesmal Lautsprecher für drinnen und draußen sowie eine Spieluhr für das iPad.

Period Clock: Uhrzeit ablesen mal anders Zur Großansicht
Tamer Koseli

Period Clock: Uhrzeit ablesen mal anders

Die klassische analoge Uhr mit ihren Zeigern für Stunden, Minuten und Sekunden hat sich seit Jahrhunderten bewährt - aber ist damit natürlich auch sattsam bekannt. Warum nicht etwas Neues wagen? Der im schweizerischen Courtepin geborene und jetzt in Istanbul lebende Designer Tamer Koseli hat es mit der Period Clock getan. Dabei muss man bei seinem Entwurf nicht etwa besondere Mathekenntnisse besitzen oder Spaß am Rätseln haben. Er nimmt stattdessen das bekannte Anzeigemodell einer analogen Uhr, ersetzt aber die Zeiger durch Kreise und Punkte. Die Idee kombiniert er mit dezenten Farb- und Materialkombinationen.

Auf den ersten Blick ist die Period Clock ein minimalistisches Designstück, das sich bestens in eine skandinavisch oder japanisch geprägte Umgebung einpasst. Der große Kreis dreht einen mittleren Kreis herum und ersetzt damit den klassischen Stundenzeiger. Der mittlere Kreis wiederum dreht einen Punkt herum und ersetzt damit den Minutenzeiger. Zusätzlicher Gag: Die Kunststoffmodelle könnten phosphoreszierend beschichtet werden, so dass die Uhr im Dunkeln von selbst leuchtet und ablesbar bleibt.

Wie oft bei solchen Entwürfen ist weder ein Preis noch ein Veröffentlichungsdatum bekannt.

(Jan Tißler via Yankodesign)

Mehr Infos und Fotos auf neuerdings.com

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1. Period Clock - ach wie originell
Michael KaiRo 28.07.2012
Da male ich mir eher die Zeiger meiner Küchenuhr an. Was soll so ein Zeug? Das Design ist eher mäßig denn originell oder gar pfiffig. Die Funktion absolut bescheiden. Das Thema Digitaluhren war ne zeitlang ganz nett, trotzdem hat sich die klassische Analog-Uhr zu recht völlig durchgesetzt. Manche Sachen sind halt so gut, dass man sie nicht mehr verbessern kann - nur noch verschlimmbessern.. Das einzigste Innovative, was ich mal im Bereich Analog-Uhrentechnik erlebt hatte, war die Entwicklung einer schweizer Firma (ne, nicht Swatch!). Die sind hingegangen und haben den magnetisierbaren Rotor des Uhrwerks nicht 180° zu 180° magnetisiert, sondern in sehr viel kleineren Segmenten -was übrigens magnettechnisch sehr schwierig ist. Der Vorteil: Ne Küchenuhr mit solch einem Uhrlaufwerk hört man nicht mehr - gar kein Ticken mehr -null, rein gar nix mehr. Die Uhr lässt sich problemlos vor- und zurückdrehen - was ansonsten oft in einen Defekt des Uhrlaufwerks mündet. Zudem war die Ganggenauigkeit höher. Wäre auch ne feine Sache für Schrittmotoren. Hatte mir damals die Montageanlage dazu angesehen - auch klasse gemacht. Nun ja ...
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