Neue Gadgets: Tastaturen in der Luft, Festplatten in den Wolken

Lassen Sie Ihre Tastatur einfach fliegen: Der Bausatz eines niederländischen Entwicklers lässt alte Schreibhilfen aufsteigen. Außerdem in der wöchentlichen Gadget-Schau von neuerdings.com: Lautsprecher zum Selberbauen und ein Adapter, der Festplatten ins Netz bringt.

Drone It Yourself V.1.0 Kit: Lass es fliegen, egal was es ist Zur Großansicht
Jasper van Loenen

Drone It Yourself V.1.0 Kit: Lass es fliegen, egal was es ist

Der Designer und Hobbybastler Jasper van Loenen hatte wohl genug von den regulären Spielzeug-Drohnen. Denn mit seinem schon witzig klingenden Drone It Yourself V.1.0 Kit sollen Nutzer selbst aktiv werden, um allerlei Dinge in die Luft zu bringen. Das Konzept: Man bringt vier Motoren samt Propellern, einer Steuereinheit und weiteren Einzelteilen beispielsweise an einer Tastatur oder gar an dem Rad eines Fahrrads an, mittels der Fernbedienung hebt der so entstandene Flieger ab - egal, wie kurios er aussehen mag.

Das Bastelset ist aktuell nicht für den kommerziellen Verkauf gedacht. Schade eigentlich. Andererseits erklärt Japser Van Loenen auf seiner Webseite, welche Komponenten man für ein eigenes Kit braucht.

(Sven Wernicke)

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Eine Cloud für daheim

Plug: Dieses Kästchen bringt die Festplatte ins Netz Zur Großansicht
Plug

Plug: Dieses Kästchen bringt die Festplatte ins Netz

Eine private Cloud für daheim verspricht das US-Unternehmen CGC. Die Firma wirbt auf Kickstarter um das Geld von Unterstützern für ein Produkt namens Plug. Über diese Box soll man Festplatten am Router daheim anschließen. Der Heimrechner wird um den Speicherplatz erweitert, zudem kann man von verschiedenen Endgeräten auf den Plug-Speicher zugreifen, ganz ähnlich wie bei Netzwerkspeichern.

Die Plug-Entwickler versprechen Sicherheit durch Verschlüsselung, das US-Unternehmen sagt, es habe keinen Zugriff auf die privaten Schlüssel der Nutzer und somit auch nicht auf die Inhalte der vernetzten Festplatten. Wie sicher die genutzten Verfahren wirklich sind, wird sich erst zeigen, wenn Plug erhältlich ist.

Die Macher haben bereits eine halbe Million Dollar eingesammelt (Stand Freitagnachmittag nach deutscher Zeit) - das Projekt läuft noch bis Anfang September.

Kauft man sich einen zweiten Plug, kann man seine Dateien an dessen angeschlossener Festplatte duplizieren. Wenn zum Beispiel einer im Büro und einer zu Hause steht, kann auch beim Festplatten-Crash oder -brand nichts passieren.

Mit umgerechnet rund 53 Euro für Kickstarter-Unterstützer ist Plug recht günstig, wenn es denn wirklich so reibungslos funktioniert, dass man seine Dropbox abschalten kann. Dazu kommen noch 7,65 Euro für den Versand. Später soll ein Plug umgerechnet 114 Euro kosten.

(lis/Frank Müller)

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Aktiver Vibrationslautsprecher im Selbstbau

DIY Speakers kit: Gute Vibrationen zum Selberlöten Zur Großansicht
Technology will save us

DIY Speakers kit: Gute Vibrationen zum Selberlöten

Das Do It Yourself Speakers kit ist ein elektronischer Selbstbausatz für einen aktiven Vibrationslautsprecher. In rund zwei Stunden soll man ihn mit dem dazugehörigen Verstärker gebrauchsfertig zusammengelötet haben.

In der bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitung (kann man als PDF herunterladen) wird für Laien verständlich erklärt, wie man die Diode richtig herum auf die Platine lötet, die Widerstandsbeinchen biegt, überstehenden Draht abknipst und den Verstärker-Chip richtig einsetzt.

Die Anleitung ist zwar auf Englisch, aber sehr einfach gehalten und gut bebildert. Wer keinen Lötkolben besitzt, kann das passende Lötset mitbestellen. Das Bastel-Kit kostet umgerechnet knapp 40 Euro, das Lötset mit allem drum und dran 92 Euro.

(Frank Müller)

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insgesamt 5 Beiträge
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1. Kickstarterprojekt
Bengurion 21.07.2013
Mir ist jetzt nicht das Besondere dieses Projekts klar. Bei jeder Fritzbox, in D nicht gerade selten, kann ich über den USB- Anschluss einen Stick oder eine Festplatte Anschlüssen und per FRITZ.NAS Passwort geschützt von Überfall drauf zugreifen.
2. Wunschtraum in D
sponifant 21.07.2013
Das Kickstart Projekt ist zwar ganz interessant, bei Fritzboxen seit Jahren bereits umgesetzt, aber als eigene Cloud doch wohl nicht sehr geeignet wenn die Upstream Geschwindigkeiten meistens weit unter 1 Mbits liegen. Das ist dann schon sehr zäh. Zumindest bei Deutschen Anbietern.
3. Plug ?
spon-facebook-10000424815 21.07.2013
Habs zweimal gelesen und keinmal verstanden. Für mich hat das Arbeiten in der Cloud seit Jahren zwei entscheidende Vorteile: Keine Angst mehr vor einem System- u. Datencrash. Mobiles Zugreifen auf meine Daten von jedem Rechner weltweit. Da weiss ich jetzt echt nicht, wozu ich Plug.....
4. Cloud für daheim
joeeoj 22.07.2013
Sehr empfehlenswert ! Das senkt die Kosten des BND, NSA und ihren Freunden, da sie dann sehr viel einfacher auf Ihre Daten zugreifen können. Weniger Aufwand - weniger Kosten - weniger Steuern. Naja, wenn die Politiker nicht schon wieder eine neue Überwachungsidee haben und dann das eingesparte Geld dort reinwandert ... (Ist das jetzt Galgenhumor ?)
5. Cloud für Daheim
joeeoj 22.07.2013
Die Firma sitzt in den USA ... der richtige Ort um geheime Gerichtsbeschlüsse von geheimen Gerichtssitzungen zu bekommen ...
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