Wer kein Smartphone besitzt, um seine Schnappschüsse via App künstlich auf Spielzeugkamera zu trimmen, kann aufatmen: Mit der Minimox von Photojojo lassen sich Doppelbelichtungen auf Knopfdruck machen. Die kleine Kamera lässt sich praktischerweise auch noch ans Schlüsselbund hängen.
Die Fotos, die man mit der Minimox schießen kann, sind sicher nichts für pixelzählende Schärfefanatiker. Aber die vignettierten und farblich gut gesättigten Bilder mit dem gewissen Flair von Plastikkameras haben schon einen eigenen Reiz und könnten zum Beispiel Freunde der Lomographie durchaus ansprechen.
Mit einem Gewicht von 31,5 Gramm wiegt die Doppelbelichtungskamera nur ungefähr so viel wie ein Kleinbildfilm. Die Empfindlichkeit beträgt 100 Iso, und das Fixfokus-Objektiv bildet alles mit einem Mindestabstand von einem Meter mehr oder weniger scharf ab. Der Chip nimmt Bilder in einer Auflösung von 2048 x 1536 Pixel auf, Videos im Format 640 x 480 Pixel. Gespeichert wird das auf einer Micro-SD-Karte mit bis zu acht Gigabyte. Als Sucher dient ein LCD-Display mit ein Zoll Bildschirmdiagonale.
Die Doppelbelichtungskamera Minimox gibt es online für rund 94 Euro - nicht gerade billig, aber immerhin günstiger als eine ausgewachsene digitale Lomo-Kamera wie die Harinezumi 2++. (Frank Müller via Gadget Sin)
Beispielfotos der Minimox gibt es auf neuerdings.com.
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