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Neue Gadgets: Dieser unsichtbare Schirm pustet Regen weg

Einen Regenschirm ohne Schirm haben chinesische Erfinder konstruiert. Außerdem in der Gadget-Schau von neuerdings.com: ein digitales Zeichenbrett und eine Wetterstation, die Sonne oder Regen im Wohnzimmer simuliert.

Air Umbrella: ein Regenschirm ohne Schirm Zur Großansicht
Kickstarter

Air Umbrella: ein Regenschirm ohne Schirm

Was wie ein Aprilscherz klingt, ist ernst gemeint: Chinesische Erfinder haben einen Regenschirm konzipiert, der mit Luftdruck für einen trockenen Körper sorgen soll. Trotz ein paar Mängeln findet das Konzept viel Zuspruch.

Studenten der Beijing University of Aeronautics and Astronautics haben dabei geholfen, einen Regenschirm ohne Schirm zu entwickeln. Seit 2012 wird an ihm gearbeitet - nun hat er seinen Weg auf Kickstarter gefunden. Der Schirm ist eine Art Stab, an dessen oberen Ende ein starker Luftstrahl ausströmt. Der soll den Regen wegpustet, sozusagen ein Regenventilator.

Vom Air Umbrella soll es verschiedene Modelle geben. Da wäre zum einen der sogenannte Air Umbrella A. Er ist 500 Gramm schwer, 30 Zentimeter lang und nicht ausziehbar. Der Akku hält allerdings nur 15 Minuten durch.

Das Standardmodell, Air Umbrella B, wird nach derzeitigen Planungen rund 800 Gramm schwer. Es misst 50 Zentimeter, die Batterie könnte eine halbe Stunde Betrieb aushalten. Die C-Version des Schirms entspricht in etwa der B-Fassung. Mit den Unterschieden, dass dieser Regenabweiser auf eine Länge von 80 Zentimetern ausziehbar sein soll und 50 Gramm mehr wiegt.

Im September nächsten Jahres könnten die ersten der Luftgebläse-Regenschirme vom Band rollen, eine Auslieferung an die Unterstützer wird für Dezember angepeilt. Für einen Spaziergang im Regen sind die Batterielaufzeiten allerdings reichlich kurz. Und wenn man seinen Schirm selten nutzt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man mit einer deutlich entladenen Schirmbatterie auf die Straße geht - und dann trotz Investition in Hightech nass wird. (Jürgen Kroder)

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Tempescope: Wetterstation mit echten Wettereffekten

Tempescope: Wettersimulation in dekorativer Box Zur Großansicht
Youtube/ Takeshi Tanaka

Tempescope: Wettersimulation in dekorativer Box

Eine Wetterstation. Schön. Gut. Langweilig. Sie zeigt eben die Temperatur oder Luftfeuchtigkeit an. Spektakulär sind die wenigsten solcher Geräte. Ganz anders sieht es bei Tempescope aus.

Der Hobbytüftler Ken Kawamoto fand eine ordinäre Wetterstation offensichtlich auch zu langweilig. Und so schnappte er sich ein Acrylglas-Gehäuse, das er mit allerlei Elementen ausstattete. Ein Wasserzerstäuber lässt leichten Nebel entstehen, der Bewölkung symbolisieren soll. Eine Wasserpumpe produziert Regentropfen, eine flexible LED erzeugt Blitz oder Sonnenschein.

Gesteuert wird die verwendete Hardware von einem Arduino-Controller, der schnurlos mit einem PC verbunden ist. Vom Rechner aus erhält Tempescope die relevanten Wetterinformationen, auch ist eine individuelle Steuerung möglich. Erfahrenere Bastelfreunde können die Apparatur selbst nachbauen, denn Ken Kawamoto bietet Quellcodes und Baupläne zum kostenlosen Download an.

Allerdings sieht alleine die Konstruktion des Gehäuses nicht gerade simpel aus, während die Hardware - von der Stromversorgung bis hin zu den einzelnen Komponenten - durchaus im Elektro- und Baumarkt erhältlich sein dürfte. Wem das alles zu komplex ist: Der Brite plant allen Anschein nach eine kommerzielle Variante seiner Erfindung. Für 2015 ist eine Crowdfunding-Kampagne angedacht. (Sven Wernicke)

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Improv electronics Boogie Board Sync 9.7 eWriter: Digitales Schreib- und Zeichenbrett

Boogie Board Sync 9.7 eWriter:  digitaler Notiz- und Kritzelblock  Zur Großansicht
Frank Müller

Boogie Board Sync 9.7 eWriter: digitaler Notiz- und Kritzelblock

Der Boogie Board Sync 9.7 eWriter ist ein digitales Zeichen- und Notizbrett, bei dem man mit einem besonderen Stift in weiß auf schwarz malt und zeichnet. Bis zu 1000 Seiten sollen so im PDF-Format gespeichert werden können. Einfach schreiben, und wenn die Seite voll ist, auf den leicht erhobenen Save-Knopf drücken. Oder auf den etwas vertieften Erase-Knopf, wenn man sich gegen das Speichern entschieden hat.

Die gelöschten Seiten sind noch nicht endgültig verschwunden, sondern werden in einem speziellen Ordner des eWriters abgelegt. Man kann sie genau wie die gespeicherten Dateien später auf den Rechner übertragen, indem man das Boogie Board über das mitgelieferte Micro-USB-Kabel anschließt.

Möchte man die Aufzeichnung sofort nach dem Meeting oder Vortrag verteilen, kann man sein Boogie Board auch über Bluetooth 2.1+EDR mit seinem Smartphone, Tablet oder Rechner verbinden. Es gibt eine kostenlose App für Android-Geräte und eine für iOS. Die PDF-Dateien lassen sich ins eigene Evernote-Konto speichern oder per E-Mail verschicken.

Da die Schreibfläche des Boogie Board Sync 9.7 eWriter etwas kleiner ist als DIN A 5, das Ergebnis aber auf DIN A 4 ausgedruckt wird, fällt alles etwas größer aus, und das Blatt ist ziemlich schnell gefüllt. Auch der Kontrast zwischen dem Geschriebenen und dem Hintergrund könnte etwas größer sein. (Frank Müller)

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insgesamt 32 Beiträge
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1. Regenwegpuster
vhe 18.10.2014
Und wie nass werden die Umstehenden?
2. Genau das richtige,
hvq 18.10.2014
um sinnlos Energie zu verschwenden.
3. Der Regenschirm
zauselfritz 18.10.2014
Putziges Konzept, aber es hat schon seine Gründe wieso diese nicht besonders aussergewöhnliche Idee nicht bereits vermarktet wurde: - mit 500g zu schwer für einen kompakten Notfall-Schirm - zu geringe Laufzeit für mehr als einen Notfall-Schirm - mit 800g+ geradezu lächerlich schwer wenn die Laufzeit etwas näher an, aber noch weit weg von "nützlich für den Alltag", gebracht wird
4. Wozu?
pepe-b 18.10.2014
Nur weil es geht?
5.
ghfgfh 18.10.2014
Dann pusten die Ventilatorenschirme ja schön den Regen direkt unter die Schirme der Nebenstehenden- und zwar mitten ins Gesicht, klasse! Für mich bitte zwei!
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