Neue Gadgets: Smartphone steuert Lichterkette, Mikrowelle twittert

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LUMENPLAY

Lumenplay: Die Lichterkette soll bis zu 100 Meter lang sein

Eine programmierbare Lichterkette, ein Elektromotor für nahezu jedes Fahrrad und die sprechende, twitternde und aufs Wort gehorchende Mikrowelle: Die wöchentlichen Gadget-Schau von neuerdings.com stellt drei merkwürdig-geniale Ideen vor.

Die Lichterkette Lumenplay ist zwischen drei und 100 Meter lang, sie lässt sich auch außen anbringen, vor allem aber: Lumenplay wird per Smartphone gesteuert. Der US-Hersteller verspricht, dass sich das gesamte LED-Lichtsystem individualisieren lässt.

Über Bluetooth nimmt man Verbindung zu Lumenplay auf, um zehn Lichteffekte wie Regenbogen-Kolorierung, zufällige Farben, Einfarbigkeit auszuwählen. Alternativ programmiert man Farbverläufe, lässt die LEDs passend zur Musik strahlen oder nutzt besondere Spiele. So gibt es in der App für iOS und Android kleine Spielereien, bei denen eine Pferderennbann nachgespielt wird.

Lumenplay ist kein fertiges Produkt. Die Hersteller sammeln Geld für die Produktion auf der Crowdfunding-Plattform Crowdsupply ein. Knapp 160.000 Dollar brauchen die Anbieter eigenen Angaben zufolge für die Fertigung. Bislang (Stand 26. Juli) ist knapp ein Zehntel der anvisierten Summe zusammengekommen.

Lumenplay-Video auf Vimeo ansehen

(Sven Wernicke)

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Rubbee Elektromotor: In Sekunden zum E-Bike

Rubbee: Aufrüstsatz zum E-Bike Zur Großansicht
Rubbee

Rubbee: Aufrüstsatz zum E-Bike

Rubbee ist ein Elektromotor, mit dem sich nahezu jedes Fahrrad buchstäblich mit einem Handgriff zu einem E-Bike aufrüsten lassen soll - in weniger als einer Minute und ohne sich die Hände schmutzig zu machen. Wie das funktioniert, zeigt das folgende Video, mit dem die Entwickler auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter um Unterstützung werben.

Rubbee wird an der Sattelstütze befestigt und funktioniert als eine Art umgekehrter Rollendynamo. Der Elektromotor überträgt seine Kraft auf die Lauffläche des Reifens und treibt das Fahrrad damit an, versprechen die Macher.

Am schicken Ledergriff trägt man die 6,5 kg schwere Antriebseinheit dann zur nächsten Steckdose, an der der Akku mit einem Ladegerät in rund zwei Stunden wieder voll geladen werden kann. Eine Ladung soll für 25 km ohne Pedalunterstützung reichen.

Die Finanzierung des Elektromotors Rubbee hat gerade erst begonnen und läuft noch bis zum 16 August 2013, aber es sind jetzt schon über 20 Prozent der nötigen 63.000 britischen Pfund (rund 73.000 Euro) zusammenkommen. Mehr Infos gibt es auf der Kickstarter-Seite von Rubbee und auf einer eigenen Website. Ein Rubbee kostet umgerechnet gut 810 Euro, für den Versand kommen noch einmal 58 Euro dazu.

(Frank Müller)

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Essen kochen per Sprachsteuerung

Mikrowelle: Steuerung per Sprache und iPad dank Raspberry Pi Zur Großansicht
Nathan Broadbent

Mikrowelle: Steuerung per Sprache und iPad dank Raspberry Pi

Webentwickler Nathan Broadbent hat ein wenig in seiner Küche herumgetüftelt und seiner Mikrowelle mit einem Raspberry Pi eine intelligente Steuerung verpasst. Das Küchengerät kann nun Sprachbefehle entgegennehmen, sich vom iPad aus steuern lassen oder ein Fertiggericht dank Barcodescanner gemäß Anleitung kochen und twittern.

Die Mikrowelle ist ein schon etwas älteres Modell mit berührungsempfindlicher Bedienoberfläche eines namenlosen Herstellers. Broadbent verdrahtet die Endpunkte der Knöpfe mit einem Board, das er an den Raspberry Pi anschließt. Jeden Bedienknopf definiert er neu, etwa mit einem voreingestellten Programm, das 25 Sekunden lang auf höchster Stufe kocht. Der Mikrowelle fügt er außerdem ein Mikrofon und einen Lautsprecher hinzu. Im Video stellt er die Funktionen vor.


(Jürgen Vielmeier)

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insgesamt 7 Beiträge
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    Seite 1    
1. LED Steuerung per iPhone
Lix 27.07.2013
Schade das Spon nicht bei uns angeklopft hat, denn wir haben bereits LED Leisten welche per iPhone angesteuert werden können auf dem Markt (Made in Germany). Es gibt noch mehrere junge Unternehmen in Deutschland, welche neue Gadgets auf den Markt bringen. Wir helfen gerne weiter, falls Ihr Infos braucht. Ihr erreicht uns über unsere Webseite www.lumedo.com
2.
kerkermeistter 27.07.2013
Zitat von sysopein Elektromotor für nahezu jedes Fahrrad
Naja, zumindest für die verschwindend geringe Zahl von Fahrrädern mit Gepäcktäger ist das wohl nicht geeignet, also geschätzte 90%. Außerdem scheint der Motor ja nicht mit dem Antrieb verbunden zu sein, sprich man kann ihn auch nutzen, ohne in die Pedale zu treten. Von daher dürfte das hierzulande nicht unter die zulassungsfreie eBike-Regelung fallen.
3. Heute: Was man nicht braucht...
toshpeter 27.07.2013
Lichterkette... über Geschmack kann man bekanntlich streiten. Immerhin ein Grund, am Smartphone rumzuspielen. E-Bike-Motor für 800€... Besser, man steckt das Geld in ein gescheites Fahrrad. Ein Antrieb über den Reifen ist total schwachsinnig: Stichwort Schmutz, Nässe, Abrieb. Aber sieht scharf aus das Ding. Ferngesteuerte Mikrowelle: Ich habe das Essen jetzt reingestellt. Wo ist mein iPad?
4. Falsche Herangehensweise...
fdpwaehler 27.07.2013
Zitat von LixSchade das Spon nicht bei uns angeklopft hat, denn wir haben bereits LED Leisten welche per iPhone angesteuert werden können auf dem Markt (Made in Germany). Es gibt noch mehrere junge Unternehmen in Deutschland, welche neue Gadgets auf den Markt bringen. Wir helfen gerne weiter, falls Ihr Infos braucht. Ihr erreicht uns über unsere Webseite LUMEDO (http://www.lumedo.com)
...bei der Produktpräsentation. Ihr müsst a) in den USA sein, sonst seit Ihr nicht schick genug; b) gerade eine Finanzierung über eine Crowdfunding-Plattform versuchen, sonst wäre das Produkt ja nicht toll genug; c) ein Team aus Studenten sein (das qualifiziert immer enorm), sonst seit ihr ja nicht schlau genug. Aus Sicht von SPON-Schreibern sind Firmen aus DE mit soliden Produkten und cleveren Ideen so unsexy, dass man sie grundsätzlich ignoriert.
5.
7eggert 27.07.2013
Zitat von toshpeterLichterkette... über Geschmack kann man bekanntlich streiten. Immerhin ein Grund, am Smartphone rumzuspielen.
...[/QUOTE] Der Trick dürfte wohl sein, daß Sie entweder den Barcode vor der Mikrowelle wedeln oder die Zeit sagen. Oder die Knöpfe drücken. Das mit dem Pad und Twitter sind aus meiner Sicht unnötige Spielereien.
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