Oculus Rift Facebooks Virtual-Reality-Brille kommt 2016

Vom Wohnzimmer aus virtuelle Welten bereisen: Nach etlichen Jahren Entwicklung soll die Datenbrille Oculus Rift von Anfang 2016 an im Handel erhältlich sein.

Messebesucher probieren Prototypen der Oculus Rift aus
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Messebesucher probieren Prototypen der Oculus Rift aus


Zuerst die schlechte Nachricht: Wer darauf gehofft hatte, jemandem zu Weihnachten die Virtual-Reality-Brille Oculus Rift schenken zu können, muss sich nach einem anderen Geschenk umsehen. Die gute: Am Mittwochmittag hat Nate Mitchell, Vizechef der Herstellerfirma Oculus VR, via Twitter einen ungefähren Termin für den Verkaufsstart angekündigt. Demnach soll die sogenannte Consumer Edition der Brille Anfang 2016 in den Handel kommen.

Der Hersteller verpasst damit das lukrative Weihnachtsgeschäft und ein selbst gestecktes Ziel. Im Juni 2014 hatte Oculus-Chef Brendan Iribe in einem Interview gesagt: "Wenn wir Ende 2015 noch nicht ausliefern, wäre das ein Problem. Zumindest wären wir sehr enttäuscht." Damals hatte Iribe erklärt, er gehe davon aus, mehr als eine Million Exemplare der ersten Endanwenderversion verkaufen zu können.

Bisher kann man bei Oculus nur Varianten der VR-Brille bestellen, die sich speziell an Softwareentwickler richten. Derzeit wird das sogenannte Development Kit 2 angeboten, kurz DK2.

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Computerbrille: Das neue Modell der Oculus Rift
Mit der Ankündigung des Verkaufsstarts läuft bei Oculus eine jahrelange Entwicklungsarbeit auf ihr vorläufiges Ende zu. Erstmals gezeigt wurde das Brillen-Konzept im Sommer 2012, auf der Spielemesse E3 in Los Angeles. Damals wurde die Oculus Rift noch von dickem Klebeband zusammengehalten, ein fetter Kabelstrang sorgte für die nötigen Verbindungen zum Computer.

Wenige Monate später startete das Start-up eine Crowdfunding-Kampagne bei Kickstarter. Das Ziel, mindestens 300.000 Dollar für die Entwicklung der Datenbrille einzusammeln, wurde schon am ersten Vormittag erreicht. Letztlich kamen fast 2,5 Millionen Dollar zusammen.

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Oculus Rift: Blick ins Virtuelle
In den folgenden Jahren zeigte Oculus auf Messen immer wieder verschieden weit entwickelte, neue Versionen der Brille. Das Design wurde verfeinert, ebenso wurden die Funktionalität und die Qualität verbessert. Auf der Elektronikmesse CES konnten wir Anfang 2014 eine Variante ausprobieren, die mit verbesserten Full-HD-Displays bestückt war und mithilfe einer Kamera erfassen konnte, wo im Raum sich der Nutzer befindet.

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Wenig später wurde klar, welch großes Potenzial die Tech-Branche der Oculus-Technik zuschreibt. Im März 2014 kündigte Facebook an, das kleine Unternehmen für insgesamt zwei Milliarden Dollar zu übernehmen.

Vom Verkaufsbeginn an dürfte diese Investition nun langsam an Facebook zurückfließen. Wie lange es dauern wird, das Geld wieder einzuspielen, hängt allerdings von vielen Faktoren ab. Beispielsweise davon, wie viel Software es zum Start geben wird. Vor allem Spieleentwickler sind hier gefragt, denn Virtual Reality könnte Computerspiele auf ein neues Niveau heben.

Ein anderer wichtiger Faktor ist der Preis, den Oculus für die Rift verlangen wird. Bisher schweigt das Unternehmen dazu noch. Eine gute Gelegenheit für die Bekanntgabe dieses wichtigen Details wäre die Spielekonferenz E3, die im Juni in Los Angeles stattfindet.

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Datenbrille von innen: Was in der Oculus Rift steckt

mak

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1zmir 06.05.2015
1.
In Anbetracht der derzeitigen Bug-Flut beim Development Kit 2 haben die Entwickler dann wohl einen straffen Zeitplan ...
diskretes Kontinuum 06.05.2015
2. Schlechte Nachricht?
"Zuerst die schlechte Nachricht: Wer darauf gehofft hatte, jemandem zu Weihnachten die Virtual-Reality-Brille Oculus Rift schenken zu können, muss sich nach einem anderen Geschenk umsehen." – Da muss man nicht lange suchen, denn dieses andere Geschenk wäre die HTC Vive-Brille, die schon Ende 2015 erhältlich sein wird und laut den meisten Journalisten das bessere Gesamtpaket anbietet.
thelix 06.05.2015
3.
Etliche Jahre?? Leute… die haben 2012 mit der Entwicklung der Oculus angefangen. Das ist gerade mal drei Jahre her. Ich weiß, ich weiß: die Zeiten werden immer schnellebiger… aber sorry, DAS ist einfach nur lächerlich! *ggg*
quark@mailinator.com 06.05.2015
4.
Ich höre das schon seit 20 Jahren. Diese Brillen werden aktiv unterdrückt, anders ist diese Verzögerung nicht mehr zu erklären. Taugen vermutlich zu gut als Waffe - Nachtsicht, Steuerung, was weiß ich. Irgendwie seltsam. Naja, vielleicht klappt es ja jetzt endlich.
meckerkopp_1 06.05.2015
5. wenn das wörtchen
denn bisher (und aller Wahrscheinlichkeit nach auch in Zukunft) darf keine Okulus Brille in Deutschland verkauft werden, da die Namensrechte bei einem Hersteller für Optikerbedarf liegen. Nächstes mal die Hintergrundinformationen checken ;)
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