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Tiere am Computer: Apps für Affen

Touchscreens machen's möglich: In mehreren amerikanischen Zoos nutzen Orang-Utans iPads, um sich mit ihren Pflegern zu verständigen. Als nächstes sollen sie auch ins Internet gehen.

Affen am iPad: Orang-Utans am Touchscreen Fotos
AP

Hannah und Jake sind 14 und 12 Jahre alt, und laut wired.com sind sie ganz vernarrt in das iPad. Ihre älteren Mitbewohner Connie und Sindbad müssen sich von der neuen Technik erst noch überzeugen lassen. Eine digitale Kluft zwischen den Generationen gibt es offensichtlich auch bei Orang-Utans.

Die Vier leben im Zoo "Jungle Island" in Miami. Seit dem letzten Sommer nutzen die Tierpfleger dort ein iPad, um mit den Orang-Utans zu kommunizieren. So sehen die Tiere auf dem Display zum Beispiel die Früchte, die an diesem Tag zur Auswahl stehen, und können aus dieser digitalen Speisekarte wählen. Oder sie pauken Vokabeln: Ein Tiertrainer zeigt ihnen auf dem Tablet verschiedene Objekte und benennt eines von ihnen. Die Tiere sollen dann auf das entsprechende Bild zeigen.

Das klappt tatsächlich, sagt die Leiterin des Projekts, Linda Jacobs: "Unsere Jungen begreifen es. Sie verstehen das", sagt sie. "Unsere zwei Älteren sind einfach nicht interessiert."

Die für das Projekt genutzte Software wurde ursprünglich als Kommunikationswerkzeug für Menschen entwickelt, die an Autismus leiden. Seit dem vergangenen Sommer soll sie auch Orang-Utans eine zusätzliche Möglichkeit bieten, sich auszudrücken. Bisher kommunizierten die Tierpfleger mit den intelligenten Primaten in Zeichensprache. Mit Hilfe der Tablet-Computer können bald auch Menschen, die diese Gesten nicht beherrschen, mit den Affen kommunizieren.

Unbeaufsichtigt dürfen die Orang-Utans allerdings nicht ans Gerät: Die Pfleger geben das iPad nie aus der Hand. Hätten die Tiere das Gerät zu ihrer Verfügung, würden sie es wohl zerkratzen oder sofort neugierig zerlegen.

In anderen Zoos gibt es ähnliche Programme wie in Floridas "Jungle Island", zum Beispiel in einem Tierpark in Milwaukee. Richard Zimmerman, Geschäftsführer von Orangutan Outreach, arbeitet derzeit mit mehreren Zoos an einem Programm namens "Apps for Apes". Dort können Menschen ihre gebrauchten iPads an Menschenaffen spenden. Der Plan sieht sogar vor, dass Orang-Utans eines Tages mit ihren Artgenossen in anderen Zoos chatten oder sich online zum Spielen verabreden.

Übrigens: Orang-Utans sind längst nicht die einzigen Tiere, die sich am Touchscreen versuchen. Im Netz wimmelt es von Videos, in denen Papageien am iPad oder Frösche am Android-Handy herumfuhrwerken. Allen voran die verspielten und im Internet so beliebten Katzen reagieren auf die Bildschirmreize.

juh/dapd

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insgesamt 10 Beiträge
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    Seite 1    
1. Gerüchteweise
moev 10.05.2012
schreiben einige davon schon seit längerer Zeit in SPON-Foren ;)
2. Quatsch
amazingworld 10.05.2012
Werbung fuer die Ier? Schon vor dem I-Wahn haben die Forscher Touch-Screens benutzt. Minus 6. Setzen.
3. optional
jimapollo 10.05.2012
Was will uns der Autor mit dem Bericht sasgen? Dass jeder Affe ein iPad bedienen kann? Oder doch nur ein "Muss-Artikel-mit-iInhalt"? Sollte es aber tatsächlich um die Kommunikation mit Primaten gehen, sei dem Autor gesagt, dass die Kommunikation via Touchsymbolen schon seit über 10 Jahren praktiziert wird. Ich möchte nur den Eindruck verwerfen, dies sei irgendwas, dass erst das iPad ermögliche.
4.
Crom 10.05.2012
Jetzt muss sich Apple nur noch in Banana umbenennen. ^^
5.
Crom 10.05.2012
Gerüchten zufolge solch es sich hier um Early Adopter des iPad handeln, die sich nach andauernder Benutzung zu Primaten zurück entwickelt haben.
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Dicke (ca.) 1,3 cm 0,88 cm 0,94 cm
Akkulaufzeit 10 h 10 h 10 h
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Speicher 16 / 32 / 64 GB 16 / 32 / 64 GB 16 / 32 / 64 GB
Kameras - 2 Video-
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