Mobile World Congress Pebble kündigt neue Stahl-Smartwatch an

Eine Woche nachdem das amerikanische Start-up Pebble den Kickstarter-Rekord gebrochen hat, kündigt die Firma seine nächste Neuheit an: Die Smartwatch Pebble Time bekommt eine Edel-Variante.

SPIEGEL ONLINE

Aus Barcelona berichtet


Mit der Kickstarter-Kampagne für die Smartwatch Pebble Time hat Pebble einen Rekord gebrochen: Innerhalb eines Tages sammelte das Start-up acht Millionen Dollar für sein neues Produkt, Tendenz steil steigend. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona kündigte das Unternehmen nun bereits den nächsten Schritt an: Die Pebble Time Steel. Das neue Modell ist software-seitig identisch mit dem Basismodell, steckt jedoch in einem wasserfesten Edelstahlgehäuse.

Beim ersten kurzen Ausprobieren machte die Pebble Time Steel einen sehr wertigen Eindruck. Das schwere Gehäuse wirkt robust. Zu einem Preis von 250 Dollar werden sowohl ein Lederarmband als auch ein Stahlarmband mitgeliefert.

Diese Armbänder sind dann auch schon die zweite Neuigkeit der Firma. Durch einen neuen Befestigungsmechanismus sind sie sekundenschnell austauschbar. Das allein wäre noch nicht bemerkenswert. Interessant wird der Mechanismus, weil Pebble-Gründer Eric Migicowsky gleichzeitig ankündigte, dass das System nun auch für Hardware-Entwickler geöffnet wird.

Größerer Akku für längere Laufzeit

Migicowsky erkärte, Armbänder von Fremdherstellern könnten über die Kontakte der Uhr, die bisher zum Aufladen gedacht waren, eine Verbindung zu deren Elektronik herstellen. Denkbar seien etwa Armbänder mit GPS-Modul oder einem Pulsmesser, mit einem Zusatzakku oder integrierten LEDs. Grundsätzlich seien der Fantasie der Entwickler keine Grenzen gesetzt. Mit einigen Herstellern habe man bereits Gespräche über solche Erweiterungs-Armbänder geführt, die ersten würden wahrscheinlich Mitte des Jahres erhältlich werden, so der Pebble-Gründer.

Mit dem neuen Stahl-Design ist die Pebble Time Steel auch einen Millimeter dicker geworden als die normale Pebble Time. Dieser Millimeter sei aber gut angelegt, sagt Migicowsky. Denn der größere Akku sorge für eine netzunabhängige Laufzeit der Uhr von bis zu zehn Tagen. Bei der Pebble Time sind es sieben.

Interessenten, die sich bereits für eine Pebble Time registriert haben, sollen auf Kickstarter die Möglichkeit bekommen, ihren Kaufwunsch auf eine Pebble Time Steel zu ändern - sofern sie bereit sind, den entsprechenden Aufpreis zu zahlen. Der Standardpreis für die Pebble Time im Kunststoffgehäuse beträgt 200 Dollar, die Edelvariante ist also 50 Dollar teurer.



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insgesamt 2 Beiträge
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1cke 03.03.2015
1. Licht und Schatten
Ich habe seit einiger Zeit die aktuelle Pebble Steel und mag sie sehr. Die SW ist verbesserungsfähig. Mal sehen, was Time bringt. Vor allem liebe ich, das der activity tracker ohne Smartphone und ohne Cloud lokal benutzbar ist. Katastrophal ist aber der Service in Europa. Ich bekam die Uhr mit einem Wackelkontakt im Ladekabel. Trotz diverser Mails und Antworten „schicken wir morgen“ kam nur einmal ein Ersatzteil und zwar ein falsches. Und seit Dezember ist komplett Funkstille. Das geht gar nicht.
alastor2001 08.03.2015
2. Der Pebble-Support ist ok
Der Pebble-Support ist völlig in Ordnung. Bei mir ging die erste Pebble Kickstarter Edition zweimal kaputt. Beide Male bekam ich anstandslos eine neue Pebble zu geschickt. Also nicht nur die Uhr ist in Ordnung, der Service ist auch.
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