Neustart: Research in Motion heißt jetzt Blackberry

Blackberry-Chef Thorsten Heins (mit Blackberry Q10): Das Unternehmen heißt jetzt wie seine Produkte Zur Großansicht
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Blackberry-Chef Thorsten Heins (mit Blackberry Q10): Das Unternehmen heißt jetzt wie seine Produkte

Alles auf Anfang: Mit einem neuen Namen, einem neuen Betriebssystem und neuen Smartphones will das Unternehmen, das früher Research in Motion hieß, zu alter Größe zurückfinden.

Die Verwirrung hat ein Ende: Das Unternehmen, das viele seit Jahren so bezeichnen wie dessen wichtigste Produkte, heißt jetzt wirklich so: Blackberry. Zur Pressekonferenz am Mittwoch, auf der neue Smartphones und das neue Betriebssystems Blackberry OS 10 vorgestellt wurden, hatte die kanadische Firma noch unter dem Namen Research in Motion eingeladen. Nun verkündete der aus Deutschland stammende Firmenchef Thorsten Heins die Umbenennung.

In erster Linie diente die Veranstaltung in New York aber der Vorstellung zwei neuer Geräte: Beide sind mit der neuen Software bestückt, unterscheiden sich aber trotzdem deutlich voneinander. Während der Blackberry Q10 noch mit einer klassischen Blackberry-Tastatur ausgerüstet ist, fehlt dem Blackberry Z10 eine solche Tastatur. Er ist als neues Highend-Modell mit einem 4,2-Zoll-Bildschirm (1280 x 768 Pixel) und 16 Gigabyte Speicher bestückt. Die von vielen Blackberry-Anwendern geliebten Tasten werden bei ihm von einer neuartigen Bildschirmtastatur ersetzt, die besonders schnelles Schreiben auf dem Bildschirm ermöglichen soll. Einen Test des Blackberry Z10 finden Sie hier.

Seit den neunziger Jahren galten Blackberrys als Wegbereiter des späteren Smartphone-Booms. Wegen ihrer konsequenten Auslegung auf schnelle E-Mail-Bearbeitung wurden sie oft auch als E-Mail-Handys bezeichnet. Seit der Einführung des iPhone durch Apple und später der Android-Smartphones durch Samsung und andere Hersteller, hat das Unternehmen kontinuierlich Marktanteile verloren. Von einst bis zu 40 Prozent Anteil am US-Smartphone-Markt ist Marktforschern zufolge heute nur noch ein kleiner Rest von zwei bis drei Prozent geblieben.

Einzig in Schwellenländern wie Indonesien haben die Geräte noch große Bedeutung. Die Einführung des Blackberry OS 10 und der neuen Blackberry-Smartphones wird als letzte Chance für das Unternehmen angesehen, aus seinem Tief wieder herauszukommen.

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Starke Software, schwacher Akku: Das ist der Blackberry Z10

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insgesamt 8 Beiträge
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1. Konkurrenz
bvdlinde 30.01.2013
Obwohl ich RIM, wie auch Nokia, insgeheim wuensche, das sie fuer die Fehler der Vergangenheit und auch die Arroganz gegenueber den unuebersehbaren Entwicklungen bezahlen muessen (beide damalige CEO's haben sich seinerzeit tatsaechlich abfaellig ueber Smartphones geaeussert, sich geradezu laecherlich gemacht...), halte ich Konkurrenz fuer gut. Deshalb, nur deshalb hoffe ich, dass Blackberry jetzt etwas Boden gewinnt.
2. Okay.
dannyinabox 30.01.2013
der erste Eindruck ist mal nicht schlecht aber wenn man sich die Bilder anschaut wird einem schnell klar das die Hardware von Apple abgekupfert ist und viele Dinge der Software von Android. Vor allem die Farben (Cyan) Das den Entwicklern da nichts anderes in den Sinn gekommen ist. Wenigstens die Farbe hätte man ja ändern können..
3. Wechselakku
UluKay 30.01.2013
Sieht so aus, als ob man den Akku relativ einfach wechseln kann. Das wäre gegenüber dem iPhone schonmal ein riesiger Vorteil.
4. auch hier
K.U.R 30.01.2013
wie in dem anderen artikel: es sind 1280 x 720 pixel
5. aufloesung
gpheheise 31.01.2013
@ K.U.R zur aufloesung : der DevAlpha hat 1280x768 und die kommenden Q10 und Z10 werden 1280x720 bzw 720x720 sein
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