Royal Wedding Profitipps für Hochzeitsfotos

4. Teil: Wie Sie die Braut mit anderen arrangieren


Scott Kelby

Wenn Sie die Braut zusammen mit anderen Personen posieren lassen und eine gewisse Vertrautheit vermitteln wollen, sollten sich die Köpfe sehr dicht beieinander befinden. Das klingt jetzt nicht nach einem Problem, aber Sie werden feststellen, dass es gar nicht so einfach ist. Wenn sie in natürliche Posen verfallen, wird der Zwischenraum zwischen den Köpfen automatisch größer - die Personen scheinen dann nicht mehr so vertraut miteinander zu sein. Ich erlebe diese Situation immer wieder und wieder und muss auch die Braut regelmäßig daran erinnern, den Kopf etwas näher zu der anderen Person zu bewegen, damit die Fotos nicht unnatürlich wirken. Achten Sie bei Ihren nächsten Hochzeitsfotos darauf - Sie werden erstaunt sein, was es ausmacht, wenn die Köpfe näher beieinander sind.

Formalitäten: Worauf sie sich konzentrieren sollten

Wenn Sie für die formellen Porträts große Gruppen fotografieren, sollten Sie eine Blende wählen, bei der alle Personen im Fokus sind. Versuchen Sie es mit Blende f/11 für eine gute Schärfentiefe. Auf welchen Punkt sollen Sie nun fokussieren? Wenn es mehr als eine Reihe gibt, gilt immer noch die alte Regel: Fokussieren Sie auf die Augen der Personen in der ersten Reihe. Da das Bild nach hinten tiefer ist als nach vorn, sieht der Rest dann auch gut aus. Ist die erste Reihe unscharf, ist das ganze Bild ruiniert.

Tipps für schöne Posen der Braut

Ein weiterer Tipp, den ich von David Ziser übernommen habe, betrifft die Posen bei den Standardfotos der Braut. Dabei liegt die von der Lichtquelle abgewandte Schulter etwas tiefer, um zwischen den Schultern eine Diagonale zu erzeugen. Sagen Sie der Braut, sie möge die Füße in V-Form ausrichten (wie auf dem Foto zu sehen).



insgesamt 10 Beiträge
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Sphynx, 28.04.2011
1. für ein titelfreies Forum!
Ernsthaft jetzt? Ist der Artikel u. v.a. die Bilder Satire und ich schnalls nicht, oder ist das ernst gemeint? "...Tipps für ungewöhnliche, wunderschöne Hochzeitsbilder" Noch langweiliger und gewöhnlicher könnten die Bilder doch kaum sein, oder?
nobbek 28.04.2011
2. ist ja toll...
das jetzt, nach diesen "tollen" Tips, noch mehr Kamera-Analphabeten mit digitalen Spiegelreflexkameras der Meinung sind: Jetzt werd ich Hochzeitsfotograf und verdien mich dumm und dämlich... Die Enttäuschung für die Hochzeitspaare ist dann vorprogrammiert. Tut nicht immer so, als ob man mit ner Kamera für 1000,- Euro, nem Aufsteckblitz und einem Freeware-Programm wie Gimp, als Profi glänzen kann. Etliche Fotografen müssen tatsächlich von Hochzeiten leben und teilen sich neuerdings den Markt mit Amateuren, die nichts tun als nur Versprechungen abgeben und Mist abliefern...
hman2 28.04.2011
3. Noch 'ne Möglichkeit für Bewegung: Blitzen auf den hinteren Verschlussvorhang
Gut ausgestattete Spiegelreflexkameras haben oft eine Blitzbelichtungsmethode REAR zum Blitzen auf den zweiten Vorhang. Damit zu arbeiten will aber geübt sein. Das klappt auch nicht beim Foto einer Gruppe von Tänzern (manchmal aber doch, dann sieht das sogar recht spektakulär aus). Aber es klappt bei Solisten oder wenn eine Person deutlich im Vordergrund ist. Der Trick ist halt, dass das Foto länger belichtet wird als mit der Standard-Blitzsynchronzeit, der Blitz aber nicht gleich nach dem Öffnen des Verschlusses kommt, sondern kurz bevor sich der Verschluss schließt. Wer's nicht weiß: Die Wirkung ist die, dass die bewegten Objekte in der nicht geblitzen Phase ja verwischen, und das wird mit dem scharfen Bild beim Blitz kombiniert. Wird wie üblich nach dem Öffnen geblitzt, dann zeigt der Wischer in Bewegungsrichtung - sehr unnatürlich. Bei REAR zeigt der Wischer "nach hinten" - das erzeugt den, wenn's klappt, eindrucksvollen "Geschwindigkeits"effekt wie man's von Autorennfotos kennt. Aber wie bei allen Effekten: Sparsam einsetzen.
bluearoma 28.04.2011
4.
Zitat von nobbekdas jetzt, nach diesen "tollen" Tips, noch mehr Kamera-Analphabeten mit digitalen Spiegelreflexkameras der Meinung sind: Jetzt werd ich Hochzeitsfotograf und verdien mich dumm und dämlich... Die Enttäuschung für die Hochzeitspaare ist dann vorprogrammiert. Tut nicht immer so, als ob man mit ner Kamera für 1000,- Euro, nem Aufsteckblitz und einem Freeware-Programm wie Gimp, als Profi glänzen kann. Etliche Fotografen müssen tatsächlich von Hochzeiten leben und teilen sich neuerdings den Markt mit Amateuren, die nichts tun als nur Versprechungen abgeben und Mist abliefern...
getroffene Hunde bellen.. Monopole halten nicht für immer. Preise fallen automatisch bei Konkurrenz. Und welches Brautpaar holt sich bei dem Anlass schon einen unerfahrenen Amateur? Zumindest schonmal gemachte Bilder werden sich da vorher mit Sicherheit angesehen. Von daher sind die Tipps hier doch super!
robert_meyer 28.04.2011
5. .
Tatsache ist doch, dass die Technik immer billiger wird - nicht nur die DSLR sondern auch die entsprechende Software ... Da sitzt dann der Semi Photograph lieber fuer Stunden am Rechner und versucht per Software zu retten was noch zu retten ist... Ich fuer meinen Teil bin der Meinung, dass es sich immer auszahlen wird, Photos gleich ordentlich zu machen und sich damit die Arbeit am PC zu ersparen - Diesen Unterschied wird man sehen und erkennen... Ich bin froh ueber die Semis, da diese dafuer Sorge tragen, dass echte Photographen wieder ins rechte Licht gerueckt werden und damit auch sehr wohl entsprechende Auftraege erhalten (fuer die man dann auch entsprechendes Geld verlangen kann) :D Macht weiter so - beschert Profis Auftraege :D :D :D
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