Sicher surfen Ruckzuck ist der Browser sauber

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6. Teil: "Verfolg mich nicht" - die neue Datenschutz-Funktion


Browser-Hersteller und Werbeindustrie haben sich auf Druck der amerikanischen Regulierungsbehörde FCC hin geeinigt: Zumindest Surfer in den USA sollen ein für alle Mal in ihrem Browser einstellen können, ob Website-Betreiber Schnüffel- und Manipulationswerbung auf sie Ansetzen dürfen.

Jeder Browser-Hersteller hat einen eigenen Ansatz entwickelt. Bei Microsoft heißt die Funktion "Tracking-Schutz", bei Google "Keep my Opts-outs", bei Mozilla "Do not Track". Jetzt muss es nur genügend Werbetreibende geben, die sich an die Abmachung halten und ihre Websites auf die fürs Programm nötigen Sperrlisten setzen lassen...

Die neue Funktion wird es erst in der nächsten Browser-Generation geben - in den frühen Entwicklungsversionen von Internet Explorer und Mozilla Firefox und mit einer Erweiterung für Google Chrome kann man "Do not Track" bereits ausprobieren. Und so geht es:

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Browserputz: "Verfolg mich nicht" - Firefox 4

Beim Internet-Explorer ist es schon etwas komplizierter. Die Liste mit den Seiten, die nicht mehr tracken sollen, muss nachträglich installiert werden.

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Browserputz: "Verfolg mich nicht" - Internet Explorer
Auch bei Googles Chrome ist zu bemerken, dass die Option nachgerüstet wurde: Für diese Funktion muss eine Erweiterung heruntergeladen werden, quasi ein Plug-in. Erst dann bleiben die Cookies außen vor.

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Browserputz: "Verfolg mich nicht" - Chrome

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insgesamt 60 Beiträge
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theorie 23.02.2011
1. Firefox und IE Historie löschen geht einfacher
Ohne viel Klickerei: + + gleichzeitig drücken ruft die entsprechenden Dialoge direkt auf.
xysvenxy 23.02.2011
2. Paranoia?
Dieser Artikel schürt doch erst die Paranoia von nicht so ganz Netzaffinen Anwendern. Normalerweise sollte es vollkommen reichen eine anständige Anti-Viren Software laufen zu haben und die Windows Firewall aktiv zu haben. Vor wem soll ich an meinem privaten Rechner Angst haben, jemand könne meine Verläufe nachsehen? Vor meiner Frau?
jhartmann, 23.02.2011
3. .
Zitat von xysvenxyDieser Artikel schürt doch erst die Paranoia von nicht so ganz Netzaffinen Anwendern. Normalerweise sollte es vollkommen reichen eine anständige Anti-Viren Software laufen zu haben und die Windows Firewall aktiv zu haben. Vor wem soll ich an meinem privaten Rechner Angst haben, jemand könne meine Verläufe nachsehen? Vor meiner Frau?
Auch wenn die SPON-Redakteure das zu erwähnen "vergessen" haben: exakt vor der eigenen Frau, und nur vor dieser (bzw. wer sonst noch zu Hause Zugriff auf den selben PC hat), "schützt" all das im Artikel beschriebene. Über die Möglichkeiten, die es gibt, sich vor neugierigen Mächtigen (und deren "Behörden") zu schützen, verliert der Artikel keine Silbe.
gehlhajo, 23.02.2011
4. Paranoia
Zitat von xysvenxyDieser Artikel schürt doch erst die Paranoia von nicht so ganz Netzaffinen Anwendern. Normalerweise sollte es vollkommen reichen eine anständige Anti-Viren Software laufen zu haben und die Windows Firewall aktiv zu haben. Vor wem soll ich an meinem privaten Rechner Angst haben, jemand könne meine Verläufe nachsehen? Vor meiner Frau?
Andere Webeseiten. http://www.chip.de/news/Erwischt-Webseiten-schnueffeln-im-Browser-Verlauf_46137712.html
Methusalixchen 23.02.2011
5. Also Firefox ...
... kann man so einstellen, daß er beim Schließen das ganze Zeug aus dem Verlauf automatisch löscht. Und in den fünf Jahren, die ich mein kleines Redaktionsnetzwerk mit Linux (Ubuntu) betreibe, ist mir keine einzige Mal-, Spy- oder sonstwie -Ware untergekommen. Na ja, Abstürze gibt's ja auch nicht ;-)
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