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Sicherheitslücke: Asus-Router zeigen private Daten im Netz

Ungelöste Sicherheitsprobleme bei Asus: Viele Router der Firma sind wegen Softwarefehlern für Kriminelle leicht zu kapern. Es gibt zwar bereinigte Software, doch eine anonyme Veröffentlichung zeigt: Zehntausende Asus-Router laufen weiter mit dem riskanten Alt-Programm.

W-Lan-Router (Symbolbild): Asus-Geräte sind seit Monaten unsicher Zur Großansicht
dpa

W-Lan-Router (Symbolbild): Asus-Geräte sind seit Monaten unsicher

Unbekannte haben eine Liste mit IP-Adressen von Asus-Routern veröffentlicht, die sich wegen gravierender Sicherheitslücken leicht über das Internet manipulieren lassen. Das Fachmagazin "Heise Security" bestätigt nach Stichproben, dass die Liste Adressen anfälliger Asus-Router enthält. Kriminelle können die betroffenen Geräte kapern und fernsteuern und sie beispielsweise zum Verteilen von Schadprogrammen, zum Versenden von Spam-Mails oder für andere illegale Aktivitäten nutzen.

Die Sicherheitslücken sind seit Monaten bekannt, bereits im Juli hatten Experten über die gravierenden Fehler in der Asus-Software berichtet. Der Hersteller hat die Fehler in einer neuen Version seiner Firmware zwar behoben. Doch diese Aktualisierung haben offenbar die Besitzer vieler Asus-Router nicht installiert. Wahrscheinlich haben sie nicht einmal davon gehört, dass ihr Gerät sie in große Gefahr bringt.

Die aktuellen Versionen der Firmware kann man über die Asus-Supportwebsite abrufen, dazu muss man die Modellnummer seines Geräts eingeben.

lis

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1.
deegeecee 06.02.2014
Zitat von sysopdpaUngelöste Sicherheitsprobleme bei Asus: Viele Router der Firma sind wegen Softwarefehlern für Kriminelle leicht zu kapern. Es gibt zwar bereinigte Software, doch eine anonyme Veröffentlichung zeigt: Zehntausende Asus-Router laufen weiter mit dem riskanten Alt-Programm. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/sicherheitsluecke-asus-router-zeigen-private-daten-im-netz-a-951748.html
Finden Sie da kein Symbolbild eines "generischen" Routers? Die abgebildete AVM Fritzbox hat als solche einen hohen Wiedererkennungswert.
2.
wurmfortsatz 06.02.2014
Zitat von deegeeceeFinden Sie da kein Symbolbild eines "generischen" Routers? Die abgebildete AVM Fritzbox hat als solche einen hohen Wiedererkennungswert.
Dachte mir auch: Hey, war das Fritzbox-Bild von dem andren Artikel gerade auf dem Fileserver bei SPON und wurde mal eben mit Photoshop etwas geschnitten?
3. Fühereschein
hanfiey 06.02.2014
Und wieder einmal fordere ich einen Internetführerschein mit dem der Nutzer Kompetenz nachweisen muss um andere nicht zu gefährden. Ohne diesen keinen Internetzugang und kein Smartfone!. Unter 16 auch nicht!, oder mit Einschränkungen. Alternativ können wir die Totalüberwachung einführen um die Kriminellen ausfindig zu machen.
4.
gannicus 06.02.2014
man könnte aber auch hinzufügen, dass das in Zusammenhang mit dem optionalen Medienserver AiCloud steht und nur eine Handvoll von in Deutschland erwerbbaren Modellen betrifft.
5. Scherzkeks!
z_beeblebrox 06.02.2014
Zitat von hanfieyUnd wieder einmal fordere ich einen Internetführerschein mit dem der Nutzer Kompetenz nachweisen muss um andere nicht zu gefährden. Ohne diesen keinen Internetzugang und kein Smartfone!. Unter 16 auch nicht!, oder mit Einschränkungen. Alternativ können wir die Totalüberwachung einführen um die Kriminellen ausfindig zu machen.
Sie sind ja ein Scherzkeks! Was können User dafür, wenn der Hersteller von Routern diese schlampig programmiert? Oder testen Sie alle ihre Computerteile intensiv auf Hardware- (!) und Software-Fehler? Was hier eher angebracht wäre, wäre eine Art von "TÜV" (aber bitte nicht das unselige EU-Zeichen oder anderen unverbindlichen Nonsens). Ne knallharte und vor allem teure Hardware- und Software-Überprüfung durch ein anerkanntes Institut täte so manchen Murks verhindern. Allerdings: Totele Sicherheit gibt es leider nicht.
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