Android-Kauftipps Diese zehn Smartphones können Sie sich schenken

Neues Jahr, neues Smartphone? Ein verlockender Gedanke. Doch welche Geräte sind wirklich gut? Wir haben zehn Android-Handys zusammengesucht, die man sich oder anderen gut zum Geschenk machen kann.

Jedes dieser Android-Handys hat seine speziellen Vorzüge - und Nachteile
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Jedes dieser Android-Handys hat seine speziellen Vorzüge - und Nachteile

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Zu Weihnachten möchte man ja gern mal etwas Besonderes unter den Baum legen. Entweder für jemanden, den man sehr gern hat - oder für sich selbst. Bei vielen Menschen steht ein Smartphone auf dem Wunschzettel. Nur welches Gerät lohnt sich?

Apples iPhones mal außen vor gelassen, greifen die meisten Käufer zu Android-Handys. Hier ist die Auswahl groß, technisch wie auch preislich. Wir haben zehn Smartphones mit Google-Betriebssystem herausgesucht, die wir empfehlenswert finden - aus den unterschiedlichsten Gründen und in alphabetischer Reihenfolge:

1 - Blackberry Priv

Blackberry und Android? Ja, das ist neu. Nachdem der kanadische Konzern mit seinem eigenen Betriebssystem immer mehr Marktanteile verloren hat, versucht er bei diesem Gerät, mit Android die Gunst der Kunden zu finden.

Dass man auf Blackberrys Android-Software abspielen kann, ist nicht neu. Dass Blackberry aber ein Smartphone mit Googles Betriebssystem bestückt statt sein eigens OS zu nehmen, schon.

Statt glänzendem Glas verwendet Blackberry für die Rückseite des Priv einen angenehm griffigen Kunststoff.

Oberhalb der Kamera mit Schneider-Kreuznach-Linsen sind die Schubladen für Nano-Sim und Speicherkarte untergebracht.

Die Android-5.1-Variante des Priv ist in mancher Hinsicht gegenüber Googles Original modifiziert.

Da freuen sich Blackberry-Fans: Hinter dem Bildschirm lässt sich eine richtige Blackberry-Tastatur hervorschieben.

Zu Blackberrys Android-Modifikationen gehört auch ein Softwarepaket, das kontinuierlich prüfen soll, wie es um die Sicherheit des Geräts steht.

Was uns gefällt

Pluspunkt Nummer eins: das zu den Seiten gebogene Display. Blackberry benutzt den gleichen Bildschirm, den Samsung beim Galaxy S6 Edge einsetzt. Entsprechend gut ist die Bildqualität. Egal aus welcher Richtung man auf den Priv schaut, das Display sieht immer super aus.

Pluspunkt Nummer zwei: die Tastatur. Wenn man das Display sanft mit den Daumen nach oben schiebt, kommt darunter eine Tastatur zum Vorschein, die Blackberry-Fans lieben. Wer lieber auf Tasten tippt, statt auf den Bildschirm, ist hier richtig.

Pluspunkt Nummer drei: die zusätzlichen Funktionen zum Schutz der Privatsphäre und etliche Blackberry-Eigenheiten, wie etwa der Blackberry Hub, in dem E-Mails, SMS und Anrufe gemeinsam aufgeführt werden.

Was uns stört

Der Blackberry Priv ist sehr teuer. Der Preis von 779 Euro scheint etwas hochgegriffen, zumal die Leistung deutlich unter der ähnlich teurer Smartphones wie dem Samsung Galaxy S6 Edge liegt. Ein Fingerabdrucksensor würde den Komfort verbessern, ein Update auf Android 6 die Sicherheit.

Technische Eckdaten

  • 5,4 Zoll Display mit 2560 x 1440 Pixeln
  • 18-Megapixel-Kamera
  • 32 GB Speicher, per Karte erweiterbar
  • Großer, ausdauernder Akku

Preis: 779 Euro


2 - Gigaset ME

Die früher zu Siemens gehörende Marke Gigaset ist seit Jahrzehnten für ihre Telefone, vor allem für schnurlose DECT-Modelle, bekannt. 2015 stieg das Unternehmen in den Handymarkt ein und legte mit dem Gigaset ME gleich ein Oberklasse-Smartphone vor.

Gigaset steigt gleich mit Edel-Smartphones in den Handymarkt ein. Das Modell ME wirkt wertig, liegt aber schwer in der Hand.

Die Rückseite ist derart glatt, dass das Gigaset ME leicht ins Rutschen kommt. Eine minimale Neigung reicht aus, um es in Bewegung zu versetzen.

Auch innen wirkt beim Gigaset ME alles robust und sauber verarbeitet. Die Schublade für Sim- und Speicherkarte ist aus Metall hergestellt, während manch anderer Hersteller dafür Plastik verwendet.

Zu den Besonderheiten gehört, dass man Kontakte aus dem Handy-Telefonbuch auf Gigaset-Mobilteile übertragen kann.

Auf die zunehmende Angst von Handynutzern, sich Viren oder andere Schadsoftware einzufangen, reagiert Gigaset mit einer eigenen Schutzsoftware.

Was uns gefällt

Obwohl es in China produziert wird, verströmt das Gigaset ME geradezu den Vorsatz, sich "Made in Germany" anfühlen zu wollen: Ein Edelstahlrahmen umfasst das vorne und hinten verglaste Gehäuse, alle Kanten sind sanft abgerundet. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig, kann es locker mit Apples iPhones aufnehmen. Dabei liegt das ME wertig in der Hand - man könnte aber auch schwer sagen.

Die Leistung liegt im oberen Bereich und der Bildschirm ist schön kontrastreich und blickwinkelstabil. Wahlweise lassen sich zwei Sim-Karten oder eine Sim- plus eine Speicherkarte einsetzen. Ein nettes Extra für Gigaset-Festnetztelefon-Nutzer: Man kann Telefonnummern vom Handy auf DECT-Telefone übertragen.

Was uns stört

Der Fingerabdrucksensor arbeitet nicht sonderlich schnell und auch nicht zuverlässig. Er erkennt einen Fingerabdruck oft erst beim zweiten Versuch. Außerdem erlebten wir während des Tests mehrfach spontane Neustarts des Geräts. Das ist unangenehm, wenn es unbemerkt in der Jackentasche neu startet und dann auf die Eingabe der Sim-Pin wartet, man also nicht erreichbar ist. Ein Software-Update sollte diese Macke beseitigen können.

Technische Eckdaten

  • 5-Zoll-Display mit Full HD
  • 16-Megapixel-Kamera
  • 32 GB Speicher, per Karte erweiterbar
  • Schnellladefunktion per USB-C

Preis: 469 Euro


3 - HTC One A9

"Das iPhone sieht irgendwie komisch aus", könnte man beim ersten Blick auf das HTC One A9 denken, so ähnlich sieht es dem Apple-Handy. Im Gerät selbst schlägt aber ein anderes Herz.

Beim HTC One A9 ist der Bildschirm zu den Rändern hin schön abgerundet. Der Übergang zum Metallrahmen ist trotzdem deutlich spürbar. Am unteren Gehäuserand sitzt der Fingerabdruckscanner.

Die Rückseite sieht einem iPhone 6 sehr ähnlich. Die Farbe ist jedoch eine andere, hat einen leichten Blaustich.

An der Unterseite sind die Anschlüsse, der Lautsprecher und das winzige Mikrofon des One A9 angebracht.

Für Sim- und Speicherkarte verwendet HTC zwei getrennte und sehr fragile Kunststoffschubladen.

Möglichkeiten, den Look des HTC-Handys anzupassen, bietet der Hersteller reichlich.

Was uns gefällt

Das One A9 sieht richtig gut aus und liegt gut in der Hand. Die Kamera-App bietet herausragende Möglichkeiten. Im Pro-Modus hat man Einstellmöglichkeiten, die man sonst nur von Systemkameras kennt, und kann Bilder im Raw-Format knipsen.

Zudem arbeitet der Fingerabdrucksensor schnell und zuverlässig. Gut gefallen hat uns auch der Einschaltknopf, der gut zu erfühlen ist, weil er eine geriffelte Oberfläche hat. HTCs Software kann so eingestellt werden, dass auf dem Homescreen unterschiedliche Apps angezeigt werden, je nachdem, ob man zu Hause, im Büro oder unterwegs ist.

Was uns stört

Der Akku machte bei unseren Tests zu schnell schlapp. Zwar hielt er bei normaler Nutzung immer einen Tag durch, hatte dann abends aber keine Reserven mehr. Wenn man vergisst, ihn vor dem Schlafengehen ans Netzteil zu hängen, steht man morgens ohne funktionierendes Telefon da. Der Listenpreis scheint zudem zu hoch gegriffen.

Technische Eckdaten

  • 5,5-Zoll-Display mit Full HD
  • 13-Megapixel-Kamera
  • 16 GB Speicher, per Karte erweiterbar

Preis: 579 Euro


4 - Huawei Mate S

Als das Gerät auf der Ifa vorgestellt wurde, protzte Huawei damit, dass das Mate S noch vor Apples iPhone 6s eine Force-Touch-Technologie beherrsche, also auch die Intensität eines Fingerdrucks auf dem Bildschirm auswerten kann. Zu kaufen gibt es eine solches Mate S bis heute nicht: Doch auch das normale Modell, ohne Force Touch, hat einiges zu bieten.

An Huaweis Mate S ist der sehr eng eingefasste Bildschirm bemerkenswert. Die seitlichen Ränder sind nur wenige Millimeter reit.

Der Korpus des Mate S ist aus einem Stück Metall gefräst. Das sieht gut aus und ist robuster als ein Rückteil aus Glas.

Auch beim Mate S kommt eine Kombischublade für Sim- und Speicherkarte zum Einsatz. Als Material wird Plastik verwendet.

Ein typisches Merkmal vieler aktueller Smartphones ist die leicht aus dem Gehäuse herausragende Kamera, deren obere Linse aus extrem hartem Saphirglas besteht.

Was uns gefällt

Das Komische beim Mate S ist, dass es eigentlich keine Funktion gibt, die besonders heraussticht. Vielmehr ist es das Gesamtpaket, das überzeugen kann: Der Bildschirm strahlt hell und kontrastreich, die Kamera macht gute Aufnahmen und bietet interessante Funktionen, etwa, um in der Dunkelheit Bilder mit Rücklichtspuren aufzunehmen.

Die Leistung ist gut, aber nicht im oberen Bereich. Dafür funktioniert der Fingerabdruckscanner sehr schnell. Die Verarbeitung ist sehr gut und der fast randlos eingesetzte Bildschirm sieht toll aus.

Was uns stört

Die Schwachstelle des Mate S ist sein Akku. Zwar hält es im Alltag einen ganzen Tag durch, hat dann aber keine Reserven mehr. In dem schlanken Gehäuse war offenbar kein Platz mehr für einen größeren Stromspeicher. Außerdem haben wir Bedenken wegen der vielen Modifikationen, mit denen Huawei das Android-System aufgebohrt hat. Die ermöglichen zwar manche hübsche Extras, dürften es aber schwer machen, Sicherheits-Updates schnell an das Gerät anzupassen.

Technische Eckdaten

  • 5-Zoll-Display mit Full HD
  • 13-Megapixel-Kamera
  • 32 GB Speicher, per Karte erweiterbar

Preis: 649 Euro


5 - Motorola Moto X Style

Das Besondere an Motorolas Smartphones ist, dass man sie nicht nur von der Stange kaufen kann. In Motorolas Onlineshop hat man auch die Möglichkeit, die Materialien und Farben seines Handys selbst auszusuchen - was wir bei unserem Testgerät auch getan haben.

Das Motorola Moto X Style ist mit seinem 5,7-Zoll-Quad-HD-Display ein ganz schöner Brocken, liegt aber prima in der Hand.

Die Verarbeitungsqualität ist hervorragend. Empfehlenswert ist es, die Möglichkeiten zu nutzen, die Motorolas Onlinekonfigurator bietet.

Die Sim- und Speicherkartenschublade funktioniert beim Moto X Style anders als bei der Konkurrenz. Während auf der Oberseite Platz für einen Nano-Sim ist,...

...wird auf der Unterseite die Speicherkarte eingesetzt. Ein sehr robuste Konstruktion.

Was uns gefällt

Das Moto X Style, so wie ich es mir im Onlineshop konfiguriert habe, sieht super aus - finde ich. Statt der türkisfarbenen Kunststoffrückseite hätte ich mich fast für eine aus Bambus entschieden. Aber nicht nur die Optik stimmt, auch technisch leistet sich das Moto X Style keine Schwächen: Der große Bildschirm ist hervorragend, die Kamera arbeitet sehr schnell und macht sehr gute Aufnahmen. Einzig die Prozessorleistung spielt nicht in der obersten Liga mit. Sie reicht aber dicke für die Mittelklasse.

Was uns stört

Ein Fingerabdruckscanner würde den Komfort erhöhen, der Preis scheint ein wenig zu hoch.

Technische Eckdaten

  • 5,7-Zoll-Display mit 2560 x 1440 Pixeln
  • 21-Megapixel-Kamera
  • 32 GB Speicher, per Karte erweiterbar

Preis: 499 Euro


6 - Nexus 5X

Wer ein Nexus-Handy kauft, hat dafür meist einen guten Grund: Die von Google mitentwickelten Geräte haben stets das neueste Android-OS an Bord. Daher sind sie die ersten Geräte, die von Google mit Sicherheits-Patches und neuen Funktionen beliefert werden.

Frontal betrachtet ein Smartphone wie viele andere: Aber im Nexus 5X steckt eine vollkommen unverbastelte Version vom Google-Betriebssystem Android 6.0 Marshmallow.

Der Rückendeckel des Nexus 5X wirkt leider ein bisschen billig - er kann seine Herkunft aus der Kunststoffpresse nicht verhehlen.

Unter der 12-Megapixel-Kamera ist der unscheinbare, aber sehr gut funktionierende Fingerabdruckscanner angebracht.

Seitlich wird eine Nano-Sim ins Nexus eingeschoben. Eine Möglichkeit, den maximal 32 GB großen Speicher zu erweitern, gibt es nicht.

Was uns gefällt

Das Nexus 5X arbeitet schnell und ist einfach zu bedienen. Beide Kameras liefern gute Aufnahmen, wobei die Selfie-Kamera überdurchschnittlich gut erscheint. Das Gehäuse wirkt aufgrund des Plastikrückens zwar alles andere als edel, ist aber sehr robust aufgebaut. Das Killerfeature ist das komplett unveränderte Android 6.0.

Was uns stört

Das Nexus 5X gibt es mit 16 und 32 GB Speicher, von denen 8 GB vom Betriebssystem belegt werden. Erweitern kann man den daher recht knappen Speicher nicht. Kopfhörer werden nicht mitgeliefert. Im Vergleich zu den USA erscheint der Preis zu hoch.

Technische Eckdaten

  • 5,2-Zoll-Display mit Full HD
  • 12-Megapixel-Kamera
  • 16/32 GB Speicher, nicht erweiterbar

Preis: ab 479 Euro


7 - Nexus 6P

Verglichen mit den Nexus 5X bietet das 6P von allem ein bisschen mehr als das Nexus 5X. Nur beim Betriebssystem sind beide gleichauf.

Am Nexus 6P gefällt der 5,7 Zoll große, hochauflösende Bildschirm - und das unveränderte Android OS.

Die matte Rückseite des Nexus 6P wirkt wertig und robust und sorgt für ein gutes Anfassgefühl. Im oberen Bereich ist der Fingerabdruckscanner zu sehen.

Statt nur das Objektiv aus dem Gehäuse herausstehen zu lassen, hat sich Hersteller Huawei entschieden, Kamera und Elektronik stattdessen in einem leichten Wulst unterzubringen.

Auch beim Nexus 6P gibt es keinen Möglichkeit, den Speicher zu erweitern. Dabei wäre die Sim-Schublade lang genug, um auch noch eine Speicherkarte aufzunehmen.

Was uns gefällt

Am Nexus 6P gibt es wenig auszusetzen, wenn man sich an seiner ungewöhnlichen Form nicht stört. An der Oberseite hat das Gerät eine Ausbeulung, zum Unterbringen der Linsen der Kamera. Dafür bekommt man hier auch eine sehr gute Kamera, ein sehr scharfes Display und einen Prozessor, der viel Leistung bringt. Lohnenswert ist das 6P auch, weil es ab Werk mit bis zu 128 GB Speicher bestückt wird.

Was uns stört

Genau wie beim Nexus 5X ist der Speicher nicht erweiterbar.

Technische Eckdaten

  • 5,7-Zoll-Display mit 2560 x 1440 Pixeln
  • 12-Megapixel-Kamera
  • 32/64/128 GB Speicher, nicht erweiterbar

Preis: ab ab 649 Euro


8 - OnePlus X

Ein Handy von OnePlus zu kaufen, ist nicht einfach. Um überhaupt eines bestellen zu können, braucht man eine Einladung. Trotzdem oder gerade deswegen genießt das jungen Unternehmen fast schon Kultstatus.

Auf dem OnePlus X läuft Oxygen OS, eine modifizierte Android-Variante, die auf unserem Testgerät sehr geschmeidig funktioniert. Wegen des relativ lahmen Prozessors kommt das Gerät aber bei manchen Spielen ins Stocken.

Die Verarbeitung des OnePlus X ist sehr hochwertig. Die gläserne Rückseite sieht edel aus, so lange man sie regelmäßig von Fingerschmutz reinigt.

Dieser Schalter ist fast schon ein Killerfeature: Mit ihm kann man Klingeltöne und Benachrichtigungen auf Knopfdruck abschalten und einschalten.

Auch im OnePlus X kommt eine Kombischublade für Sim- und Speicherkarten zum Einsatz. Hier ist sie aus stabilem Metall.

Was uns gefällt

Das OnePlus X sieht viel teurer aus und fühlt sich viel besser an, als es der Preis vermuten lässt. Der farbenfrohe Amoled-Bildschirm ist eine Pracht und auch die Qualität der Kameras liegt über dem Durchschnitt. Vor allem die Kamera auf der Rückseite fokussiert sehr schnell. Großartig: An der Seite gibt es einen Schalter, mit dem man das Gerät schnell stummschalten kann. Das hatten früher schon Palm-PDAs und Blackberrys.

Was uns stört

Bei Spielen geht dem leider veralteten Prozessor zu schnell die Luft aus und es kann gewaltig ruckeln. Das X hat leider weder den modernen USB-C-Anschluss, noch einen Fingerabdruckscanner.

Technische Eckdaten

  • 5-Zoll-Display mit Full HD
  • 13-Megapixel-Kamera
  • 16 GB Speicher, per Karte erweiterbar

Preis: ab 269 Euro


9 - Sony Xperia Z5 Premium

Wer immer die neuste Technik haben will und das am besten wasserdicht verpackt, liegt bei Sony meist richtig. Das Z5 Premium ist ganz klar ein Smartphone für Leute, die den Anspruch haben, neue Technik vor allen anderen besitzen zu wollen.

Beim Sony Xperia Z5 Premium zahlt man den Premium-Preis auch wegen des Premium-Bildschirms, der - erstmals auf einem Handy - 4K-Auflösung anzeigt.

Das Premium-Sony kann seine Herkunft nicht verleugnen: Es bietet den typischen Sony-Look mit verglaster Rückseite.

Der Schein trügt: Der Einschaltknopf ist nicht bloß ein Einschaltknopf, sondern enthält auch den Fingerabdruckscanner.

Wie bei Sony üblich, braucht es für die Sim-Kartenschublade viel Fingerfertigkeit. Die Schublade selbst besteht aus dünnem Plastik.

Was uns gefällt

Das Z5 Premium hat den typischen Sony-Xperia-Look. Es sieht edel aus, kann aber trotzdem mal ins Wasser fallen, ohne kaputtzugehen. Die Kamera schießt superscharfe Bilder und zeichnet Videos in 4K-Auflösung auf. Wer einen entsprechenden Fernseher hat, kann davon profitieren. Der Akku hält lange durch, so dass man es abends auch mal vergessen kann, das Gerät aufzuladen. Das ist erstaunlich, weil die Leistungswerte in der Oberklasse liegen.

Was uns stört

Von der 4K-Auflösung des Bildschirms merkt man nichts, außer man benutzt eine Lupe, um Pixel zu suchen. Die Schublade für Sim- und Speicherkarte wirkt billig.

Technische Eckdaten

  • 5,5-Zoll-Display mit 4K-Auflösung
  • 23-Megapixel-Kamera
  • 32 GB Speicher, per Karte erweiterbar

Preis: ab 799 Euro


10 - Zuk Z1

Ja, der Name klingt komisch, da zuckt man schon mal zusammen. So wie Honor die Billigmarke von Huawei ist, hat sich Lenovo mit Zuk einen Lowcost-Ableger geleistet. Das Z1 ist das erste Modell der Firma, das es in Deutschland gibt.

Bei Zuk Z1 bekommt man viel Handy fürs Geld. Knapp mehr als 300 Euro kostet das 5,5 Zoll große Smartphone mit 64 GB Speicherplatz.

Die hochglänzende Rückseite sieht gut aus, wenn man sie gut pflegt. Ansonsten drohen Kratzer und Fingerschmutz den edlen Look zu zerstören.

In die Sim-Schublade passen zwei Nano-Sims. Das Betriebssystem zeigt zwar auch einen Eintrag für SD-Karten an, einen entsprechenden Steckplatz gibt es aber nicht.

Was uns gefällt

Der viele Platz im Z1 wird für einen großen Akku genutzt, der das Gerät überdurchschnittlich lang durchhalten lässt. Bei mäßigem Gebrauch kann man es schon mal zwei Tage lang ohne Aufladen benutzen. Das Display ist angenehm groß und scharf, die Software arbeitet flink und ist einfach zu bedienen. Sogar ein schneller Fingerabdrucksensor und USB-C sind eingebaut. Ab Werk sind 64 GB Speicher eingebaut.

Was uns stört

Die Kamera ist eher Mittelmaß und auch der Bildschirm hat Schwächen: Er stellt Schrift zwar scharf dar, gibt Farben aber teilweise stark übersteuert, also zu grell, wieder.

Technische Eckdaten

  • 5,5-Zoll-Display mit Full HD
  • 13-Megapixel-Kamera
  • 64 GB Speicher, per Karte erweiterbar

Preis: ab 320 Euro

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insgesamt 110 Beiträge
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Seite 1
salamicus 16.12.2015
1. BB Priv?
Haben Sie sich mal die jammervollen Benchmarks angesehen? Das Ding sieht schlecht aus und das gegen alle "Flagships". Das Ding ist ein Flop - es sei, denn die gehen mit mit Preis um mindestens 50% runter. Naja, bei Ebay wackeln die Preise schon.
jorgeG 16.12.2015
2. Huawei Mate 7
... ist das beste Smartphone, das ich je besaß. Die 6 Zoll schrecken zunächst ab, aber da die Oberfläche nur ganz wenig größer ist als der Screen, ist das Ding tatsächlich nicht zu groß und gut bedienbar. Alles funktioniert auf Top-Niveau und bei intensiver Nutzung hält der Akku locker zwei Tage durch, und am dritten Tag kann man morgens mal überlegen, wann man auflädt, leer ist der da immer noch nicht. Nach langen Jahren mit Samsung ist dieses Gerät das erste wirklich mobile.
lini71 16.12.2015
3. Lg g4??
Warum taucht da das G4 nicht auf? schnell preiswert guter Akku kann eine Speicherkarte bekommen unter 500?... Angst davor weil es ein IPhone Killer ist??
auf_dem_Holzweg? 16.12.2015
4. Samsung?
baut nach wie vor die besten Smartphones. Da gibt es nichts entgegenzusetzen. Am Ende der leiste sollte jegliches Sony stehen - ständig bricht jegliche Software ab, nichts ist wirklich kompatibel. Diese Liste wurde von WEM aufgestellt?
Periander 16.12.2015
5. Baute...
Zitat von auf_dem_Holzweg?baut nach wie vor die besten Smartphones. Da gibt es nichts entgegenzusetzen. Am Ende der leiste sollte jegliches Sony stehen - ständig bricht jegliche Software ab, nichts ist wirklich kompatibel. Diese Liste wurde von WEM aufgestellt?
Samsung baute mal gute ( sicher nicht die besten) Smartphones! Ab dem es S6, werden bei Samsung nur die Nachteile des iPhone eingekauft (feste Batterien, kein zu erweiternder Speicher) und die die Samsung/Android Nachteile bleiben weiterhin erhalten: maximal ein Software Update und ab dann wird das Handy seinem Schicksal überlassen. Nach wirklich sehr vielen Samsung Geräten in der Familie, werden diese sukzessive durch iPhones ersetzt. Wenn schon die besagten Nachteile von Apple in Kauf genommen werden, dann gibt es mindestens ein sicheres und stets aktuelles Betriebssystem und das ist mir viel Wert. Wenn Samsung so weitermacht kommt es uns nicht wieder im Haus!
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