Neue Gadgets: Kaffee-Socken gegen Fußgeruch

Eine besondere Zutat soll Socken perfekt auf Schweißfüße vorbereiten. Außerdem in der Gadget-Schau von neuerdings.com: Faltbare Fahrradhelme und ein vielseitiger Unterwegsspeicher.

Atlas-Socke: Mit Kaffee gegen Fußgeruch Zur Großansicht

Atlas-Socke: Mit Kaffee gegen Fußgeruch

Auf Kickstarter gibt es mittlerweile so viele interessante und abseitige Projekte, da müssen die Ideen schon richtig gut sein, um unsere Aufmerksamkeit zu bekommen. Aktuell etwa ein Projekt aus der Rubrik Mode: Drei Studenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston weben Socken mit karbonisiertem Kaffee. Das Mischgewebe soll besonders bequem sein und gegen Schweißfüße helfen.

30.000 Dollar wollte das Team um Gründer und CEO Gihan Amarasiriwardena für die Herrensocken einsammeln, rund 100.000 sind es bereits geworden. Die Socken werden produziert. Wie, das verraten die Gründer in mehreren Videos. Der Stoff der Atlas-Socken soll die Füße trocken halten und bis zu dreimal mehr Feuchtigkeit aufnehmen als gewöhnliche Baumwollsocken.

Der Kaffee-Anteil soll außerdem dafür sorgen, dass der Fuß nicht riecht. Das ideale Material also für Menschen mit Schweißfüßen. 40 Prozent der Faser sind Baumwolle, 20 Prozent Elastan. Die restlichen 40 Prozent bestehen aus recyceltem Polyester. Und hier kommt der Kaffee ins Spiel: Dieser wird gekohlt, also ohne die Zufuhr von Sauerstoff verbrannt. Fett wird ihm entzogen, damit er nicht mehr nach Kaffee riecht. Nach dieser Behandlung wird der karbonisierte Kaffee mit einer Technik namens "3D Knitting" in das Polyester eingebracht.

Für zwei Paar verlangen die Gründer 28 US-Dollar. Einzelne Paare werden derzeit nicht angeboten. Hinter dem Projekt steckt eine Gruppe von Forschern mit dem Namen Ministry of Supply (zu Deutsch etwa: Ministerium für Bevorratung). Bereits im vergangenen Jahr hat das Team die Produktion eines atmungsaktiven Hemds erfolgreich über Kickstarter angeschoben. (Jürgen Vielmeier)

Mehr auf neuerdings.com


USB-Speicher für Computer und Smartphones

Bridge-USB-Stick von Leef: Speicher für Android-Geräte, Mac und PC Zur Großansicht
Leef

Bridge-USB-Stick von Leef: Speicher für Android-Geräte, Mac und PC

Speicher kann man ja eigentlich nie genug haben. Der Bridge-USB-Stick von Leef stellt 16 GB oder 32 GB zur Verfügung, die sich nicht nur an Windows-, Linux- und Apple-Rechnern nutzen lassen, sondern auch an vielen Android-Geräten mit Micro-USB-Anschluss.

Eine Liste der passenden Android-Smartphones und -Tablets gibt es auf der Seite von Leef. Die Anschlüsse werden durch eine Kunststoffhülle geschützt, die sich einfach zur einen oder anderen Seite verschieben lässt, je nachdem, welchen Anschluss man gerade benötigt.

Ein ziemlich praktischer Stick für Android-Nutzer, und deutlich günstiger als das i-Flashdrive für iOS-Nutzer, bei dem 16 GB mehr als 90 Euro kosten: Die kleine Version des Bridge-USB-Sticks kostet 18 Dollar (knapp 14 Euro), die Version mit 32 GB 29 Dollar (rund 22 Euro). Auf Amazon gibt es alternativ einen Stick namens GoTwice. Der ist zwar ein paar Euro teurer, aber ansonsten offenbar mit dem Leef Bridge vergleichbar. (Frank Müller)

Mehr auf neuerdings.com


Fahrradhelme zum Falten

Faltbarer Fahrradhelm: Komfort und Sicherheit, das wär's Zur Großansicht

Faltbarer Fahrradhelm: Komfort und Sicherheit, das wär's

Wer vernünftig ist, greift auch für die Spritztour mit dem Fahrrad mittlerweile zum Helm. Eine allgemeine Pflicht gibt es dafür in Deutschland noch nicht, obwohl vieles dafür spräche. Nachteile sind eigentlich nur noch praktischer Natur: Fahrradhelme sehen selten schick aus und sie lassen sich nicht platzsparend verstauen.

Der faltbare Fahrradhelm des Designers Michael Rose könnte das nun ändern: Er lässt sich in der Mitte falten. Dank Akkordeonprinzip soll sich der Helm in einer Schreibtischschublade oder einem Rucksack verstauen lassen. Der Designer selbst vergleicht den Helm mit Origami: Falten und damit gleichzeitig stabilisieren. Zwei harte Schalen bleiben jeweils stabil; es ist die Oberseite des Helms, die aus beweglichen Elementen besteht und sich falten lässt.

Michael Roses Helm liegt bisher nur als Prototyp vor. Preise, Verfügbarkeit und ob der Helm überhaupt jemals gebaut wird, all das ist derzeit noch nicht bekannt. Der Traum eines faltbaren Helms ist fast so alt wie der Fahrradhelm selbst. Vor Rose wagte sich etwa schon Safilo über die eigene Marke Carrera an das Thema: Der faltbare Helm des Sportartikelherstellers ist optisch nicht von anderen Fahrradhelmen zu unterscheiden, lässt sich aber nur ein klein wenig zusammendrücken.

Modische Akzente soll der Closca setzen, der wie eine Tweedmütze aussieht und dessen Designer derzeit noch um Unterstützung auf Kickstarter werben. Der Closca ist in mehreren Schichten aufgebaut, die sich von Hand eindrücken lassen, wenn gerade niemand die "Helmmütze" trägt. Und auch nur dann. Den beiden spanischen Gründern bleiben noch drei Wochen, um die gewünschten 45.000 Dollar einzusammeln. 16.000 Dollar sind bisher eingegangen, der Helm soll knapp 100 Dollar kosten. (Jürgen Vielmeier)

Mehr auf neuerdings.com

Diesen Artikel...
  • Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • Auf anderen Social Networks teilen

Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 18 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. das Beste gegen Schweißfüße
schrumpel500 07.07.2013
1. Baumwollsocken 2. täglich frische Socken 3. täglich Füße waschen. Wer zu faul ist, sich täglich die Füße zu waschen, läßt sich diesen Sch..ß vielleicht andrehen
2. Kaffeesocken
Grafsteiner 07.07.2013
Die haben noch einen Vorteil. Man kann sie zum Kaffeefiltern samt Inhalt im Zweitnutzen noch verwenden.
3. Optional
heinrichheise 07.07.2013
eine Whitelist, mit Dingen die in Deutschland nicht verboten sind.
4. vernünftig ..Genau!
spongebob001 07.07.2013
Zitat aus dem Beitrag: "Wer vernünftig ist, greift auch für die Spitztour mit dem Fahrrad mittlerweile zum Helm. Eine allgemeine Pflicht gibt es dafür in Deutschland noch nicht, obwohl vieles dafür spräche." Aha. Es wäre auch vernünftig, wenn man beim Fahrradfahren Knieprotektoren, Handgelenksschoner, Schienenbeinschützer und überhaupt besser noch, eine Ritterrüstung trägt. Das ist zwar für das Freiheitsgefühl beim Fahrradfahren total doof, aber hey, egal, Hauptsache vernünftig! Im Übrigen gilt das natürlich und selbstverständlich auch für alle Fußgänger, Autofahrer und Flugzeugpassagiere. Überhaupt jeder, der das Haus verlässt, muss vernünftig sein und sich stylish schützen! Jetzt habe ich natürlich leider vergessen, dass im Haushalt auch ganz schön viele Unfälle passieren… Verdammt! Nun, d.h. also, bevor du auf die Leiter steigst oder die Treppe hinunter gehst, musst du dir natürlich vorher erst mal einen schönen Helm aufsetzen! Da ich wie die beiden Herren auf dem Foto auch eine Glatze habe, ist mir die Frisur aufgrund des Helms natürlich total egal. Mein Ziel ist es ohnehin schon immer gewesen, endlich mal so richtig schön spießig auszusehen! Mit Fahrradhelm fühlt man sich immer so schön sexy! Musst du unbedingt mal ausprobieren! Mir sind auch die vielen hübschen Frauen egal, die sich morgens 45 Minuten lang vor dem Spiegel zurecht machen, um eine schöne Frisur zu haben und auch sehr gerne mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Diese Zeitverschwendung können sich endlich sparen! Oder sie fahren einfach wieder mit dem Auto zur Arbeit. Dass eine total vernünftige Helmpflicht eventuell dazu führt, dass 50 % weniger Menschen mit dem Rad fahren oder meinetwegen nur 20 % , ist auch ganz super. So können die arg finanziell gebeutelten Mineralölkonzerne wieder etwas mehr Benzin verkaufen, das tut der Wirtschaft gut! Und gegen Feinstaub und Abgase kann man sich schließlich mit einer total stylischen Gasmaske ausstatten. Die hat zudem noch den Vorteil, dass man nun auch im Gesicht vor den total gefährlichen UV-Strahlen immer geschützt ist. Überhaupt bin ich mir sicher, dass das Helm tragen zu einem völlig neuen Frisuren-Stil beitragen wird: Nachdem allseits beliebten Vokuhila aus den goldenen achtziger Jahren folgt nun der OkuUla! Oben kurz, unten lang! Dann muss man sich über das Haar, das sich direkt unter dem Helm befindet, keine Gedanken mehr machen und alles unterhalb des Helmrandes kann so richtig schön schick aussehen! Das wird bestimmt der neue Trend auf der nächsten Fashion Week! Ich hoffe wirklich, dass sich das durchsetzt! So richtig geil würde ich es natürlich finden, wenn es eine faltbare Ganzkörperrüstung geben würde. Dann bin ich auch dabei! Vorausgesetzt, sie ist aus Carbon! Überhaupt würde ich es begrüßen, wenn man den Leuten die Vernunft einfach gesetzlich vorschreibt. Wir sind doch eh alle viel zu blöd, um selbst zu denken oder irgendetwas für uns selbst zu entscheiden. Dann sparen wir Gehirn-Aktivität und müssen nicht mehr so viel atmen. Das ist viel vernünftiger! Denn schließlich verbrennt der Sauerstoff unsere Zellen. Ich hoffe wirklich, dass die Vernunft endlich siegt!
5. falsch falsch falsch, spon
bilch_76 07.07.2013
Zitat von sysopWer vernünftig ist, greift auch für die Spitztour mit dem Fahrrad mittlerweile zum Helm. Eine allgemeine Pflicht gibt es dafür in Deutschland noch nicht, obwohl vieles dafür spräche.
Nein, davon stimmt sehr wenig, Spon bzw. Jürgen Vielmeier. Wie wäre es, auch mal selbst nachzudenken. Und nicht immer wieder aufs neue bereits mehrfach vor-geprabbeltes weitgehend unreflektiert nachzubrabbeln. Der Fahrradhelm, wie man ihn heute erwerben kann, schützt genau was Spon? Genau, den Hinterkopf. Worauf falle ich bei einem Unfall in 95-99% der Fälle eben nicht? Korrekt, auf den Hinterkopf. Sondern stattdessen? Schlicht auf die Schnau.e., also das Gesicht. Schützt davor ein handelsüblicher Helm? Nein! Wofür eine Pflicht, wenn eh wenig Schutz damit verbunden ist? Puh, das war ja jetzt wirklich schwer... Ist der Autor bereits Fahrrad gefahren? Man hat - nicht nur hier - leider immer wieder mal den Eindruck, dass dem eher seltener so ist. Nix gegen einen Helm, eigentlich, so er denn wirklich schützte, allerdings ginge wirklicher Schutz wohl allein von einem Integralhelm (vgl. Motorrad) aus. Diese Wahrheit sollte man dann auch mit erwähnen. Nicht mehr, nicht weniger. Könnte man auch selbst drauf kommen. Statt immer wieder die gleichen so nicht richtigen Mantras nachzubeten. Denn das ist wenig überzeugend...
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Netzwelt
Twitter | RSS
alles aus der Rubrik Gadgets
RSS
alles zum Thema Kuriose Technik
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



  • Drucken Senden
  • Nutzungsrechte Feedback
  • Kommentieren | 18 Kommentare
  • Das Schweizer Gadget-Blog neuerdings.com stellt die tägliche Dosis Technik vor. Gemeldet wird nicht nur das Erscheinen neuer Gadgets - sie werden auch aus Anwendersicht getestet.


Anzeige
  • Christian Stöcker:
    Spielmacher

    Gespräche mit Pionieren der Gamesbranche.

    Mit Dan Houser ("Grand Theft Auto"), Ken Levine ("Bioshock"), Sid Meier ("Civilization"), Hideo Kojima ("Metal Gear Solid") u.v.A.

    SPIEGEL E-Book; 2,69 Euro.

  • Einfach und bequem: Direkt bei Amazon kaufen.