Software-PC "Virtualbox": Windows 8 gefahrlos ausprobieren

Das kann jeder: Mit der Software "Virtualbox" kann man die kostenlose Vorabversion des neuen Microsoft-Betriebssystems ausprobieren, ohne um Daten und Programme zu fürchten. Nur ein paar Hinweise sollte man beherzigen.

Windows 8: Ohne Angst vor Datenverlusten ausprobieren Zur Großansicht

Windows 8: Ohne Angst vor Datenverlusten ausprobieren

Frankfurt/Main - Die Entwicklerversion von Windows 8, die Microsoft jetzt veröffentlicht hat, kann sich jeder ansehen, der will. Dazu braucht man keinen eigens dafür abgestellten Rechner, sondern nur eine sogenannte Virtuelle Maschine. Das sind Programme, die einem Betriebssystem vorgaukeln, er haben einen richtigen Computer vor sich. Eine solche Software ist ideal für Testzwecke. Für Privatnutzer empfehlenswert ist das kostenlose VirtualBox von Oracle, das es für Windows PC, Apple-Macs und Linux-Rechner gibt. Dazu braucht man dann nur noch die ebenfalls kostenlose ISO-Datei (das ist eine Art virtuelle DVD) von Microsoft mit der Developer Preview von Windows 8.

Bei der Einrichtung eines virtuellen Windows-8-Systems kann man zunächst weitgehend dem Assistenten von "Virtualbox" folgen. Der legt erstmal nur die Rahmenbedingungen fest, wie zum Beispiel die Größe des virtuellen Systems. 20 Gigabyte, die dynamisch angepasst werden können, sind eine gute Wahl. Bei der Frage nach dem Betriebssystem, das installiert werden soll, kann man "other Windows" oder "Windows 7" (beides ganz unten) wählen.

Aber es gibt noch ein paar kleine Dinge zu beachten, damit Windows 8 auch läuft. So muss im BIOS des Rechners (des richtigen) die Hardware-Virtualisierung aktiviert sein, sonst bricht die Installation unter Umständen ab. Noch bevor man damit beginnt, sollten auch einige Änderungen in den Systemeinstellungen des virtuellen PC vorgenommen werden. Im Bereich Hauptplatine muss ein Häkchen bei "IO-APIC" stehen, beim Prozessor müssen "VT-x" sowie "Nested Paging" und bei der Anzeige die "3D-Beschleunigung" aktiviert sein.

Nach dem Start zur eigentlichen Installation des virtuellen Systems muss man nur noch den Link zu der ISO-Datei mit Windows 8 angeben, die man bei Microsoft heruntergeladen hat. Und dann braucht man viel Zeit, denn die Installation kann je nach Wirtsrechner eine Viertelstunden oder auch eine Dreiviertelstunde dauern.

mak/dpad

Diesen Artikel...
  • Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • Auf anderen Social Networks teilen

Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 26 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. viel Zeit?
koem 25.09.2011
Zitat von sysopDas kann jeder: Mit der Software "Virtualbox" kann man die kostenlose Vorabversion des neuen Microsoft-Betriebssystems ausprobieren, ohne um Daten und Programme zu fürchten. Nur ein paar Hinweise sollte man beherzigen. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,787323,00.html
...viel Zeit beim Installieren ? vor etwas mehr als 10 Jahren, also quasi gesstern hab ich noch zig disketten in einen computer geschoben, damit ich microsoft office installieren kann, das war dann eine tagesaufgabe! 15 minuten wartezeit (solangen hab ich win8 installiert) sind ja dagegen lächerlich, kurz nen kaffee geschlürft fertig. Fast hat man ja schon kein prickeln mehr, weil man ein betriebssystem heutzutage so einfach installiert wie eine iphone app.... was waren das früher noch für Zeiten :-)
2. Ein bisschen ausführlicher
csar 25.09.2011
Sicher eine nette Spielerei für einen Sonntagnachmittag, eine etwas ausführliche Beschreibung mit Bildschirmphotos macht es sicher leichter für Anwender, die VirtualBox nicht kennen: http://www.sysprobs.com/guide-install-windows-8-virtualbox (englisch - aber die Bildschirmphotos sind nahezu selbsterklärend )
3. Na na, heute ist zwar Sonntag aber doch nicht Bakschisch-Tag.
pudel_ohne_mütze 25.09.2011
Zitat von sysopDas kann jeder: Mit der Software "Virtualbox" kann man die kostenlose Vorabversion des neuen Microsoft-Betriebssystems ausprobieren, ohne um Daten und Programme zu fürchten. Nur ein paar Hinweise sollte man beherzigen. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,787323,00.html
Gibt es jetzt das Taschengeld schon von Microsoft ?? Wie lange existieren eigentlich schon Virtual Box, Sandboxie und ähnliche ?
4. Das geht auch Windows "native"
Karsteman 25.09.2011
Prinzipiell richtig. Aber immer diese Gadget/Fuchsschwanz-Leute ;-). Warum in die Ferne schweifen... "Windows Virtual PC ist eine optionale Komponente des Windows 7-Betriebssystems. ... Wenn sich Windows® Virtual PC nicht im Startmenü unter Alle Programme befindet, können Sie das Programm kostenfrei von der Windows Virtual PC-Homepage (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=148103) herunterladen. ..." Ansonsten will man dem Leser hier wohl zusammengefaßt mitteilen, daß man W8, installiert auf einer "virtuellen Maschine", gefahrlos ausprobieren kann. Allerdings ist es egal, unter welcher Virtualisierungssoftware man das macht. Außer MS "Virtual-Pc" und "Virtualbox" gibt es für diesen Zweck auch noch z.B. "VM-Ware" und viele andere Lösungen...
5. Sorry.
Karsteman 25.09.2011
Das wahr wohl nichts, da war ich wohl zu schnell mit meinem letztem Post: Functional: Hyper-V in Windows 8 Developer Preview Hyper-V in Windows Server 2008 R2 VMware Workstation 8.0 for Windows VirtualBox 4.1.2 for Windows Non-functional: Microsoft Virtual PC (all versions) Microsoft Virtual Server (all versions) Windows 7 XP Mode VMWare Workstation 7.x or older
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Netzwelt
Twitter | RSS
alles aus der Rubrik Gadgets
RSS
alles zum Thema Microsoft Windows
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



  • Drucken Senden
  • Nutzungsrechte Feedback
  • Kommentieren | 26 Kommentare
Fotostrecke
Windows 8: So sieht die Entwicklerversion aus

Virtualisierungs-Software
VMWare Player
Mit einer Virtualisierungs-Software lassen sich mehrere Betriebssysteme gleichzeitig auf einem Computer ausführen. Zu den bekanntesten Programmen gehört der kostenlose VMware Player. Mit ihm lassen sich andere Betriebssysteme ausprobieren, und es können auch isolierte virtuelle Maschinen erstellt werden, um neue Software ohne Risiko zu testen. Auch die virtuelle Kopie eines alten Computers ist möglich.

VMWare Workstation
Wer es luxuriöser will - etwa mit 3D-Grafiken arbeiten oder mit Drag and Drop zwischen dem PC und der virtuellen Maschine hin- und herswitchen, kann sich die VMware Workstation holen, die es allerdings nur als Testversion gratis gibt.
VirtualBox
Ebenfalls sehr populär ist das Programm VirtualBox. Es läuft auf vielen verschiedenen Systemen wie Linux und Solaris. Ein Austausch der Daten mit dem Wirts-Computer ist über Shared Folders möglich. VirtualBox ist auch in einer portablen Version erhältlich, die jedoch nicht offiziell unterstützt wird.
Virtual PC
Microsoft selbst stellt mit Virtual PC ebenfalls eine Software für virtuelle Maschinen für verschiedene Betriebssysteme bereit. Das Programm kann im Download-Center von Microsoft kostenlos heruntergeladen werden.
Fotostrecke
Samsung Slate PC: Das ist das Windows-8-Tablet

Fotostrecke
Mango: Das große Update für Windows Phone 7

Anzeige
  • Christian Stöcker:
    Spielmacher

    Gespräche mit Pionieren der Gamesbranche.

    Mit Dan Houser ("Grand Theft Auto"), Ken Levine ("Bioshock"), Sid Meier ("Civilization"), Hideo Kojima ("Metal Gear Solid") u.v.a.

    SPIEGEL E-Book; 2,69 Euro.

  • Einfach und bequem: Direkt bei Amazon kaufen.