Gadgets für den Urlaub Mit vollem Akku über den Wolken

Ein neues Ladegerät soll auch auf Bahnfahrten und im Flugzeug Strom liefern - mithilfe von Sonnenlicht. Außerdem im Gadget-Überblick von neuerdings.com: ein lebensrettendes Armband und ein Hightech-Reisekoffer.


Mit dieser Folge erscheint die wöchentliche Gadgetschau von neuerdings.com zum letzten Mal bei SPIEGEL ONLINE. Das Team dahinter bedankt sich für die Jahre guter Zusammenarbeit und interessanter Kommentare - und freut sich, wenn man seine Gadget-Vorstellungen künftig direkt auf neuerdings.com liest.

Solar Backup Battery: Nie mehr Akkuprobleme im Flugzeug?

Solar Backup Battery: Das Handy-Ladegerät für Flugreisen
Hammacher Schlemmer

Solar Backup Battery: Das Handy-Ladegerät für Flugreisen

Wer lange unterwegs ist und dabei sein Smartphone intensiv nutzt, hat nach ein paar Stunden immer das gleiche Problem: Der Akku ist leer. Leider gibt es immer noch viele Situationen, in denen man keine Steckdose zum Aufladen parat hat. Eine passable Lösung wäre vielleicht die sogenannte Solar Backup Battery.

Einerseits handelt es sich dabei um einen gewöhnlichen externen Akku, der laut dem Hersteller mit seinen 1000 mAh ein iPhone 6 bis zu 44 Prozent aufladen kann. Anderseits hat die Solar Backup Battery eine Besonderheit: Wie es der Name andeutet, kann der mobile Stromspender über Sonnenenergie aufgeladen werden. Dafür sorgen zwei Paneele auf der Oberseite des kreisrunden Zubehörs.

Das Gadget eignet sich besonders für Menschen, die mit dem Zug oder im Flugzeug reisen, da der Solar-Akku mittels eines Saugnapfes an Fensterscheiben angebracht werden kann. Wer zum Beispiel stundenlang bei Tageslicht über den Wolken fliegt, der hat sicherlich genügend Sonneneinstrahlung, um sein Handy oder andere elektronische Geräte zumindest teilweise zu laden.

Die Solar Backup Battery ist rund 2,5 Zentimeter dick und hat einen Durchmesser von knapp neun Zentimetern - damit kann man sie gerade noch so in der Hosentasche verstauen. Weniger störend dürfte das Gewicht von circa 225 Gramm auffallen. Der Solar-Akku kostet knapp 70 Dollar. (Jürgen Kroder)

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Kingii: Armband als Alternative zur Rettungsweste

Armband Kingii: Hilft in Gefahrensituationen

Armband Kingii: Hilft in Gefahrensituationen

Baden im See oder im Meer macht Spaß, ist aber oft nicht ungefährlich. Gerade jetzt zur Sommerzeit hört man immer wieder von Unfällen und Toten. Das Crowdfunding-Projekt Kingii hat sich zum Ziel gesetzt, Ausflüge ans und auf dem Wasser sicherer zu machen.

Bei Kingii handelt es sich um ein Armband, an dem man in einer Gefahrensituation ziehen kann - dann bläst sich blitzschnell und durch eine CO2-Patrone befeuert ein Luftkissen auf. Das sorgt einerseits für Auftrieb, andererseits kann man sich an dem orangeroten Ballon festhalten. Zielgruppe des Gadgets sind Angler, Surfer oder einfache Schwimmer.

Neben dem Luftkissen bietet Kingii eine Trillerpfeile und einen Mini-Kompass. Das alles wird in einem kompakten Gehäuse untergebracht, das zwar nicht gerade schön aussieht, aber dafür am Handgelenk getragen werden kann, ohne groß zu stören.

Ebenfalls gut: Musste man Kingii mal einsetzen, stellt das Gadget keinen Fall für die Mülltonne dar. Denn das Luftkissen kann wieder zusammengefaltet und in seiner Kammer verstaut werden. Und die Gaspatrone lässt sich austauschen. Das Crowdfunding-Ziel von 65.000 Dollar ist bereits erreicht worden. Das Gadget bekommt man für 69 Dollar aufwärts. (Jürgen Kroder)

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Space Case 1: Reisekoffer mit Hightech-Innenleben

Space Case 1: Der Koffer kostet für Unterstützer 200 Dollar
Planet Traveler

Space Case 1: Der Koffer kostet für Unterstützer 200 Dollar

Wer häufig reist und dabei Angst um sein kostbares Gepäck hat, könnte mit dem Space Case 1 glücklich werden. Der Trolley ist vollgestopft mit Hightech. So hat der Reisekoffer eine Smartphone-Anbindung, eine biometrische Verriegelung, eine Stromversorgung, eine Alarmanlage und sogar Lautsprecher an Bord.

Auf den ersten Blick handelt es sich bei dem Space Case 1 um einen regulären Trolley, der von Planet Traveler allerdings ordentlich aufgewertet wurde. Der Fingerabdrucksensor etwa ermöglicht das unkomplizierte Öffnen des Koffers nur für berechtigte Personen.

Doch erst mit der App für iOS und Android wird das Space Case 1 richtig interessant: So kann man sich beispielsweise anzeigen lassen, wie viel Gewicht man bei sich trägt, wohin der Koffer weltweit gereist ist oder wo sich dieser gerade befindet.

Das Space Case 1 besitzt auch eine Freisprecheinrichtung, ein Mikrofon und Lautsprecher sind also auch dabei. Wer will, kann den Koffer als mobile Boombox verwenden - zum Beispiel im Hotelzimmer. Auf der Vorderseite befinden sich zwei USB-Ports zum Aufladen mobiler Geräte. Dank eines 12.000 mAh starken Akkus ist für genügend Energie gesorgt.

Mit ihrem Crowdfunding sind die Koffer-Erfinder recht erfolgreich, längst hat man die Finanzierung des Space Case 1 sichergestellt. Wer zu Beginn Geld vorgeschossen hatte, konnte sich den Alleskönner-Trolley für reizvolle 200 Dollar sichern. Der reguläre Preis wird deutlich höher ausfallen, der Hersteller visiert hier 600 Dollar an. (Sven Wernicke)

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insgesamt 23 Beiträge
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nonomette 19.07.2015
1. ...das ist aber sehr schade...
...dass ihr diese nette Serie einstellen wollt! Könntet Ihr nicht mal ein Vote über diese Entscheidung machen? Ich glaub, dann würdet ihr es lassen!
frenchie3 19.07.2015
2. Sachen gibts
Einen Solarlader hab ich letztens für 20 ? bei L..l gekauft. Doppelte Kapazität, fehlt nur der Aufhänger. Viel schneller wird der Vorgestellte auch nicht laden, und das ist relativ kläglich Beim Koffer wünsche ich guten Flug. Erst mal bei der Gepäckkontrolle fürs Handgepäck und, falls aufgegeben, beim Prozeß wegen Gefährdung des Flugverkehrs. Speziell Li-Ionen Akkus sind strikt verboten
Alfons Emsig 19.07.2015
3. Na toll
Weil das Solarmodul 2.5mm dick ist, passt es vermutlich nicht zwischen das Fenster und die Verdunkelungs-"Jalousie" im Flieger. Auf Langstrecken bleibt dann also künftig immer so eine Jalousie geöffnet und illuminiert die halbe Kabine, nur weil so ein Hohlpfosten meint, nicht mal für ein paar Stunden ohne sein smartes Phone überstehen zu können - während die meisten Passagiere schlafen oder Filme sehen wollen. Außerdem bieten viele Airlines USB Ports an den Sitzplätzen, mit denen man sein Handy ebenfalls laden kann. Ich vermute ohnehin, dass es nicht mehr lange dauert, und man statt des teuren und schweren Entertainmentsystems nur noch USB-Anschluss, eine Halterung und einen WLAN Server vorfinden wird.
kw16 19.07.2015
4. Dieses Gadget
passt perfekt zu dem Lied FACK von Eminem.
sikasuu 19.07.2015
5. Solar Backup Battery Schon vor Jahren probiert,
Solarzelle daran sind überflüssig, aber der Akku machts. . Bei der KLEINEN Fläche kommt HINTER einen Scheibe nur noch ein paar Milliamper raus. Um damit zu laden, bracht man Tage. Nicht einmal der Verbrauch z.b im "blau-zahn" Betrieb oder beim MP3-Player, sogar bei Bahnfahrt der erhöhte Verbrauch um mit externen Stationen wird durch die Solarladung kompensiert. . Es sei denn, es gibt Solarzellen deren Erntefaktor ca. 100x so gross ist als vor einigen Jahren:-)) . Es reicht wohl um die Selbstentladung der Akkus, vlielleicht auch den Standby-Betrieb draussen in Sendernähe zu unterstützen. . Sonst sind die Solarzellen für diese Stromfresser viel zu klein!
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