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Von Frank Müller

2. Teil: Spitzen-Stift für iPad und Co.


Stylus mit Kugelgelenk: Adonit Jot Pro
Adonit

Stylus mit Kugelgelenk: Adonit Jot Pro

Ist das die Lösung? Stifte für iPad und Co. haben eines gemeinsam: Eine dicke Gummispitze, die einen menschlichen Finger nachahmt und darum den Namen Spitze eigentlich gar nicht verdient. Der Adonit Jot Pro soll dagegen endlich für Präzision beim Zeichnen und bei anderen Aktionen auf dem Touchscreen sorgen.

Das Problem war bisher, dass man nur ungefähr ahnen konnte, wo die Spitze des Stiftes aufsetzt. Der Adonit Jot Pro soll das Zeichnen auf dem Touchscreen deutlich präziser machen. Da kapazitive Touchscreens in etwa die Grundfläche eines menschlichen Fingerdrucks benötigen, um eine Eingabe zu erfassen, kann man keine Spitze mit geringem Durchmesser verwenden. Adonit hat hier einen Trick angewandt und benutzt eine transparente Plastikscheibe, um den Durchmesser eines Fingers zu simulieren. Diese Plastikscheibe sitzt auf einer kugelförmigen Spitze. Für den Zeichner wirkt es, als würde er mit der Metallspitze schreiben, das iPad hingegen registriert die breite Plastikscheibe als Finger.

Theoretisch müsste diese Kombination ein perfektes Eingabegerät ergeben, auch für Apps wie das gerade angesagte "Draw Something". Praktisch hakt es wohl noch hier und da. So gibt es bei einigen Applikationen wohl einen kleinen Versatz zwischen Strich und Spitze, weil die Programmierer dadurch das Zeichnen oder Schreiben mit dem Finger vereinfachen wollten. Bei Online-Händlern kostet der Stift rund 30 Euro.

Mehr Fotos und Links auf neuerdings.com



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