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Technikärgernisse: "Wenn das Wetter kalt ist, wird die Puff Unterlage sich langsam puffen"

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Bizarre Übersetzungsfehler in Geräteanleitungen, skurrile Vorschläge bei der Rechtschreibkorrektur: Überall im Alltag lauern ärgerliche Technikpannen. SPIEGEL ONLINE stellt aberwitzige Fehlfunktionen vor - von "blinzelnden Bildschirmen" bis zur Kratzblech-Lüge.

Ärgernis Technik: Apparate-Macken können ganz schön nerven Zur Großansicht
Corbis

Ärgernis Technik: Apparate-Macken können ganz schön nerven

Ein Doktorand hat wenig zu lachen, wenn er den ganzen Tag an seiner Arbeit schreibt. Da bleibt oft nur ein Lichtblick im "grauen Bildschirm-Alltag", schreibt ein SPIEGEL-ONLINE-Leser: die automatische Korrektur der Textverarbeitung. Kommentar des Lesers: "Ich musste über Niklas Luhmann schreiben, den mir Word immer zum 'Buhmann' machen wollte - zurecht!"

Technik-Macken können ganz schön nerven. Aber manchmal sind sie auch sehr unterhaltsam. SPIEGEL-ONLINE-Leser haben eifrig beide Varianten der Technik-Pannen zusammengetragen, eine Sammlung der Fehlfunktionskolumnen ist nun erschienen (siehe Kasten links). Aber es kommen immer noch viele neue, bemerkenswerte Einträge dazu.

Eine neue Glühlampe für 145 Euro, Googles Rechtschreibschwäche und der blinzelnde Bildschirm - SPIEGEL ONLINE zeigt kuriose Technikpannen:

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 17 Beiträge
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1. Riesenärger!
mavoe 17.05.2010
Wenn bei meinem, zugegebenermaßen, etwas älteres Nokia Handy, Vodafone-Vertrag, die Tastatursperre nicht aktiviert ist. Dann drückt man schnell auf den eigentlich "zurück"-Knopf und schon wählt es sich ins Internet ein. Ich durfte mal ein Interface für zeitschnelle digitale Messungen (Cassy) für Schulen testen. Physik und Chemie. Das Manual ist da über 500 Seiten dick. Selbstbeschäftigung mit dem Teil führte dann zu einem 20 Seiten Manual. Verständlich dann für alle Lehrer. Es war ja schon ziemlich leicht. Im Nachhinein betrachtet. usw.
2. Gauleiter oder die Drohung der CSU, Microsoft zu verklagen
hman2 17.05.2010
Über ein Jahrzehnt ist es her, als Peter Gauweiler von der CSU überall ein Begriff war, denn als "schwarzer Sheriff" wurde er verspottet. Doch es war gar nicht so leicht mit Microsoft Word den Namen Gauweiler zu schreiben, beharrlich wollte die Software den "Rechtschreibfehler" korrigieren und "Gauleiter" in den Text setzen, was wohl auch ein paar Mal so unentdeckterweise gedruckt wurde... Angesichts der Politik des Herrn reichlich pikant... Doch nicht Microsoft entblödete sich damals so richtig, sondern die CSU. Die witterete nämlich eine Verschwörung und gab eine Meldung heraus, dass man Microsoft anzeigen wolle ob der bösartigen Unterstellungen... ;-)
3. Silbentrennung
gsm900, 17.05.2010
Zitat von sysopBizarre Übersetzungsfehler in Geräte-Anleitungen, skurrile Vorschläge bei der Rechtschreibkorrektur: Überall im Alltag lauern ärgerliche Technikpannen. SPIEGEL ONLINE stellt aberwitzige Fehlfunktionen vor - von "blinzelnden Bildschirmen" bis zur Kratzblech-Lüge. http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/0,1518,692733,00.html
In der NW wurd so ein Staubecken trockengelegt: .... Staub- ecken ..... Dat hat wohl auch keiner mehr Korrektur gelesen. Oder aus Bor (chemisches Element mit 3 Buchstaben) wurde Bohr in einen Artikel über Magnete: http://www.heise.de/autos/artikel/Elektrische-Antriebe-Besseres-Magnetmaterial-durch-FE-Simulation-476437.html "Die Grundlage bilden derzeit Neodym-Eisen-Bohr-Magnete, die im Vergleich zu herkömmlichen Magneten eine weit geringere Masse haben, aber dieselbe Leistung erbringen. Damit die magnetischen Eigenschaften trotz der hohen Temperaturen in einem elektrischen Antrieb erhalten bleiben, wird das Seltenerde-Element Neodym zum Teil durch das Seltenerde-Element Dysprosium ersetzt." http://www.google.de/#hl=de&source=hp&q=bohrmagnete&aq=f&aqi=&aql=&oq=&gs_rfai=&fp=d778669e1739683f
4. Bohr-Magnetismus
mavoe 17.05.2010
Zitat von gsm900In der NW wurd so ein Staubecken trockengelegt: .... Staub- ecken ..... Dat hat wohl auch keiner mehr Korrektur gelesen. Oder aus Bor (chemisches Element mit 3 Buchstaben) wurde Bohr in einen Artikel über Magnete: http://www.heise.de/autos/artikel/Elektrische-Antriebe-Besseres-Magnetmaterial-durch-FE-Simulation-476437.html "Die Grundlage bilden derzeit Neodym-Eisen-Bohr-Magnete, die im Vergleich zu herkömmlichen Magneten eine weit geringere Masse haben, aber dieselbe Leistung erbringen. Damit die magnetischen Eigenschaften trotz der hohen Temperaturen in einem elektrischen Antrieb erhalten bleiben, wird das Seltenerde-Element Neodym zum Teil durch das Seltenerde-Element Dysprosium ersetzt." http://www.google.de/#hl=de&source=hp&q=bohrmagnete&aq=f&aqi=&aql=&oq=&gs_rfai=&fp=d778669e1739683f
Niels Bohr hat ja einen nicht unerheblichen Anstoß vollbracht um die Quantenphysik einigermaßen zu verstehen. Und damit wurde die Ursache des z.B. Ferromagnetismus auch einigermaßen verständlich. "Neodym-Eisen-Bohr-Magnete". Wäre dochmal eine physikalisch-technische Herausforderung :)
5. ...
Sheherazade, 17.05.2010
Als Übersetzerin muss ich dazu mal was sagen: vielen Firmen ist offenbar nicht klar, dass gerade bei technischen Texten das Beherrschen der Sprachhe allein nicht ausreicht. Um Geld zu sparen, setzen die dann irgendwelche Leute da drann, die vielleicht Wort für Wort übersetzen können, aber nicht in der Lage sind, den Sinn zu verstehen. Manchmal wenden sich die Firmen dann zwar doch an professionelle Übersetzer, wollen aber trotzdem nicht mehr bezahlen und da der Wortpreis ja einem bestimmten Stundenlohn entsprechen sollte, geben sich die Leute dann auch nur soviel Mühe, wie sie Zeit aufwenden können. Wer anständige Bedienungsanleitungen etc. haben will, sollte vielleicht überlegen, ob er nicht doch beim Übersetzer mehr investiert.
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