Radfahrer sind im städtischen Verkehr einigen Gefahren ausgesetzt. The Hornster ist der Versuch, die Aufmerksamkeit der anderen Verkehrsteilnehmer zu erlangen - mit 178 Dezibel.
Damit toppt das Horn nicht nur jede andere Fahrradklingel, sondern auch Lkw-Hupen und sogar den offiziellen Guiness-Lautstärke-Rekord (139 Dezibel) der True-Metal-Band Manowar. Damit dürfte das Rad wohl kaum die Zulassung für deutsche Straßen erhalten. Denn in Deutschland ist laut StVZO §64a eine helltönende Glocke vorgeschrieben. Weiter heißt es in der Vorschrift: "Andere Einrichtungen für Schallzeichen dürfen an diesen Fahrzeugen nicht angebracht sein".
Praktisch ist The Hornster nicht. Ein Autorennen oder ein Düsenjäger verursachen rund 130 Dezibel, die Hörner von The Hornster schaffen 178 Dezibel. Eine Zunahme um zehn Dezibel entspricht übrigens einer Verdoppelung der Lautstärke.
Abgesehen von drohenden Hörschäden ist das Fahren nicht besonders bequem, wenn man eine Pressluftflasche zwischen den Beinen und Airchime KH3A-Hörnern am Lenker hat, die eigentlich für eine Lokomotive gedacht sind.
Aber The Hornster wurde auch nicht für die tägliche Fahrt zur Arbeit entwickelt, sondern um auf die Gefahren hinzuweisen, denen Radfahrer im Straßenverkehr ausgesetzt sind. Und um Werbung zu machen für die Environmental Transport Association (Eta), eine Lobbygruppe für nachhaltigen Transport und Reisen, die auch Versicherungen anbietet.
Für 4995 Britische Pfund (umgerechnet 6260 Euro) steht The Hornster zum Verkauf. (Frank Müller via Wired)
Video, Fotos und mehr Infos auf neuerdings.com
Die Uhrzeit in Worten
Die QLOCKTWO ist eine schicke, originelle, allerdings nicht billige Wand- und Tischuhr. Im Herbst soll nun auch eine Armbanduhrvariante kommen.
Die von neuerdings.com ausführlich getestete QLOCKTWO ist als originelle Wand- und mittlerweile auch Tischuhr recht erfolgreich. Ihr Clou: Sie zeigt die Zeit als Text an. Gegen eine großflächige Verbreitung spricht der stolze Preis von mindestens 885 Euro, wobei die kleinere Tischuhr mit Wecker schon ab 395 Euro zu bekommen ist. Beide werden in Deutschland handgefertigt.
Nun soll das Modell "W" wie "Watch" für das Handgelenk kommen. Nochmals um einiges kleiner und damit dann richtig preiswert? Nein, letzteres wohl leider nicht. Der Preis und auch das Gewicht stehen allerdings noch nicht fest, bislang gibt es erst Prototypen. (Wolf-Dieter Roth)
Mehr Infos und Links auf neuerdings.com
Trainingsdaten immer im Blick
Mit dem Sportcomputer "screen-eye x" der Marke O-Synce behält man stets die persönlichen Leistungsdaten im Blick. Dazu setzt man sich die Kappe auf und liest im Schild die Daten ab - wie bei einem Heads-Up-Display.
Wer beim Joggen seine Trainingsdaten im Blick haben will, greift bisher zum Beispiel zu Puls- und GPS-Uhren. Allerdings muss man beim Laufen immer wieder den Blick von der Straße auf das Handgelenk wandern lassen. Einen neuen Weg beschreitet die deutsche Firma "O-Synce" mit ihrem "screen-eye x": Alle Daten werden in einem Heads-Up-Display dargestellt. Statt Pulsuhr gibt es eine Kappe auf, statt stromfressender Beleuchtung 30 Stunden Akkulaufzeit.
Im Schild ist ein Laufcomputer integriert, dessen Display durch das Umgebungslicht von hinten beleuchtet wird. Laut Susan Ethé, Öffentlichkeitsarbeit O-Synce, reicht selbst Sternenlicht noch aus, um das Display ablesen zu können - dafür gibt es die "Lichtsammelfolie"; im Schild als grünes Dreieck zu erkennen.
Ein monochromes, grünes LC-Display zeigt sofort wackelfrei die momentanen Daten an, unter anderem Herzfrequenz, Schrittfrequenz und Temperatur - allerdings nur jeweils einzeln. Eine Stoppuhr ist ebenfalls eingebaut. Da es sich um einen vollständigen Sportcomputer handelt, kann man alle Daten über eine microUSB-Schnittstelle auslesen.
Etwa Ende Juni 2012 wird O-Synce screen-eye x für 150 Euro erhältlich sein. (Kai Zantke)
Mehr Infos auf neuerdings.com
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Netzwelt | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Gadgets | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH